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Sonntag, 16. Dezember 2012

Rezension: Die Tribute von Panem-Tödliche Spiele von Suzanne Collins


Die Handlung
Es spielt nach dem Untergang unserer heutigen Gesellschaft. Dort, wo früher einmal Nordamerika war, befindet sich heute Panem, das in das Kapitol und 12 Distrikte aufgeteilt ist. Katniss lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Prim im Armenviertel von Distrikt 12. Seit dem Tod ihres Vaters in den Minen muss Katniss ihre kleine Familie durch illegale Jagd ernähren.
Jedes Jahr finden in Panem die Hungerspiele statt, die an den Aufstand des zerschlagenen Distrikt 13 erinnern sollen. Dabei werden ein Mädchen und ein Junge aus jedem Distrikt in eine Arena geschickt und müssen sich gegenseitig umbringen.. Der, der als letztes übrig ist, gewinnt die Spiele. Ihm oder ihr gebührt ewiger Ruhm.
Am Tag der Ernte, als die Lose gezogen werden, geschieht das Unfassbare: Prim wird als Tribut ausgewählt. Katniss handelt sofort und meldet sich freiwillig für die tödlichen Spiele. Zusammen mit dem männlichen Tribut Peeta macht sie sich auf den Weg, nicht ohne Prim zu versprechen, dass sie wiederkommen wird.
Die Spiele können beginnen...

Meine Meinung
Zunächst muss ich gestehen, dass ich mich wirklich schäme,. dass ich, als absoluter Fantasy-Fan, diese Bücher erst jetzt für mich entdeckt habe!
Die Handlung ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich fesselnd. Ich konnte das Buch garnicht zur Seite legen, denn jedes Mal, wenn es so wirkte, als ob es etwas ruhiger würde, passierte schlagartig etwas völlig unerwartetes.
Der Stil gefällt mir  ebenfalls besonders gut, denn alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben. Jeden Schmerz, den Katniss fühlt, kann man als Leser direkt nachempfinden. Es kam mir so vor, als wäre es mein Ohr und nicht das von Katniss, dass bei einer Explosion verletzt wurde.
Ebenso wie die Natur sind auch die Charaktere sehr liebevoll und detailliert beschrieben. Jeder hat eine ganz eigene und hervorstechende Persönlichkeit, was das Lesen sehr angenehm und interessant macht.
Die Beziehung zwischen Katniss und Peeta ist sehr besonders und ich konnte jeden Schritt, den Katniss gemacht hat, nachvollziehen und genau mitfühlen, wie sich das dünne Band zwischen den beiden langsam gesponnen hat.

Mein Fazit
Alles in Allem konnte ich wirklich keinen einzigen Kritikpunkt an dem Buch finden und kann es nur als sehr sehr lesenswert weiterempfehlen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Reihe "Die Tribute von Panem- Gefährliche Liebe"!

Samstag, 1. Dezember 2012

Mein erstes Türchen! :)

Schon seit Beginn der Woche habe ich mich auf heute gefreut, weil ich eendlich meinen Adventskalender aufmachen konnte! Wie ein kleines Kind bin ich die Treppe runtergehastet und habe den ersten Schuh geleert. Eine Kinderschokolade war drin. :) Schon komisch, wie sehr man sich über so winzige Kleinigkeiten freut. Aber ich finde, dass das die Vorweihnachtszeit ausmacht. Alle freuen sich über Dinge, die sonst ganz normal sind.
Heute Nachmittag bin ich am Haus von meiner Oma langgefahren und habe gesehen, dass sie wie jedes Jahr einen kleinen Tannenbaum mit einer Lichterkette vor dem Haus stehen hat. Wunderschön! Und dann komme ich nach Hause in die Wärme und rieche als allererstes frisch gebackene Kekse. Richtig toll!
Ja, ihr merkt, bei mir ist das Weihnachtsfieber angekommen :)
Wie ist das bei euch? Seit ihr genervt von dem ganzen Trubel oder freut ihr euch wie ich?
Eine schöne Weihnachtszeit!
GLG
Inky

Donnerstag, 22. November 2012

Die, die man nie wieder loswird!

Kennt ihr das nicht auch? Auf einer Party, im Radio oder gesummt von einem Freund/einer Freundin hört man ein Lies und zack! hat man die schlimmsten Ohrwürmer, die, egal wie bescheuert der Text oder Sinn des Liedes auch sind, mindestens einige Tage anhalten. Dann kann man nicht mehr aufhören sie zu singen und steckt sich dann immer und immer wieder gegenseitig an. Ein Teufelskreis, der aber auch immer wieder sehr lustig sein kann! Um euch alle ein wenig zu ärgern und zu amüsieren haben Maria, eine gute Freundin mit einem tollen Photoblog bei Tumblr, der übrigens auch gerne angesehen wird ;),  eine Liste mit den allerallerallerschlimmst und niemals verschwindenden Parasiten zusammengestellt. Viel Spaß beim kläglichen Versuch, die wieder zu vergessen ;) Und: Habt ihr auch solche Lieder? Wenn ja, dann nur her damit, dann kann die Liste verlängert werden!





                                     Besonders, weils so schnell ist, dass man nicht mitsingen kann ;)






                                       






                                        

Soo :) Haut ihr schon den Kopf auf die Tischplatte und versucht gegen zu singen? :)

Fröhliches Versuchen noch! *muhaha*
 Inky und Maria :)


Rezension: Beastly- Alex Flinn


Die Handlung
Kyle Kingsbury ist ein richtiger Idiot. Reich, eingebildet und absolut makellos- denkt er jedenfalls. Er hält sich selbst für die absolute Perfektion der Spezies Mensch und zeigt das auch allen, die seiner Meinung nach nicht so unfehlbar sind wie er. Es macht ihm Spaß auf anderen rumzuhacken und genießt die Privilegien, die er durch den hohen Status seines Vater erlangt. Zusammenfassend: Er ist unausstehlich.
Alles scheint gut zu laufen: Eine heiße Freundin und die Nominierung zum Ballkönig. Doch plötzlich taucht Kendra auf, mit ihren bunten Haaren und ihrer unperfekten Figur zieht er direkt über sie her. Doch nicht ohne Folgen: Kendra ist ein Hexe und legt einen Fluch auf ihn und er verwandelt  ihn in eine hässliche Bestie. Der Fluch kann nur gebrochen werden, indem er von einem Mädchen geküsst wird, dass ihn wirklich liebt. Dies erscheint Kyle mit seinen verzerrten Wertvorstellungen jedoch eine unslösbare Aufgabe zu sein...

Meine Meinung
Wie ihr vermutlich auch schon aus der Inhaltsangabe erkannt habt, erinnert das ganze Buch an das Märchen "Die Schöne und das Biest". Das war für mich der ausschlaggebende Grund, das Buch zu lesen, denn als kleines Kind habe ich das Märchen wirklich geliebt. Entsprechend hatte ich auch hohe Erwartungen, die im Bezug auf die Grundgeschichte wirklich voll und ganz erfüllt worden sind. Es ist eben ganz genau wie das Märchen, nur eben in modern und auf unsere Altersklasse umgeschrieben.
Durch den Stil, der eben sehr jugendlich gehalten ist, wirkt alles sehr realistisch. Auch gibt es Stilunterschiede zwischen den Figuren, was sie sehr authentisch wirken lässt. Zum Beispiel spricht Will, der Lehrer sehr gehoben, was sich durch den Unterricht irgendwann auf Kyle überträgt. An der Sprache, die er verwendet, kann man seine persönliche Wandlung gut erkennen.
Insgesamt sind alle Charaktere zwar etwas überspitzt, was jedoch meiner Meinung nach typisch für den Märchen-Stil ist, und trotzdem nachvollziehbar und nicht zu unauthentisch.
Ein Kritikpunkt ist für mich der Chat, der zwischen den einzelnen Teilen auftaucht. Wahrscheinlich soll das den modernen Akzent noch mehr unterstützen, aber mir kam das ein wenig übertrieben und unnötig vor.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Für alle Märchenliebhaber und Träumer wie mich ist "Beastly" eine tolle Lektüre für kalte und dunkle Herbsttage!

Sonntag, 11. November 2012

Retro Rock Revolution: True love

Die Band Aerosmith wurde 1969 gegründet und besteht auch heute noch. In dieser Zeit entstanden 15 sehr erfolgreiche Studioalben. Das neuste von ihnen sogar noch in diesem Jahr.

