"Türkisgrüner Winter" ist die Fortsetzung zu "Kirschroter Sommer". Das sollte man auch wirklich vorher gelesen haben, denn die beiden Bücher schließen direkt aneinander an und es gibt kaum mehr Verweise auf das, was vorher passiert.
Der Inhalt:
Nachdem Emily und Elyas sich nach dem Zelten endlich ein wenig näher gekommen waren, und Emily endlich beschlossen hatte, zu ihren Gefühlen für Elyas zu stehen, behandelt dieser sie auf der Halloween-Party plötzlich wie Luft. Keine Sticheleien und keine zu offensichtlichen Annäherungsversuche mehr. Emily ist verwirrt. Was hat das nun zu bedeuten? Ausgerechnet jetzt meldet sich auch ihre Internetbekanntschaft Luca nicht mehr.
Wie geht es mit Elyas und Emily und ihrer unglaublich komplizierten Beziehung voller Missverständnisse nun aus?
Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil, "Kirschroter Sommer" schon verschlungen habe, konnte ich nicht mehr mit der Fortsetzung warten. Diese Bücher sind etwas ganz besonderes. Eigentlich ist die Handlung eher klischeehaft. Sie treffen sich und können sich aufgrund eines tragischen Ereignis in der Vergangenheit nicht mehr leiden, jedenfalls oberflächlich, denn eigentlich haben die beiden natürlich noch Gefühle füreinander. Was jetzt kommt, könnte man meinen, könnte auch Teil des sonntagnachmittäglichen Fernsehprogramms sein. Falsch gedacht!
Carina Bartsch hat diese Geschichte unglaublich wundervoll gestaltet. Mit ihrem sehr detaillierten und vor allem authentischem Stil, macht sie die Ich-Erzählerin Emily zu einem unglaublich liebenswerten Charakter. Was sie tut und sagt, konnte ich in jedem Moment nachvollziehen. Besonders ihre Gefühle werden so wunderbar beschrieben, wie ich es noch nie zuvor in einem Roman erlebt habe.
Vielleicht liegt es auch an meiner kitschigen Ader, aber ich habe das Buch verschlungen. Es hat mich mitgerissen, wie schon lange kein anderes Buch mehr und es war viel zu schnell vorbei. Ich habe direkt noch einmal den ersten Band gelesen, als ich durch war. Einfach, damit es noch nicht richtig zuende ist.
"Türkisgrüner Winter" ist absolut lesenswert! In meinen Augen wird es durch den besonderes Schreibstil etwas wirklich Einzigartiges und ich hoffe auf noch viele weitere Werke der Autorin.
Einmal habe ich gelesen, die besten Bücher seien die, von denen man denkt, man hätte sie selbst schreiben können. Das war für mich hier definitiv der Fall.
Zusätzlich habe ich beim Lesen meine Faszination für Edgar Allen Poe entdeckt. Wer das Buch bereits gelesen hat, der weiß, was ich meine ;)
Hei hei,
Inky
Montag, 15. September 2014
Montag, 4. August 2014
Spannende Zeiten...
"Ich gehe schonmal schlafen. Morgen ist ein großer Tag." Das habe ich in den letzten Monate ziemlich oft gesagt. Es war ja auch alles wirklich, wirklich aufregend. Mein achtzehnter Geburtstag. Mein letzter Schultag. Die 4 schriftlichen Abi-Prüfungen und dann auch noch die mündliche. Der Tag der Wahrheit, als wir erfuhren, ob wir bestanden haben, und wenn ja, wie gut oder auch wie schlecht. Dann natürlich die Zeugnisübergabe und der Abiball als krönender Abschluss der letzten 12 Jahre.
Für mich und tausende, ja vielleicht sogar Millionen beginnt in der nächsten Zeit ein komplett neuer Lebensabschnitt. Einige bleiben ganz zuhause und machen erst einmal ein FSJ. Andere ziehen aus ihrem Elternhaus aus, um eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Mich zieht es, wie viele andere auch, in die Ferne. Zehn Monate Finnland heißt es ab dem 20. August. Dafür habe ich mir überlegt hier ein wenig Leben in die Bude zu bringen! Ich werde hier ein wenig von meinen Erfahrungen in Helsinki und der Tätigkeit als AuPair berichten. Ich bin schon richtig gespannt! Natürlich werde ich auch wieder anfangen Bücher, Filme und CD's zu rezensieren. Da hat sich einiges aufgestaut in den letzten Monaten und jetzt habe ich eeeendlich wieder Zeit, hier nach dem Rechten zu sehen und meinen kleinen aber süßen Blog auf Vordermann zu bringen. Vielleicht findet sich ja auch mal wieder die Gelegenheit etwas selbst zu schreiben. Das fehlt mir nämlich wirklich.