Der heutige Song ist ein Lied aus dem Jahr 1998 und wurde durch den Film Armageddon bekannt. Ich finde allerdings, dass es noch viel mehr bedeutet als nur ein Soundtrack. Für mich ist "I don't want to miss a thing" das allerallerallerschönste Liebeslied, dass es gibt.
Es ist durch die Gitarren wunderbar rockig und in der Stimme und im Text ist so unglaublich viel Gefühl, wie man es selten findet.



Ich könnte wach bleiben, nur um dich atmen zu hören.
Während du weit weg bist und träumst.
Ich könnte mein Leben in dieser süßen Hingabe verbringen.
Ich könnte in diesem Moment für immer verloren bleiben.
Wo jeder Moment mit dir ein Moment ist, den ich aufbewahre.

Ich will meine Augen nicht schließen.
Ich will nicht einschlafen.
Weil ich dich vermissen würde Babe.
Und ich will nicht einen Teil verpassen.
Weil ich, auch wenn ich von dir träume,
niemals den süßesten Traum träume.
Ich würde dich immer noch vermissen.
Und ich will nicht nur einen Teil verpassen.



Wer möchte das nicht auch einmal hören? :)

GLG Inky

Sonntag, 4. November 2012

Walking after you

Dies ist meine Fortsetzung zu "Shootingstars"  Ich hoffe sie gefällt euch! Ich plane noch eine weitere Fortsetzung und dann aus der Sicht von Luca. Was haltet ihr davon?



Ich schließe die Tür hinter mir. In der Nase immer noch sein wunderbarer Duft. Er riecht nach...Ich weiß nicht wonach er riecht. Er riecht nach Luca. Und genau diesen Geruch würde ich am liebsten immer bei mir haben. Nur leider geht das ja nicht. Naja, im Prinzip schon, nur, dass das alles nicht so verläuft, wie ich es mir in meinen viel zu romantischen Tagträumen vorstelle. Langsam ziehe ich meine Schuhe aus und gehe die Treppe hoch.Im Badezimmer putze ich mir die Zähne und stelle mit eine kritischen Blick in den Spiegel fest, wie fertig ich aussehe -wie man nach solchen Feten eben immer aussieht. Flüchtig fahre ich noch einmal mit der Bürste durch meine Haare und schlüpfe in meinen wunderbar bequemen aber hässlichen Schlafanzug. Licht aus. Ab ins Bett.
Und schlagartig wird mir bewusst, was dieser ganze Abend bedeutet. Es fällt auf mich herab, wie ein riesieger Felsen und ich kann kaum atmen. Er will mich nicht. Er wird mich niemals küssen. Niemals. Und ich kann ihn nicht verletzen. Ich werde immer neben ihm stehen, ihn umarmen und mit ihm Sterne gucken.
Und ich werde leiden. Jedesmal. Warum bitte?! Warum geht bei mir immer alles schief?? Ich hasse es mich zu verlieben. Ich hasse diese Abhängigkeit. Und dann, wenn ich mich endlich mal selbst damit abgefunden habe, dann passiert sowas. Jedes Mal.
Und dabei war ich mir so sicher. So unglaublich sicher, dass Luca das gleiche für mich empfindet. Und jetzt sowas. Natürlich, wenn ich das jetzt Anne erzähle, wird sie sagen, dass ja noch alles möglich ist, und ,dass er sich bloß bestimmt nicht getraut hat. Eben solche Sachen, die Freundinnen sagen, wenn die Situation aussichtslos eindeutig ist, aber sie sich nicht trauen, es auszuprechen. Dabei wäre kurz und schmerzlos doch eigentlich viel einfacher. Deshalb erzähle ich auch niemandem etwas über mich. Die meisten finden das kalt, aber für mich ist es überlebenswichtig. Dieser wissende Blick, mit dem man dann bei Liebeskummer angeguckt wird, macht einem doch erst recht bewusst, wie traurig das alles ist. Und dann wird man nur zum zweiten, dritten oder auch vierten Mal mit voller Wucht auf den Boden geklatscht.
Ja, ich denke das beschreibt mein Gefühl gerade am ehesten. Gewaltsam auf den Boden geklatscht. Aber ich weine nicht. Warum auch? Wegen etwas Zwecklosen sollte man keine Tränen vergießen.
Schließlich drehe ich mich noch einmal im Bett um und verkrieche mich in meinen Berg aus Kissen. So schlafe ich ein, und träume immer wieder von der Szene auf dem Rasen-nur, dass sie in meinem Kopf ganz anders ausgeht.
Ich wache auf und schaue auf die Uhr. 11.56. Typische Aufstehzeit für einen Sonntag. Ich gehe nach unten, mache mir Müsli und frühstücke vor dem Fernseher. Da fällt mir ein, was gestern passiert ist, und, dass Luca ja in einer halben Stunde zum Mathe-Lernen vorbeikommen will. Rasend mache ich mich fertig und räume sogar noch ein wenig das Chaos im Haus auf, das entsteht, wenn man ein Wochenende lang sturmfrei hat. Es klingelt an der Tür. Ich mache auf und begrüße Luca. Er lächelt mich mit seinem herzlichsten Lächeln an und mein Herz macht einen Hüpfer. Wie soll das nur weitergehen? Ein wenig tut es auch weh, ihn zu sehen. Aber ich lächle zurück. Wenn du nur wüsstest...
Eine halbe Stunde lang schaffen wir es sogar, und auf  Mathe zu konnzentrieren, bevor ich völlig demotiviert den DVD-Player anmache und Star Wars reinlege. Meine mehr oder weniger große, aber wenigstens existenzierende Begeisterung für Science Fiction hatte er immer bewundert. Sowas gucken Mädchen ja eigentlich nicht. Seit er das herausgefunden hat, gucken wir fast immer, wenn wir einen Film gucken, Star Wars.
Mit der dramatischen Titelmelodie und dem viel zu schnell eingespielten Text ist er direkt in diesem Bann, den wirklich nur Männer haben können. Ich kann ich überhaupt nicht auf die intergalaktischen Probleme konzentrieren, sondern muss immer wieder zu Luca hinübersehen. Vielleicht auch ein wenig wehmütig.
Nach einer Dreiviertelstunde schaut er auf einmal zu mir rüber. "Alles in Ordnung, Toni?" "Ja, warum?" Nein, er darf das auf keinen Fall merken! Das würde nur alles kaputt machen!! "Ich weiß nicht. Du siehst irgendwie so traurig aus." "Nene, es ist wirklich alles gut. Was soll schon sein?" "Was weiß ich. Aber dann ist ja gut."
Er sorgt sich um mich. Immer wieder fällt mir ein, warum ich mich erst überhaupt in ihn verliebt habe. Und, wie sehr ich ihn brauche, auch wen er nicht das Gleiche für mich empfindet. Ich brauche ihn als Freund. Vielleicht wird das erst ein wenig schmerzhaft, aber irendwann kriege ich meine viel zu nervigen Gefühle wohl unter Kontrolle.
Trotzde schreit irgendein winziger Teil in mir, dass ich nicht aufgeben darf.
Was ich von all dem halten soll, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass mich das alles viel zu sehr verwirrt...

Samstag, 13. Oktober 2012

Rezension: Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis





Die Handlung
Anna und ihre Freunde stehen kurz vor ihrem Abitur. Langsam geht es in die heiße Phase. Die letzten Klausuren werden geschrieben und dann fängt das große Lernen an. Jedoch scheint einen die Aufregung nicht gepackt zu haben: Tannatek. Oder auch "Der polnische Kurzwarenhändler". Keiner weiß, wie er mit Vornamen heißt, und das interessiert auch niemanden, aber irgendwann nähert sich Anna ihm an. Sie findet heraus, dass er Abel heißt und eine kleine Schwester hat. Auch, wenn ihre Freunde ihr immer wieder abraten, so verliebt sie sich langsam in den geheimnisvollen Jungen und erfährt immer mehr über ihn und seine kleine Schwester Micha. Das alles bringt jedoch nicht nur Antworten, sondern auch immer mehr Fragen mit sich.  Wo ist Abels Mutter? Was hat der Deutschlehrer damit zu tun? Und was hat es mit den geheimnisvollen Morden an Personen, die gefährlich werden könnten auf sich? Als die Lage immer brenzlicher wird, muss Anna sich eine elementare Frage stellen: Liebt sie einen Mörder?

Meine Meinung:
Zunächst begann das Buch für mich etwas schleppend und verwirrend. Man musste sich erst richtig einlesen, bevor man jede Figur einordnen konnte und sich mit dem Perspektivwechsel zurechtzufinden. Aber wenn man diese Hürde erst übersprungen hat, wird man genau wie Anna von Abels Märchen in den Bann gezogen, und will garnicht mehr aufhören zu lesen.  Insgesamt wird es von Kapitel zu Kapitel spannender, und es gibt keine langatmigen Stellen, die man am liebsten überblättern würde, wie man sie in vielen Büchern dieser Art findet, bis es dann zum endgültigen und dramatischen Showdown kommt, der mich echt umgehauen hat. Aber ich will ja nicht zu viel verraten.
Die Charaktere sind Antonia Michaelis wirklich gut gelungen. Jeder hat seine eigene Art zu sprechen und handeln und dabei ist jeder von ihnen so besonders und eigenartig, dass es eine sehr bunte Mischung ergibt, die mir persönlich sehr gefallen hat. Nur finde ich, dass Gitta ein wenig überspitzt dargestellt war mit ihrem ständigen "Mein Kind". Das war übertrieben, aber ihre Entwicklung gegen Ende des Buches war dafür umso besser gestaltet und wichtiger für den Handlungsverlauf.
Der Stil ist sehr gut gestaltet. Er hat etwas Trauriges und Dunkles, genau das, was das Buch ausmacht. Zwischendurch ist alles in sehr kindlicher Märchensprache gehalten, wenn Abel sein Märchen erzählt. Dieser Wechsel ist ebenfalls sehr gut gelungen.
Was mich noch gestört hat, waren die vielen Auszüge aus Leonard Cohen Songs. Meiner Meinung nach haben sie an einigen Stellen den Lesefluss unterbrochen. Das könnte auch daran liegen, dass ich nur eines der Lieder kannte. Dafür passte das "Hallelujah" dann ungemein gut ans Ende. Ein positiver Punkt an den Liedern ist, dass das dem Buch so sein eigener traurig schöner Sountrack gegeben wird. Aber bei diesem Punkt bin ich ja eben zwiegespalten.
Insgesamt ist "Der Märchenerzähler" ein unglaublich spannendes, romantisches und auch trauriges Buch, das auf jeden Fall Leuten gefällt, die es auch mal ein wenig schauriger und psycho mögen, denn insgesamt ist es sehr dunkel und ich habe keine Stelle gefunden, die lustig oder auch nur absolut sorgenfrei war.
Also: Daumen hoch!

Freitag, 12. Oktober 2012

Fertig! Finished!Finito!

Eeendlich eendlich ist diese schreckliche Woche zu Ende! Und mit ihr auch die erste Klausuren-Phase. Naja fast. Am Dienstag ist noch Geschichte dran und das wird denk ich mal ganz easy werden.
Hier einige Dinge, die mir aufgefallen sind, die sich während einer Klausurenphase ereignen:
-Man geht früher ins Bett.
-Und hat trotzdem schlechte Laune.
-Das betrifft dann alle.
-Sämtliche anderen Fächer werden vernachlässigt.
-Man steht immer mal wieder kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
-Meine armen Eltern! :D (Spricht für sich oder?)
-Ordnung, also die in meinem Zimmer, ist vollkommen links liegen geblieben.
-Dinge wie Nägel lackieren sind in den Hintergrund gerückt.
-Unfassbar viele Bonbons und Schokolade werden verdrückt, deren Papier dann natürlich im Zimmer liegen bleibt :D
-Auf die Jahrgangsfete am Wochenende freut man sich um so mehr!!!

Wie geht es euch bei solchen Phasen?
Achja, nicht nur damit bin ich durch, sondern auch mit "Der Märchenerzähler". Die Rezension folgt noch, aber zunächst mal ein großes: WOW!
Nach einer langen Entscheidungsphase habe ich dann beschlossen mit Beastly von Alex Flinn anzufangen.
Hat jemand von euch das Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen?

Ich wünsch euch ein wunderwunderwunderschönes Wochenende!

GLG Inky

Montag, 8. Oktober 2012

Shootingstars...(by me)



Es ist schon 3 Uhr nachts. Gut gelaunt wartet eine Gruppe von Jugendlichen, so um die 16 oder 17, auf dem Schützenplatz des Bauerndorfes auf ihr Taxi. Unter ihnen ist auch Antonia. Sie trägt ein schwarzes Kleid, dessen Rock fast wie bei einem Petty-Coat absteht. Sie findet, dass ihr Beine mit diesem Kleid besonders lang aussehen. Das gefällt ihr. Der einzige Nachteil ist nur, dass es sehr kurz ist. Deshalb friert sie jetzt, wo die Gruppe nun schon fast 10 Minuten draußen im kalten Okober-Nacht-Wind steht. Schützend schlingt sie sich die Arme um den Oberkörper, aber das bringt beinahe nichts. Warum hatte sie bloß ihre Jacke bei ihrer Freundin liegen lassen? Imme diese Verträumtheit. Ihr Oma sagt immer, das würde sie noch einmal ins Grab bringen. Nun hatte sie das Gefühl, dass sie nicht mehr weit davon entfernt war. Bei der Kälte konnte es nicht mehr lang dauern...
Wenigstens hatte sie heute eine Rechtfertigung, um zu träumen. Luca. Die beiden hatten eigentlich nie miteinander zu tun, aber mit dem Beginn der Oberstufe ist er nun in vielen Kursen zusammen mit Antonia. Da stellten sie fest, wie sympathisch sie sich eigentlich waren, und begannen sich zu treffen und sich vertrauter zu werde. Insgeheim hatte Toni, wie ihre Freunde sie liebevoll nennen, sich ein wenig in ihn verliebt. Und heute Abend haben sie sich besonders gut verstanden. Immer wieder tanzten sie zusammen, umarmten sich und Luca gab ihr immer mal wieder etwas aus. Während sie daran denkt, wird ihr wieder warm und sie lächelt leicht. "Frierst du?", fragt eine allzu vertraute Stimme und berührt sie fragend am nackten Arm. Es war Luca. Auch seine Stimme liebte sie. Er sprach wunderbar tief und männlich, aber nicht auf diese kühle unangenehme Art, wie es viele andere Taten, sondern es lag etwas wunderschön sanftes in seiner Stimme, das, so kam es ihr vor, direkt in ihr Herz sprach.
Sie nickte leicht, und ohne zu fragen, legte Luca ihr seine Jacke um die Schultern. Antonia kuschelt sich in den warmen Stoff, und das nicht nur, weil ihr kalt ist, sondern auch, weil die Jacke so wunderbar nach Luca riecht. Wie sie findet war diese Geste ein weiteres Anzeichen für ein noch vielversprechendes Ende des schon tollen Abends...
Endlich komtm das Taxi und sie können einsteigen. Antonia und Luca sitzen auf der Rückbank der Großraumtaxe und lehnen sich vertraut aneinander. Sie weiß nicht, ob sie es auch im ganz nüchternen Zustand so empfinden würde, aber ihr Herz schlug heftiger, als sie seiner Körperwärme spürt. Nach 10 Minuten ist die Fahrt schon zuende, doch sie wünscht, es würde noch stundenlang so weitergehen. Tut es aber nicht.
Sie steigen hinaus in die nächtliche Kälte. "Ich bring' dich noch nach Hause, in Ordnung? Ich mein es ist gefährlich nachts ganz alleine..", sage er und sie will ganz cool wirken "Naja ich denk ich schaff das schon, aber wenn du dann beruhigt bist, komm ruhig mit...", doch innerlich schrie sie vor Freude. 'Er sorgt sich um mich.' Mit Fantasie spinnt sie den weiteren Verlauf weiter. Eine Umarmung. Ein Gute-Nacht-Kuss. Ein klärendes Gespräch ala "Ich bin schon so lange in dich verliebt...". Aber sie lässt es sich nicht weiter anmerken. Also verabschieden sich alle voneinander in einer riesigen Gruppen-Umarmung und alle fahren zu zweit oder zu dritt in die Nacht.
Bei Antonia zu hause angekommen steigt sie von ihrem Rad ab und blickt ihm direkt in die Augen:"Danke fürs Bringen." "Kein Ding..Aber deine Eltern sind nicht da oder? Wollen wir nicht noch ein bisschen Sterne gucken? Meinen Alten ist es sowieso egal, wann ich zuhause bin.." Sie explodiere beinahe. Was gibt es romantischeres als Nachts um halb 4 draußen auf dem Rasen zu liegen und Sterne zu beobachten?! Nichts! Genau das war es, was sie sich gewünscht hatte!!
Seite an Seite gehen sie schweigend in den Garten und legen sich auf den feuchten Rasen. Es ist absolut still. Man hört nur das regelmäßige Atmen der beiden. "Wunderschön, oder?", flüstert Luca, während er weiterhin andächtig und bewundernd in den Himmel starrte. Antonia nickt bloß, aber sie weiß, dass er es bemerkt, weil ihre Köpfe so nah aneinander liegen.  Lange ist alles still. Irgendwann unterbricht sie die Stille:"Woran denkst du?" Ja ein Klischee und jetzt gab es nurnoch eine Sache die er  sagen muss:An dich. "Naja die Sachen, die man so denkt, wenn man in die Sterne guckt. Wie klein und unbedeutend wir sind. Was ist da noch so? All so was. Und naja, wie gern ich mit dir zusammen bin."Genau das! Genau das wollte sie doch hören! "Weißt du, du bist einfach meine aller aller beste Freundin. Du bist so toll!" Pure Enttäuschung. Jede andere hätte sich gefreut, aber für Antonia ist es das Schlimmste, was in diesem Moment hätte passieren können. Aber sie akzeptiert es. Was sollte sie auch sonst tun? "Das ist lieb von dir..." "Weißt du was noch schön wär?", fragt er, ohne zu wissen, was er mit seinem lieben Kompliment angerichtet hat,"Wenn es jetzt noch Sternschnuppen geben würde. Ich liebe das" "Ja..", sagte sie mit ein wenig Wehmut. Das wäre genau das, was sie jetzt braucht. Sie starrt in den Himmel und tatsächlich, da blinkt etwas! Doch beim zweiten Blick sieht sie, dass es nur ein Flugzeug ist.Schade. Da fällt ihr dieses Lied ein, was auch heute Abend gespielt wurde. Can we pretend that aiplanes ind the nightsky are like shootingstars? "Und wenn wir so tun, als ob Flugzeuge Sternschnuppen wären?" Er musste grinsen. Genau das war ihre besondere Art. Deshalb mochte er sie. "Warum? Brauchst du einen Wunsch? Alles in Ordnung?" Und sie tat einfach so. Schloss die Augen und wünschte. "Ja klar. Aber ich meine jeder hat Wünsche, oder nicht?", weicht sie aus."Naja, ich geh rein. Es wird immer kälter. Gute Nacht." Sie stehen auf und umarmen sich zum Abschied lange. Vielleicht ein bisschen länger als normal. Hofft sie zumindest. "Toni?" "Ja?" Ein bisschen Hoffnung. "Schlaf schön. Und äh ich komm dann morgen wegen Mathe nochmal vorbei, ok?" "Ja klar.Du auch. Bis morgen"
Sie schließt die Tür hinter sich zu und macht sich bettfertig, aber so richtig schlafen kann sie nicht. Es ist, als ob etwas tief in ihr fehlt, und so wie es aussieht, wird sich die Lücke nicht füllen...