Abgesehen von meinem Abitur, der Volljährigkeit (,die mich leider immer noch überfordert. Ich habe absolut keine Ahnung von Geld und anderem Papierkram den meine Mama ja jetzt leider nicht mehr für mich regeln darf...) und dem bevorstehenden Auslandsjahr hat sich bei mir noch etwas verändert. Ich bin unter die e-Reader gegangen und nun stolze Besitzerin eines kindle Paperwhite. Alles in Allem bin ich wirklich zufrieden damit und ich lese auch sehr gerne mit dem Gerät, obwohl mir der Geruch von bedrucktem Papier und das Gefühl eines schweren Buches in der Hand ja immernoch ein bisschen fehlt. Hat sich von euch jemand in letzter Zeit ebenfalls für einen e-Reader entschieden? Wie war die Umstellung für euch?
Habt eine schöne Woche,
Inky
Für mich und tausende, ja vielleicht sogar Millionen beginnt in der nächsten Zeit ein komplett neuer Lebensabschnitt. Einige bleiben ganz zuhause und machen erst einmal ein FSJ. Andere ziehen aus ihrem Elternhaus aus, um eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Mich zieht es, wie viele andere auch, in die Ferne. Zehn Monate Finnland heißt es ab dem 20. August. Dafür habe ich mir überlegt hier ein wenig Leben in die Bude zu bringen! Ich werde hier ein wenig von meinen Erfahrungen in Helsinki und der Tätigkeit als AuPair berichten. Ich bin schon richtig gespannt! Natürlich werde ich auch wieder anfangen Bücher, Filme und CD's zu rezensieren. Da hat sich einiges aufgestaut in den letzten Monaten und jetzt habe ich eeeendlich wieder Zeit, hier nach dem Rechten zu sehen und meinen kleinen aber süßen Blog auf Vordermann zu bringen. Vielleicht findet sich ja auch mal wieder die Gelegenheit etwas selbst zu schreiben. Das fehlt mir nämlich wirklich.
Abgesehen von meinem Abitur, der Volljährigkeit (,die mich leider immer noch überfordert. Ich habe absolut keine Ahnung von Geld und anderem Papierkram den meine Mama ja jetzt leider nicht mehr für mich regeln darf...) und dem bevorstehenden Auslandsjahr hat sich bei mir noch etwas verändert. Ich bin unter die e-Reader gegangen und nun stolze Besitzerin eines kindle Paperwhite. Alles in Allem bin ich wirklich zufrieden damit und ich lese auch sehr gerne mit dem Gerät, obwohl mir der Geruch von bedrucktem Papier und das Gefühl eines schweren Buches in der Hand ja immernoch ein bisschen fehlt. Hat sich von euch jemand in letzter Zeit ebenfalls für einen e-Reader entschieden? Wie war die Umstellung für euch?
Habt eine schöne Woche,
Inky
Dienstag, 11. März 2014
Rezension: Zorn-Vom Lieben und Sterben von Stephan Ludwig
Der Inhalt:
Ein Jugendlicher wird tot aufgefunden. Er wurde beim Mountainbike fahren beinahe komplett geköpft. Doch dieser Tote wird nicht der letzte bleiben. Komissar Zorn und der dicke Schröder beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf unvorstellbare Verstrickungen und menschliche Abgründe.
Meine Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass ich eigentlich kein großer Fan von Krimis bin. Einmal in der Woche Tatort gucken reicht mir da...