Gefällt euch diese Kombination aus Musik und Text? Und die Story an sich? Wie wärs mit einer Fortsetzugn? Ich freu mich über Meinungen!!

GLG Inky

Sonntag, 30. September 2012

Retro Rock Revolution und ein wenig "Weisheit"


Ja, es ist mal wieder soweit. Lange gab es ncihts mehr, was eher an meinem Ideen- als an Zeitmangel lag. Aber endlich weiß ich einen Song den ich euch zeigen will.
Diesmal kennt ihr ihn wirklich alles, sofern ihr Pro-Sieben Zuschauer seid, denn dort läuft dieses Lied andauernd. Und wo? In Marshalls altem Auto, in dem die Kassette bei diesem Lied stehen geblieben ist. Fast eine ganze Folge lang hört man nur die Coverversion von Roger Millers "King of the Road" aus dem Jahr 1990. Es ist "I'm gonna be", und wenn ihr immernoch nicht wisst worums geht, dann hört einfach hin und euch wird ein Licht aufgehen! :)




Klar soweit? :) Los! Steht morgen auf und rockt die neue Woche, egal wie schwer es fällt. Mache dir klar, wofür du das alles machst, und es ist gleich 1000mal einfacher. Ehrlich. Denn wenn du weißt, warum du 5000 Meilen gehst, kommen sie dir vor wie 5000 schwere Meilen mit Sinn und du hast immer dein Ziel vor Augen. Und zwar immer nur deines. Das scheint egoistisch zu sein, aber diese 5000 Meilen musst du auch alleine schaffen. Du kannst dir zwar seelische Unterstützung holen, aber laufen musst du immernoch selbst. Wenn du aber nciht weißt, warum du das alles tust, kommen dir die 5000 Meilen wie 10000 unbezwingbare vor. Und diese Unbezwingbarkeit nimmt dir zusätzlich noch deinen letzten Funken Kraft, bis du schon nach 2 Meilen auf dem Boden liegst und aufgegeben hast.
Also suche dir einen ruhigen Moment und denke darüber nach, wofür du alles tust, was die wie eine Last erscheint, und dann merkst du, dass das alles ein wenig besser aussieht als vorher. Jedenfalls siehst du alles aus einer anderen Perspektive.

Ein sehr schnelles Lied, für so schwere Worte, aber trotzdem genau richtig.


Also: Motiviert euch, und haltet durch! Bald ist wieder Wochenende!

Inky

Sonntag, 23. September 2012

Rezension: Eragon- Das Erbe der Macht von Christopher Paolini






Vorerst die Rezensionen zum ersten, zweiten und dritten Band der Reihe, für alle die noch Eragon-Jungfrauen sind, was ich wirklich niemandem wünsche. Die Bücher sind unglaublich gut!

Die Handlung
Nach der Eroberung von Feinster und Oromis' und Glaedrs tragischen Tod in Gil'ead machen die Varden nicht mehr Halt und gehen in die Offensive in ihrem Krieg gegen den dunklen König Galbatorix. Nacheinander greifen die Rebellen die großen Städte des Imperiums an und treffen auf immer teuflischere Fallen. Währenddessen versuchen Eragon und Saphira  zum Eldunari, dem Herz der Herzen eines Drachen, von Glaedr Kontakt aufzunehmen, jedoch ist der alte und weise Drache so sehr in seinem Kummer vertieft, dass er mit niemandem sprechen will. Doch nicht nur das bereitet Eragon  Sorgen. Er hat Angst vor der direkten Konfrontation mit Galbatorix und seinem Stiefbruder Murtagh und ihn plagen große Selbstzweifel. Dazu kommen noch seine unerwiderten Gefühle für die Elfe Arya und seine Sorgen um seine letzten Verwandten, den Cousin Roran und seine Verlobte Katrina.
Und da ist ja auch immer noch die noch nicht ganz erfüllte Prophezeihung der Werkatze Solembum, die sein Leben zu bestimmen scheint.
Alles in allem scheinen Eragon und seine Drachendame Saphira alleine vor einer gar unlösbaren Aufgabe zu stehen....

Meine Meinung
Das Buch beginnt mitten in einer Szene, sodass sich der Leser erst einfinden muss. Das sorgt für Verwirrung und bringt die Hektik des Buches gut zur Geltung. Denn nichts ist mehr, wie es in den anderen Bänden war. Denn in den ersten drei Büchern gab es zwischendurch immer wieder Ruhephasen, in denen nicht so viele wichtige Dinge passiert sind. Die fehlen im  vierten Teil gänzlich. Alles wirkt dunkel und bedrohlich, wad die Atmosphäre des Buches wirklich nicht gerade angenehm macht. Aber genau das finde ich positiv. Christopher Paolini schafft es, die Aufbruchsstimmung in Alagaesia genau zu beschreiben, wobei wir auch schon beim genialen Schreibstil sind. Einerseits wird alles exakt beschrieben, wie in einer Gebrauchsanleitung für ein technisches Gerät, aber andererseit gelingt es dem Autoren die tiefsten und verzweifelten Emotionen so zu verpacken, als würden sie nicht von dem Charakter, sondern direkt vom Leser gefühlt werden.
Alle, also wirklich alles Charaktere, außer natürlich  Galbatorix, verändern sich während des Buches extrem, was alles noch zusätzlich spannend macht. Man kann nie vorhersehen, wer wie handelt.
Diese finale Endzeit-Stimmung voller Blut, Schlachten und Tod wird zusätzlich auch noch mit den tiefsten Gefühlen  gespickt, was für mich als kleine Romantikerin die perfekte Mischung ist, die mich dann doch öfter als gewollt zu Tränen gerührt hat, denn auf einmal habe ich sogar begonnen, mich um Roran zu sorgen, der mir in den vorherigen Teilen sehr unsympatisch war.
Ein Manko ist für mich nur, dass das Ende irgendwie kein richtiger Abschluss ist. Alles ist noch so offen, und für mich sieht es irgendwie so aus, als ob da noch was kommen muss. Nur so ein Gefühl, das mich jetzt, wo ich das Buch durch hab, absolut nervt.
Alles in allem ist Eragon-Das Erbe der Macht ein sehr gelungenes Buch und das gebührende Finale, das eingefleischten Fans noch die klitzekleine Hoffnung auf eine eventuelle Fortsetzung lässt!
Und wer an dieser Stelle immernoch nicht von der Reihe überzeugt ist, dem empfehle ich, es einfach mal mit dem ersten Teil zu probieren. Es lohnt sich!!

Samstag, 22. September 2012

Kurzer Zwischenbericht!

Soo... Schule ist immernoch anstrengend und so^^ Im Prinzip ist alles wie immer. Aaaaber heute habe ich mich endlich hingesetzt und Eragon- Das Erbe der Macht zuende gelesen. Schonmal so viel: WOW! Unglaublich! Ich bin fassungslos. Soo viele spannende Überraschungen. Das Buch hat mich richtig mitgerissen. Vielleicht schaffe ich heute ja noch die Rezension. Ich hoffe es! Denn die nächsten Wochen wird es hier vermutlich sehr ruhig werden. Die Klausurenphase fängt an. Na toll! Aber natürlich lese ich trotzdem weite und mache mich gleich heute Abend an den "Märchenerzähler" von Antonia Michaelis. Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen? Ich bin schon richtig gespannt auf den Thriller.

Ich wünsche euch einen schönen Samstagabend!
Inky

Samstag, 15. September 2012

Ernst (des Lebens) ist so ein Horst!

"Jetzt wird es ernst". So wurden wir die letzten Wochen andauernd von unseren Lehrern berüßt. "Sie sind jetzt in der Oberstufe." "Das müssen Sie für ihr Abitur lernen!".
Und alles in mir schreit nur STOP!, denn es scheint mir alles noch so weit zu sein. Abitur. Erwachsen werden. Studium. Und alles klingt nach Arbeit, Lernen und Stress. Wo bleibt der Spaß.
Und da fällt mir immerwieder auf, dass wir ja nächstes Jahr schon dran sind. Abitur 2014. Die nächste Generation, wenn man so will. Da dreht sich mir der Magen um. Ich kann doch garnichts. Also ich meine Kochen. Wäsche waschen. Was muss ich wie bezahlen. Ich habe doch von nichts und wieder nichts 'ne Ahnung. HILFE!
Wenn ich so darüber nachdenke, dann will ich das alles auf einmal garnicht mehr. 16 ist ein super Alter. Wir haben Zeit für uns und können fast jedes Wochenende auf Zeltfeten oder Geburtstage gehen. Ich bleibe einfach für immer 16. Wenn das nur ginge...

Da fällt mir ein Lied zu ein:

Kommt euch auch manchmal sowas in den Sinn?

Sonntag, 9. September 2012

Yeeha!

Die Begrüßung ist ja eher untypisch für mich, aber aus gegebenem Anlass sehr angebracht ;)
Ich war nämlich gestern auf dem NDR2 Papenburg Festival. Vielleicht habt ihr ja im Radio davon gehört.
Eigentlich hatte ich mich tierisch auf den Auftritt von Tim Bendzko gefreut, aber genau der ist leider ausgefallen. Stimmbandentzündung. Naja da kann man nichts machen... Als Ersatz kam dann Atze Schröder. Bitte was hat ein Comedian auf einem Musik-Festival zu suchen?! Es war dann doch noch ganz erträglich.
Darauf folgte dann ein Auftritt von Frida Gold, mit dem ich persönlich so garnichts anfangen konnte. Ganz merkwürdig, was sie da auf der Bühne gemacht hat... Dann kam mein persönliches Highlight: The Boss Hoss! Die Jungs haben eine wahnsinnig gute Show abgeliefert und sind nicht nur gute Musiker, sondern auch geniale Entertainer. Was mir auch sehr gefallen hat, ist, dass ihre Musik durch viele verschiedene Stile geht, sodass immer was für einen dabei ist.
Habt ihr schonmal im Fernsehen bei Festivalmitschnitten gesehen, wenn sich das ganze Publikum hinsetzen muss, und dann bei 3 wieder Aufspringt und hüpft als ob es kein Morgen gibt? Haben wir gemacht. Und es macht einen Heidenspaß!!!
Wenn ihr mal die Chance haben solltet, The BossHoss live zu sehen, dann nutzt sie! Ihr werdet es definitiv nicht bereuen! Hier findet ihr eine Bildergalerie zu ihrem Auftritt.
Als eigentlicher Hauptliner des Abends kam Peter Maffay... Da sag ich jetzt mal garnichts zu^^



Habt ihr die Cowboys auch schonmal live gesehen? Wie hat es euch gefallen?

Ich wünsche euch einen schönen  Start in die neue Woche!
Inky

Samstag, 8. September 2012

Written by me: Rollenerwartungen

Ich bin weiblich, 16 Jahre alt. Habe grüne Augen und blonde, lockige Haare. Ich liebe Musik, bin aber eher unbegabt. Am liebsten mache ich Sport, und lese. Meistens Thriller. Ich trage eine Brille, so eine mit einem schwarzen dicken Rand, aber ich finde ich sehe damit nicht aus wie so ein Oberstreber. Das klingt vielleicht eingebildet, aber mein Gesicht passt einfach zu meiner Brille. Viele meiner Mitmenschen würden vermutlich sagen, dass ich ein Nerd bin, aber ich sehe das nicht als Beleidigung. Ich meine es ist doch gut, intelligent zu sein. Damit stehen einem viele Türen offen. Irgendwann werden die Leute, die mich jetzt auslachen, bemerken, dass sie die Zeit besser hätten anders nutzen sollen. Aber das ist was anderes. Im Allgemeinen bin ich relativ zufrieden mit mir selbst, ich habe eine eigentlich gute Figur und finde mich auch nicht übermäßig hässlich. Ich fühle mich in meiner Clique wohl und habe die besten Freunde der Welt.
Das sind so die wichtigsten Dinge, die ich über mich zu erzählen habe. Oh und natürlich meinen Namen: Luisa. Es scheint mir oft so, als sei ich mir in Allem, was ich tue komplett sicher, und jeder Schritt, den ich gehe, ist bewusst in eine bestimmte Richtiung gewählt. Ich bin ein sehr kontrollierter Mensch, der genau weiß woran er ist.
Aber neulich haben wir im Unterricht Rollenerwartungen durchgenommen. Und seitdem analysiere ich mein Leben, wie eine schlechte Daily-Soap oder so einen typischen amerikanischen Highschool-Film und mir ist aufgefallen, dass das wirklich funktioniert, denn jeder Mensch hat eine Rolle in diesem riesigen Gefüge Leben. Irgendwie kommt mir nun mein ganzes Leben wie eine Aufführung eines berühmten Dramas vor, das jeder schon mindestens 200 Mal in verschiedenen Ausführungen gesehen hat. Und trotz anderer Bühnenbilder, Kostüme oder Stile, bleibt es doch immer noch das gleiche Stück. Es sind die gleichen Rollen mit den gleichen Charakterzügen, die die gleichen Entscheidungen treffen,was wiederrum eine Kette meist böser Umstände hervorruft. Und so weiter und so fort. Oh, und natürlich sind die Schauspieler auch andere, die immer etwas Eigenes mit einbringen, was es vorher noch nicht gegeben hat.
Seit heute Morgen habe ich angefangen, Rollen zu verteilen: Das gibt es natürlich die allseits beliebten Footballer, in meinem Fall Fußballer, auf die jedes Mädchen insgeheim steht, aber die  begehrten Jungs sind bloß einer Gruppe zugeteilt: Den Cheeleadern. Die gibt s aber an unserer Schule nicht. Also sind es die Mädchen, die im Sport-Leistungskurs sind. Alle anderen finden diese Beteiligten natürlich am besten, aber schnell wird der Zuschauer bemerken, wie fies die Fußballer und Sportlerinnen eigentlich sind, wenn sie nicht mit ihresgleiche sprechen. Das krasse Gegenteil bilden die Streber. Sie sind immer zusammen und gründen eine Naturwissenschafts-AG, für die sich niemand interessiert. Alle meiden diese Freaks. Sogar ich. Ich meine, wie kann man abends im Bett bitte das Grundgesetz lesen?! Normal ist das nicht mehr mit denen. Aber unter den Strebern gibt es immer ein hübsches Mädchen, das eigentlich ganz anders ist. Sie findet dann irgendwann Anschluss bei den Sportlerinnen, weil sie mit dem Kapitän der Fußballmannschaft zusammenkommt. Da unsere Streber nur hässliche (Tut mir leid, aber man muss auch mal ehrlich sein dürfen) Jungs sind, fällt diese Rolle einfach mal weg. Dann gibt es noch die Orchestermusiker und die Chormädchen. Alle wirken etwas prüde, haben aber bei näherer Betrachtung den besten Humor und sind ein wirklich gutes Team. Wenn wir schon im musischen Bereich sind, dürfen wir die Poeten, die auch eher knapp besetzt sind, und die Künstler nicht vergessen. Über die bildet sich jeder seine eigene Meinung. Dann die Metaller. Diese harten Jungs sind in Wirklichkeit gar nicht so hart, und gehören zu den besten Freunden die man haben kann. Max, mein bester Freund, gehört auch zu denen. Besonders nervig sind die Jungs, die sich für die größten halten und somit immer anzügliche Witze machen. An die kann man sich aber gewöhnen. Die Hippies und Individuellen sorgen immer für guten Gesprächsstoff und eigentlich relativ meinungsneutral. Natürlich gibt es dann noch all diese guten Seelen wie die Zuhörer, die immer gute Ratschläge haben, und all die anderen Freundinnen die bestimmte Aufgaben übernehmen, um eine Clique am Laufen zu halten.
Das sind alles ziemlich viele Leute, und ich habe bestimmt viele vergessen. Aber wenn ich so nachdenke, läuft es mir kalt den Rücken herunter: Ich gehöre nirgendwo hin. Es gibt nichts, was ich so gut kann, dass ich zu einer meiner Gruppen dazugehöre. Bin ich also so jemand, der die ganze Bühne aufbaut, und dann nicht mal einen  Dankesblumenstrauß bekommt? Plötzlich bekomme ich richtig Angst, dass ich irgendwann alleine darstehe, weil ich mich nirgends einbringen kann. Und ich fühle mich schrecklich in meiner Haut. Alle Freundinnen, denen ich von meiner Theorie erzählt habe, schüttelten nur den Kopf und hielten das alles für Quatsch, aber ich mache mir ernste Sorgen.
Eigentlich war es ja garnicht so schlimm in keine Gruppe zu gehören, denn was mir eine solche Angst macht, ist, dass ich selber nicht weiß wer ich bin und was mich ausmacht. Wie ein unbeschriebenes Blatt. Keiner hat irgendeine Erwartung in mich oder Ideen, was aus mir mal werden soll...
Dieser Morgen ist für mich eine Qual. So einsam und erdrückt habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt, und ich beginne, die anderen nocheinmal zu beobachten, und mir fallen wichtige Dinge auf: Einer der Streber, aus dessen Tasche ein Stollenschuh ragt. Eine Violinistin, die Kafka im Aufenthaltsraum liest. Freiwillig. Ein Klavierspieler im schwarzen In Flames-Shirt.  Und auch Max fällt mir auf, denn er blättert mit gedankenverloren in seinem Notenordner und spielt auf der Tischkante Klavier. Und es trifft mich wie ein Schlag!
Es gibt keine Rollen oder Rollenerwartungen im echten Leben. Jeder hat seine eigene Rolle, die er selbst schustern kann, wie er möchte. Das erleichtert mich irgendwie, und ich fange an, mich selbst ganz anders zu sehen, denn es geht mir nicht mehr darum, eine Sache perfekt zu können, sodass ich mich nur über diese Sache definieren kann, sondern darum, sich selbst zu entfalten, und das zu tun, was einem gefällt. Und je mehr man ausprobiert, desto mehr Dinge wird man finden, in denen man gut ist, und dann werden diese Dinge anfangen ein Teil von uns zu werden.
Denn jeder ist sein eigener Regisseur...