Das Buch beginnt direkt mit dem Mord am ersten Jugendlichen. Die Ermittlungen laufen eher schleppend an. Man bekommt zu Beginn auch ein wenig mehr Einblick ins Privatleben der Komissare. Auch das ist eigentlich ganz spannend, denn beide sind sehr spezielle Persönlichkeiten, pber die man auch gerne noch mehr erfahren würde. Danach begann das Buch, ein wenig langweilig zu werden. Es schien sehr offensichtlich, wer der Mörder ist. Nach einem kurzen spannenden Höhepunkt scheint sich der erste Verdacht auch zu bewahrheiten. Doch da war noch nicht einmal die Hälfte des Buchen erreicht. Was sollte da noch kommen? Ein wenig demotiviert las ich weiter und wurde nicht enttäuscht. Nach diesem kurzen Tief wurde es erst richtig spannend. Alles wurde über den Haufen geworfen und es wurde richtig richtig spannend. Das bleibt es auch bis zum Ende, das sehr plötzlich und abrupt kam. Es hinterließ einen kalten Schauer und ich musste schon noch ein wenig länger über das Gelesene nachdenken. Wie kommt es dazu, dass Menschen zu so etwas fähig sind? Diese Frage schwirrt mir immer noch im Kopf herum, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Buch wirklich gut gschrieben ist. Der Stil ist sehr speziell, was allem einen gewissen Charme verleiht. Die vielen Perspektivwechsel und die exakte Beleuchtung auch eher unwichtigerer Charaktere ist wirklich sehr gut gelungen und bietet besonders gegen Ende auch immer kurze Verschnaupausen zwischen den spannenden und teils sehr grausamen Szenen.
Alles in Allem ist das Buch ein sehr gelungener, spannender Krimi, der jedoch ein wenig Anlaufzeit benötigt und in der Mitte eine kurze Schwachstelle hat. Wenn man sich an den speziellen Stil gewöhnt hat, kann man das Buch mit dem auch sehr schön gestalteten Cover garnicht mehr aus der Hand legen. Für Krimi-Fans ein absolutes Muss und auch ich denke ich möchte noch mehr von Zorn und Schröder lesen.
Und nicht vergessen: Am Ende macht alles einen Sinn ;)
Was denkt ihr zu dem Buch? Hat es einer von euch gelesen?
Eine schöne Woche euch,
Inky :)
Ein Jugendlicher wird tot aufgefunden. Er wurde beim Mountainbike fahren beinahe komplett geköpft. Doch dieser Tote wird nicht der letzte bleiben. Komissar Zorn und der dicke Schröder beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf unvorstellbare Verstrickungen und menschliche Abgründe.
Meine Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass ich eigentlich kein großer Fan von Krimis bin. Einmal in der Woche Tatort gucken reicht mir da...
Das Buch beginnt direkt mit dem Mord am ersten Jugendlichen. Die Ermittlungen laufen eher schleppend an. Man bekommt zu Beginn auch ein wenig mehr Einblick ins Privatleben der Komissare. Auch das ist eigentlich ganz spannend, denn beide sind sehr spezielle Persönlichkeiten, pber die man auch gerne noch mehr erfahren würde. Danach begann das Buch, ein wenig langweilig zu werden. Es schien sehr offensichtlich, wer der Mörder ist. Nach einem kurzen spannenden Höhepunkt scheint sich der erste Verdacht auch zu bewahrheiten. Doch da war noch nicht einmal die Hälfte des Buchen erreicht. Was sollte da noch kommen? Ein wenig demotiviert las ich weiter und wurde nicht enttäuscht. Nach diesem kurzen Tief wurde es erst richtig spannend. Alles wurde über den Haufen geworfen und es wurde richtig richtig spannend. Das bleibt es auch bis zum Ende, das sehr plötzlich und abrupt kam. Es hinterließ einen kalten Schauer und ich musste schon noch ein wenig länger über das Gelesene nachdenken. Wie kommt es dazu, dass Menschen zu so etwas fähig sind? Diese Frage schwirrt mir immer noch im Kopf herum, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Buch wirklich gut gschrieben ist. Der Stil ist sehr speziell, was allem einen gewissen Charme verleiht. Die vielen Perspektivwechsel und die exakte Beleuchtung auch eher unwichtigerer Charaktere ist wirklich sehr gut gelungen und bietet besonders gegen Ende auch immer kurze Verschnaupausen zwischen den spannenden und teils sehr grausamen Szenen.
Alles in Allem ist das Buch ein sehr gelungener, spannender Krimi, der jedoch ein wenig Anlaufzeit benötigt und in der Mitte eine kurze Schwachstelle hat. Wenn man sich an den speziellen Stil gewöhnt hat, kann man das Buch mit dem auch sehr schön gestalteten Cover garnicht mehr aus der Hand legen. Für Krimi-Fans ein absolutes Muss und auch ich denke ich möchte noch mehr von Zorn und Schröder lesen.
Und nicht vergessen: Am Ende macht alles einen Sinn ;)
Was denkt ihr zu dem Buch? Hat es einer von euch gelesen?
Eine schöne Woche euch,
Inky :)
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Shame on me!