Freitag, 7. September 2012

2,3DiMethylpropan, Kafka, Brutus und Gaius...

Die erste Schulwoche habe nun erfolgreich überstanden. Naja, was heißt überstanden? Eigentlich war es lange nicht so schlimm wie gedacht. Mein Tutorenkurs ist eine wirklich gute Mischung und ich denke wir werden ein richtig gutes Team in den nächsten zwei Jahren. Auch die Tutorin ist netter als erwartet. Alle anderen Lehrer sind wirklich gut und ich bin wirklich mit meiner Kurs Zuteilung zufrieden. Am allerbesten ist unser Geschichts-Kurs. Wir haben so viel Spaß, obwohl der Stoff so richtig ätzend ist: Die Krisen der Römische Republik. Daher auch der Brutus im Titel. Gaius steht leider Gottes für meinen Latein-Kurs, durch den ich mich auch dieses Jahr quälen muss... Kafka lesen wir in Deutsch und die Form des C7H16 erklärt sich wohl von selbst ;)
Ich hätte mir das alles wirklich viel schlimmer vorgestellt. Und auch die schon gefürchteten neuen Schüler aus dem Nachbarort sind wirklich nett. Und Axel heißt garnicht Axel, sondern Alex. Schon lustig was Sekretärinnen alles in der Hand haben. Den Spitznamen wird er nie wieder los :)
Und das beste ist, dass ich genau in dem Seminarfach bin, in das ich wollte: Medikamente. Das findet zwar in der zehnten und elften Stunde statt, aber dafür hab ich freitags nur 4 Stunden. Ich habe erst um kurz vor zehn Unterrichtsbeginn! Klingt das nicht himmlisch? Ist es auch!

Zu meinem Lesestand: Eragon 4 wird einfach immer und immer spannender und ich liebe es schon sooo sehr. Andererseits traue ich mich nicht, weiterzulesen, weil es ja der letzte Band der Reihe ist, und ich will nicht, dass es zuende ist. Kennt ihr das? So ging es mir auch schon bei Harry Potter 7, aber irgendwann war es so unaushaltsam spannend, dass ich es an einem Stück ohne Pause zuende gelesen habe. Und ich habe es nicht bereut.





 Wie lief eure erste Schulwoche so? Genauso toll wie meine? Ich hoffe es wirklich für euch!

Naja genug Geblubber für heute. Ihr seid erlöst. :)

Genießt euer Wochenende!
Inky


Donnerstag, 6. September 2012

Rezension: Sportfreunde Stiller- MTV Unplugged in New York


Die Band
Die drei Jungs von Sportfreunde Stiller kommen allesamt aus der Eifel und kennen sich Peter und Florian kennen sich schon aus ihrer Zeit als Hobbykicker beim SV Gemering. Der dritte im Bunde ist der Keyboarder Rüde. Der Namensgeber der Band ist der ehemalige Fußballtrainer der beiden Freunde Peter und Florian, Hans Stiller. Sie brachten seit 2000 bereits 5 Alben auf, von denen eines nur mit Fußball-Songs vollgepackt ist. Ihren größten Erfolg hatten sie mit den Songs "54,74,90,2006" und "Ein Komliment", aber es gibt in ihren Alben noch viel mehr Schätze zu finden.

Das Album
Das Album ist die live-Aufnahme eines MTV Ungplugged Konzertes der Band mit den Special Guests Kate Nash und Udo Jürgens. Erschienen ist es im Mai 2009 und auf dieser Version findet man das Best-Of aller aufgeführten Tracks, was einen Umfang von  13 Songs ergibt.

Die Songs
1. Ich, Roque- Ein Wortspiel. Die Veränderung des Begriffs Rock wird besungen. Mir gefällts.
2.Ein Kompliment- Egal ob Freundschaft oder Liebe. Das Lied ist perfekt um seine Gefühle auszudrücken.
3.Lass mich nie mehr los- Wunderschöne Melodie und perfekter Text. Gehört zu meinen Lieblingsliedern.
4.7 Tage 7 Nächte- Nicht ganz mein Fall, aber das Ende ist cool gemacht.
5. Rock'n Roll Queen- Feat. Kate Nash. Zweisprachig und rockig. Gefällt mir! Ein echter Ohrwurm.
6.Fast wie von selbst- Noch so eine schöne Ballade mit einem tollen Text.
 7. Der Titel vom nächsten Kapitel- Es spricht mir so sehr aus der Seele.
8.Wunderbaren Jahren- Etwas nostalgisch aber ich mag es wirklich gern.
9.iVamos!- Obwohl es nicht jedermanns Sache ist, mag ich spanischen Gesang echt gerne.
10. Wie lange sollen wir noch warten- Zeit für einen Aufbruch. Das ist doch immer mal gut oder?
11. Alles Roger- Verwirrung in unserer modernen Welt.
12.Siehst du das genauso- Bestimmt steckte jeder schonmal in so einem Gefühlschaos. Das ist der perfekte  Soundtrack dazu.
13. Ich war noch niemals in New York-  Feat Udo Jürgens. Ein Klassiker mal ganz modern. Man beachte den Titel des Albums. Dieses Lied ist mit viel Humor ausgesucht.

    Meine persönlichen Favoriten sind wie immer rot markiert.
Mein Fazit
Das ganze Album ist ein bunter Mix aus fröhlichen,humorvollen Liedern und ernsteren Balladen. Alle Texte sind perfekt, finde ich jedenfalls und wir Deutschen können wirklich stolz darauf sein, dass es die Sportfreunde Stiller gibt.
Alles sehr gelungen und man kann die CD wirklich immer und immer wieder hören, ohne dass sie nervt!

Inky

Sonntag, 2. September 2012

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge...

muss ich euch wieder begrüßen. Einerseits ist es ja wirklich schön wieder zu hause zu sein, aber irgendwie vermisse ich meine liebste Lieblingsinsel jetzt schon wieder und ich bin erst vor zwölf Stunden in die Fähre gestiegen. Wie soll ich das denn bloß das ganze nächste Jahr aushalten?! Aber das Positive zuerst. Mir fällt erst jetzt auf, was ich eigentlich alles vermisst habe. Meine Familie, die Mädels, meinen Hund, mein Zimmer, mein Bett, das Dorf und eben alles was hier so ist. Aber trotzdem vermisse ich jetzt schon wieder sooo viele Dinge. Angefangen bei dem salzigen Geruch in der Luft und unserem Lager. Die Atmosphäre, das Wassereis und unseren Sandwichmaler nicht zu vergessen.
Ich fühle mich, als hätte ich den schönsten Ort der Welt verlassen, um an einen anderen ebenfalls wunderbaren Ort zu kommen. Irgendwie ist Ameland, auch, wenn ich nur so selten dort bin, mein zweites Zuhause geworden, und in Moment wünsche ich mir so sehr ein Haus oder auch nur eine winzige Wohnung zu haben, damit ich dort immer wann ich will vorbeischauen kann.
Aber jetzt bin ich hier und Geld für ein Haus habe ich natürlich auch nicht. Erstmal fängt übermorgen die Schule wieder an. Und das wird denke ich mal ziemlich stressig. Oberstufe. grrr. Ekeliges Wort. Aber morgen werde ich noch einmal richtig genießen. Ich will ausschlafen- ein letztes Mal-, Lesen und einfach nur rumliegen. Soviel Ruhe werde ich bestimmt nicht mehr so lange haben.

Achja, mit Eragon 4 bin ich leider noch nicht durch. Mit 44 Kindern ist es wirklich schwer Zeit zum Lesen zu finden.

GLG Inky

Donnerstag, 16. August 2012

Time to say goodbye (again)

Naja so dramatisch ist es ja doch nicht. Ab morgen bin ich bis zum Ende der Ferien auf Ameland. Dort werde ich zusammen mit einigen anderen Gruppenleitern 43 Kinder betreuen und dabei vermutlich sehr viel Spaß haben. Das hoffe ich zumindest, denn dieses Jahr ist mein erstes Jahr als Gruppenleiterin. Mal schaun.
Und das beste ist, dass die Kinder nach 10  Tagen nach Hause fahren und wir noch 4 Tage für uns alleine haben werden! Und das auf einer richtig tollen Insel! Das heißt auf jeden Fall den ganzen Tag Strand ;)

Dann haltet mal die Ohren steif! Bis bald!
Inky

Nur mit den Ohren.

Bitte tut mir den Gefallen und lasst euch Zeit beim Lesen.
Ich höre viel Musik. Ich höre eigentlich immer  Musik. Dabei geht es mir meistens darum, dass ich überhaupt Musik hören kann, denn endlose, erdrückende Stille kann ich gar nicht leiden. Also wirklich überhaupt nicht. Geht euch das auch so? Also natürlich gibt es Momente, in denen die Stille erholsam ist, aber Musik weckt in mir meine echten Gefühle. Die, die ich manchmal einfach unterdrücken will. Zum Beispiel gibt es Lieder, bei denen ich immer weinen muss, wenn ich traurig bin. Eines davon ist Falling slowly von Glen Hansard. Dann gibt es aber auch Lieder, die Erinnerungen hervorrufen. Manche Lieder verbinde ich sogar mit wunderschönen und den schrecklichsten Momenten gleichzeitig. Das klingt absolut merkwürdig, das weiß ich ja selber, aber das Hallelujah von Leonard Cohen wird nunmal gleichermaßen auf Beerdigungen und Hochzeiten gespielt. Schon ein merkwürdiger Gegensatz, oder?  Niemand bringt diese beiden Ereignisse in einen gemeinsamen Kontext. Nur die Musik schafft das. Und sie kann noch soviel mehr. Sie kann nachdenklich machen. Und einen an einen anderen Ort tragen, ohne dass man es selber merkt. Das passiert mir jedenfalls immer, wenn ichYann Tiersens Comptien d'un autre été höre. Diese Orte sind dann für mich eher geschlossene einsame Räume, an denen nur ich bin und niemand sonst. Eine Art Paralleluniversum. Aber es gibt auch Lieder, die einem ganz reale Orte zeigen. Wie zum Beispiel New York-der Traum von so vielen Leuten die ich kenne. Das weckt dann natürlich auch das Fernweh, das dann auch wieder gleich besungen wird. Ob von Udo Jürgens und den Sportfreunden Stiller oder den Ärzten ist hierbei eigentlich egal. Man bekommt einfach Lust sofort seinen Koffer zu packen und wegzufahren.
Und das ist noch längst nicht alles! Alles was ich jetzt genannt habe, bewegt bloß mich alleine. Massen bewegen ist für einige eine unerfüllbare Aufgabe. Für Musik nicht. "Den Soundtrack zum Mauerfall" kennt vermutlich jeder. Der Wind der Veränderung. Wind of Change von den Scorpions löst auch heute noch auf jedem Konzert oder Festival ein Meer aus Feuerzeugen aus, denn es spricht direkt in die Herzen vieler Menschen. Und Alles ist doch immer in Veränderung. Aber das ist Geschichte. Auch heute noch gibt es Protest. Und der lässt sich sehr gut mit Musik ausdrücken. Schon seit einigen Tagen habe ich einen Ohrwurm von Irie Révoltés mit Anitfaschist. Eine Eingängige Melodie. Und sie haben ja so recht.  Und sie können tausende Menschen gleichzeitig erreichen. Und trotz des ernsten Themas macht das Lied gute Laune. Da gibt es natürlich auch viele Lieder, die einen einfach vor Freude platzen lassen. Am offensichtlichsten sind da für mich die Pointer Sisters mit I'm so exited. Man möchte einfach aufspringen und lostanzen.
Wie ihr schon seht-und vermutlich auch vorher schon wusstet- ist die Musik vielfältig. Und deshalb liebe ich sie. Egal ob ich traurig oder fröhlich bin. Ich finde immer etwas. Auch wenn ich wütend bin und einfach nur noch schreiben möchte:SHUT UP!!.
Und es gibt nicht nur Dinge, die in mir etwas auslösen sollen. Sondern auch diese, die man jemandem singen kann, wenn man ihm oder ihr sagen möchte wie viel die Person einem eigentlich bedeutet. Am einfachsten geht das mit einem einfachen Kompliment und wer es sehr direkt mag kann auch gleich sagen, auf was er hinaus möchte. Vielleicht ein Kuss oder bloß eine laange Umarmung. Und weil es auch Menschen gibt die gerne um den heißen Brei reden, gibt es auch solche Lieder, die nur vorgeben etwas zu sein.
Ganz zum Schluss meines wiedermal ewigen philosophischem Gerede sind da noch die Lieder, die einen mit Personen verbinden. Ob man sie mag oder nicht. Und ich weiß nicht, wer das hier alles liest, den ich kenne. Also mach ich das nur ganz ganz kurz. Und jeder der angesprochen ist, wird das wohl wissen.
A, L, M, AL, K, F. Was würde ich bloß ohne euch tun? Und alle anderen, nicht böse sein. Das sind nur spontane Einfälle ;)
Und wenn ihr seid wie ich und bei fast jedem Lied wie eine Verrückte durch einer Zimmer tanzt, dann bleibt bloß noch zu sagen Wir sind alle Rockstars!
Und für das alles brauchen wir nur unsere Ohren. Schon beeindruckend oder?

Kennt ihr auch solche Lieder, die euch besonders wichtig sind?

Inky


Sonntag, 12. August 2012

Lesen ist...

Lesen ist für mich...