Hey ihr Lieben :)
Ja ich weiß, ich war ganz schön lange nicht mehr hier. Ich hab' sogar eine Ausrede dafür. Mein eigener Laptop hat den Geist aufgegeben, aber dank meines super tolles Papas ist der jetzt wieder schüssig und flott wie nie. Ich hoffe, ich finde jetzt nur noch Zeit, um hier wieder ein wenig leben in die Bude zu bringen, aber das wird wohl :) Im Moment lese ich Herr der Ringe3 und auf mich wartet noch ein riesiger SuB, sowie viele viele Musik- und Filmrezensionen. Die werden dann in den nächsten Tagen/Wochen hier eintrudeln.
In der Hoffnung, dass ihr mir verzeihen könnt!
Inky
Ja ich weiß, ich war ganz schön lange nicht mehr hier. Ich hab' sogar eine Ausrede dafür. Mein eigener Laptop hat den Geist aufgegeben, aber dank meines super tolles Papas ist der jetzt wieder schüssig und flott wie nie. Ich hoffe, ich finde jetzt nur noch Zeit, um hier wieder ein wenig leben in die Bude zu bringen, aber das wird wohl :) Im Moment lese ich Herr der Ringe3 und auf mich wartet noch ein riesiger SuB, sowie viele viele Musik- und Filmrezensionen. Die werden dann in den nächsten Tagen/Wochen hier eintrudeln.
In der Hoffnung, dass ihr mir verzeihen könnt!
Inky
Freitag, 5. April 2013
It's better to burn out than to fade away...
"I'm not like them
but I can pretend
The sun is gone
but I have a light.
The day is done
but I'm having fun.
I think I'm dumb"
("Dumb" von Nirvana aus dem Album "In Utero")
Heute vor 19 Jahren, also am 4. April 1994, erschoss sich der Leadsänger und Gitarrist der Band Nirvana, Kurt Cobain. Damals war er 27 und hinterlies seine Ehefrau Courtney Love mit der gemeinsamen Tochter Frances, die damals noch ein Kleinkind war. Sie hat ihren Vater nie richtig kennen gelernt.
Kurt Cobain hatte seit seiner Kindheit bereits psychische Probleme, die er mit Musik kompensierte. Dies gelang ihm jedoch nicht. Hinzu kamen seine gesundheitlichen Probleme durch seine Sucht zu harten Drogen und Eheprobleme. All dies und auch Minderwertigkeitskomplexe und Sorge um Frances trieben ihn letztendlich in den Selbstmord.
Niemand wird genau wissen, was wirklich in diesem viel zu früh gestorbenen Genie vorging.
Da Nirvana meine Lieblingsband ist, möchte ich auf meine Weise Kurt Cobain gedenken.
"It's better to burn aus than to fade away" Dies ist der letzte Satz seines Abschiedsbriefes. Eines meiner liebsten Zitate, denn es bestärkt die Persönlichkeit. Sei du selbst. Und steh auch dazu. Alles andere ist nicht gut. So verstehe ich das.
In seinen Liedern besang er die Dinge, die ihn wütend machten, seine verzweifelte Suche nach dem Ich aber auch seine Liebe zu Courtney.
Auch andere Musiker beschäftigen sich mit dem Künstler. Neil Young zitiert ihn und Bosse singt über das Jahr 1994 und erwähnt im Refrain Kurt Cobain. Man sieht, auch wenn er schon 19 Jahre lang tot ist, ist Kurt Cobain immer noch aktuell.
"Er ging auf die Knie und sagte: »Ich bin 6 Millionen Dollar wert. Willst du mich heiraten, Schlampe?«" - Courtney Love über Kurts Heiratsantrag
"I'd rather be hated for who I am than loved for who I am not."
"My heart is broken but I have some glue."
"Thanks for the tragedy. I need it for my art."
R.I.P
Rezension: Die Tribute von Panem - Flammender Zorn von Suzanne Collins
Der Inhalt
Mit schweren Verletzungen wurden Katniss und Finnick aus der Arena mit einem Hovercraft der Rebellen befreit und nach Distrikt 13 gebracht. Dort werden sie versorgt. Distrikt 12 wurde zerstört. Katniss' Mutter, Prim und Gale konnten mit anderen Überlebenden gerettet werden. Trotz der Rettung ihrer Liebten plagt Katniss das Fehlen von Peeta, der ins Kapitol verschleppt wurde. Können sie ihn retten? Wird er der alte Peeta sein? Die Revolution nimmt immer größere Ausmaße an und Katniss soll die Titelfigur der Unruhen werden, doch sie ist sich nciht sicher, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Ihr Ziel ist bloß, sich an Päsident Snow zu rächen und ihn zu töten...
Meine Meinung
Im Gegensatz zu Teil 1 und 2 fängt der dritte Band direkt spannend an. Alles geht drunter und drüber und Katniss ist sehr aufgebracht. Ihre Emotionen kochen immer mal wieder über. Nicht nur ihre Beziehungen zu Peeta und Gale werden wichtig, sondern auch die zwischen Finnick und Annie. Das hat mir sehr gut gefallen.
Ich hatte das Gefühl, dass die Brutalität mit jeder Seite immer mehr zunimmt. Teilsweise hatte ich den Drang, die Augen wie bei einem Horrorfilm zuzukneifen. Das sagt schon was. Am meisten überrascht hat mich die Skrupellosigkeit der Rebellen. Zwar macht die Brutalität viel der Spannung aus, jedoch war mir manchmal ein wenig zu viel. Auch die Psyche der Charaktere veränderte sich stark, sodass man jeden quasi noch einmal kennen lernen konnte. Das war für mich sehr faszinierend.
Ich war so gepackt von der Handlung, dass ich garnicht aufhören wollte, zu lesen. Als es sich dem Ende neigte, ließ dieses Gefühl jedoch nach, denn das Ende hat mir wirklich schlicht und ergreifend nicht gefallen. Es gab weder dieses Gefühl der Unsicherheit nach einem schlecht ausgehendem Buch noch das Glücksgefühl, das von einem Happy-End ausgelöst wird. Ich kann mit dem Ausgang der Triologie nicht viel anfangen. Mir kommt es so vor, als ob dort etwas fehlen würde. Vielleicht sogar noch ein ganzer vierter Teil. Das Ende fühlte sich sehr erzwungen an. Und es kam viel zu abrupt. Irgendwie hat mich das Buch immer noch nicht richtig losgelassen. Der Schluss war nicht rund.
Trotzdem muss man als Panem-Fan den letzten Band natürlich gelesen haben, denn es sind viele Szenen wirklich lesenswert und bis zum dreiviertel des Buches hat mir alles auch wirklich gut gefallen :)
Rezension: Für immer der Deine - Nicholas Sparks
Der Inhalt
Bei seinem Einsatz im Irakkrieg findet Privat Logan Thybault das Foto einer jungen Frau. Seitdem er es mit sich herumträgt, überlebt er auch die gefährlichsten Dinge. Er betrachtet das Foto als seinen persönlichen Glücksbringer und ist deshalb der Meinung, der Frau auf dem Bild etwas schuldig zu sein. Also macht er sich zurück in der Heimat auf den Weg. Zu Fuß und nur begleitet von seinem Schäferhund Zeus. Dann findet er Beth. Doch was soll er ihr sagen? Wie wird sich ihre Beziehung entwickeln? Viele Probleme tun sich in der Kleinstadt in North Carolina auf...
Meine Meinung
Ich muss gestehen ich war ein wenig voreingenommen, als ich begann, das Buch zu lesen, denn ich hatte den Film zum Buch zuvor bereits im Kino gesehen und sehr begeistert von ihm. Also habe ich mich entschieden, mich einmal an Nicholas Sparks Romanen zu versuchen und ich bereue nichts!
Seine Erzähltechnik mit den wechselnden Perspektiven gefiel mit sehr gut, denn sie half dabei, jeden Charakter bis ins kleinste Detail kennen zu lernen. Dies funktionniert ohne besonders ausschweifende Beschreibungen. Ich kannte zwar die Storyline bereits, aber es gab doch noch einige Überraschungen im Gegensatz zum Film und ich habe mich sowieso in diese romantische und dramatische Geschichte verliebt. Es bleibt nicht nur bei roten Rosen sondern wird am Ende richtig spannend.
Auch wenn es zwar nicht jedermanns Sache ist, so finde ich dass Nicholas Sparks mit "Für immer der Deine" ein wunderbares Buch zum Träumen geschrieben hat, dass sich sehr leicht lesen lässt, aber trotzdem mit viel Inhalt und auch schwerer Kost, wie dem Irakkrieg, gespickt ist.
Ich empfehle es weiter!
Hier findet ihr nocheinmal meine Rezension zur Buchverfilmung "The lucky one" mit Zac Efron und Taylor Schilling :)
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