...an Orte zu reisen, an die ich niemals gelangen werde.
...Erfahrungen zu  sammeln, die ich niemals bekommen würde.
...Schutz vor dieser Welt, wenn alles zusammenzubrechen scheint.
...Ablenkung.
...Lebensweisheit von so vielen Menschen, die ich nie treffen werde.
...Lernen. Über alles.
... Etwas, was nur für mich so ist.
...meine  Inspiration.
...Eine Auszeit.
...Etwas, wo man keine Fehler machen kann, denn mir werden die Entscheidungen abgenommen.
...Geborgenheit.
...Heimat, auch wenn man sich an dem Ort an dem man sich befindet  grade garnicht wohl fühlt.  Dann werden Hogwarts oder Ombra für den Moment, in dem ich das Buch aufschlage, mein Zuhause.
...Eine Leidenschaft.

Und jedes Buch, jede Seite und sogar jeder Buchstabe ist mir die Pforte dazu.

Wie sieht es mit euch aus? Welche Sätze würdet ihr ergänzen? Ich verlängere die List gerne ;)

GLG

Montag, 6. August 2012

Metal Revolution

Ja ich weiß... Eigentlich sollte an dieser Stelle jetzt meine Retro Rock Revolution stehen, aber irgendwie kommt mir das hier grade in den Sinn.
Ich weiß, dass mein Blog-Design oder auch einiger meine Posts nicht darauf schließen, sondern eher das Gegenteil vermuten lassen, aber ich gebe es nun feierlich zu: Ich höre Metal-Musik. Und das sogar wirklich gerne! Im Moment sogar besonders gerne, weil ich auch fast jedem Sender Berichte über das Wacken Open Air sehen konnte- bis heute morgen. Jetzt ist das nämlich leider shcon wieder  zuende. Wie gerne ich doch dabei gewesen wäre!
Nun habe ich vor einige Vorurteile auszuräumen ;)
Wenn ihr an Metal denkt, sehen die meisten von euch vermutlich schwarz gekleidete Gothics vor sich, die gruselige Rituale vollstrecken. Ihr hört unverständliches Geschrei, von dem ihr den Eindruck habt, dass es eher gar keine Bedeutung hat.

Ja ok, das mit dem schwarz stimmt-meistens jedenfalls. So richtige Metaller tragen viel schwarz, aber das ist längst nicht jeder Mensch, der Metal hört. Gothics können zwar auch Metal hören, das hat aber nicht viel mit ihren Ritualen oder ihrem Glauben zu tun. Ja, es gibt eine sehr umstrittene, satanistische Metal-Bewegung - den Black Metal, der vor allem in Skandinavien praktiziert wird- bei der auch solche Rituale vollstreckt werden., aber andere Metal Gruppierungen distanzieren sich sehr vom Black-Metal und außerdem ist das nur eine kleine Minderheit. Dieses Geschrei ist eigentlich nur sehr ausdrucksstarker Gesang und die Texte von Metal-Liedern sind mindestens genauso tiefsinnig wie die der anderen Musik-Genres. Vielleicht sogar noch mehr.
Im Übrigen sind Metaller richtig friedliche Wesen ;)

Was ich besonders an Metal schätze sind die oben genannte Ausdrucksstärke der Musik, die wunderschönen Texte und die Wichtigkeit der Instrumentalmusik. In keinem anderen Genres sind zum Beispiel die Gitarren so extrem wichtig. Natürlich sind die nie wegzudenken aber hier ist es erst das, was die Musik ausmacht. Metal-Bands treten mit 3 oder sogar noch mehr Gitarren auf.  Was ich noch besonders schätze ist die Vielfalt des Metals. Das findet man nirgendwo sonst. Es gibt sogar Metal in Verbindung mit dem guten alten Rock'n Roll oder auch Klassik. Und die Endprodukte sind einfach der Hammer. Absolute Gänsehautgarantie!

Und hier jetzt endlich auch was für die Ohren:
Ein Lied meiner Lieblings-Metalband In Flames!

Embody the Invisible


Der Song hat eine wirklich tiefsinnige Bedeutung. Es geht darum, dass die Menschen im Vergleich zur Zeit, in der die Erde existiert, eigentlich nichts ist, und darum, woher wir uns das Recht nehmen, und die wichtigste Spezies zu nennen. Es geht darum, auch das Unsichbare zu sehen, dass was in Menschen vorgeht und auch unausgesprochene Worte zu hören. Nicht nur der oberflächliche Mensch zu sein, der jeder von uns zu sein scheint.

Ganz schön viel für nur vier Minuten Lied. Aber auch beeindruckend, dass man es schafft das alles in vier Minuten zu quetschen und die Texte dabei so rund zu gestalten.

So Ich hoffe, ihr habt Lust auf mehr bekommen! Hier meine Band-Tipps:
Amon Amarth
In Flames
Iron Maiden
und ein bisschen (viel) softer: Emil Bulls, auch wenn das nur eine sehr gewandelte Form des Metal ist.


Wenn ihr jetzt auch Metal-Hungrig seid, solltet ihr in den nächsten 2 Wochen mal öfter auf ZDFkultur vorbeischauen. Dort werden 10 Konzerte vom Wacken gezeigt. In Flames gehört übrigens auch dazu;).

LG

Inky

Donnerstag, 2. August 2012

Der glücklichste Ort der Welt!

Heute bin ich mit einigen meine Freundinnen mit dem Zug zur Nordsee gefahren. Die Sommer schien den ganzen Tag und es war wunderbar warm. Nachdem wir uns umgezogen hatte, stürzten wir uns gleich ins kühle Nass, das irgednwie flacher und matschiger war, als wir gedacht hätten. "Ih da ist was über meinen Fuß gekrabbelt!!" Also ist unser Rumgeplantsche in einer Schlammschlacht ausgeartet. Zurück beim Platz gab es erstmal Eis und als alle wieder da waren, sonnten wir uns nurnoch, bis wir zurück zum Zug mussten. Es ist ja schon irgendwie komisch, dass am Meer viele Marienkäfer sind, aber heute waren es extrem viele! Noch komischer ist es aber, dass eine meiner Freundinnen Angst vor diesen kleinen Krabblern hat. Natürlich haben wir sie damit geärgert, aber das war nicht weiter aufregend. Irgendwann hat Marie dann etwas gesagt, dass ich mir sofort zu Herzen genommen habe. "Marienkäfer bringen Glück. Ich glaube da ganz fest dran. Ich habe mal eine Geschichte gelesen, in der die an ihren Beinen Säckchen mit Glüch drin hatten, das sie dann auf jeden verteilt haben. Das finde ich richtig schön. Marienkäfer sind Glücksboten und, weil hier so viele sind, muss das hier der glücklichste Ort der Welt sein."
Ich sah mich um, und erkannte, dass es wirklich so war. Zum ersten Mal seit Langem war ich wunschlos glücklich! Ich hatte (die meisten) meiner Liebsten bei mir, es war wunderschönes Wetter, und ich konnte einfach dort liegen, ohne, dass jemand etwas von mir wollte.
Der Tag war wirklich perfekt!

true story. :)

Dienstag, 31. Juli 2012

Rezension: Eragon-Die Weisheit des Feuers (Christopher Paolini)





Hier findet ihr nocheinmal meine Rezensionen zum ersten Band Eragon-Das Vermächtnis der Drachenreiter und zum zweiten Eragon-Der Auftrag des Ältesten

Der Inhalt
Nach der Schlacht auf den brennenden Steppen sollten sich Eragon und sein Drache Saphira eigentlich ausruhen, denn das Zusammentreffen mit Murtagh und seinem Drachen Dorn hätte den beiden beinahe das Leben gekostet. Außerdem hat Eragon vieles zu verkraften, denn Murtagh offenbarte ihm viele Geheimnisse über seine Vergangenheit: Die beiden sind Brüder und ihr Vater ist Morzan, einer der 13 Abtrünnigen, die dem bösen Tyrannen Galbatorix bei seiner Machtübernahme geholfen haben.
Dennoch hat Eragon eine Pflicht zu erfüllen. Er hat seinem Cousin Roran geschworen, seine Geliebte Katrina aus den Fängen der gruseligen Ra'zac zu befreien. Also machen die beiden sich auf den Weg nach Dras Leona. Jedoch ist der junge Drachenreiter nicht nur Roran verpflichtet, sondern auch Nasuada, der Anführerin der Varden, die ihn nach Farthen Dur schicken will, um die Wahl des neuen Zwergenkönigs zu kontrollieren.Dabei müssen sich Eragon und Saphira voneinander trennen, was beiden so gar nicht gefällt. Und wie immer wenn Eragon alleine ist, garät er in gefährliche Schwierigkeiten...
Und eigentlich will er doch am liebsten zusammen mit Saphira nach Ellesmera fliegen, um dort seine Ausbildung als Drachenreiter zu beenden. Und immer wieder geschehen viele unerwartete Dinge...

Meine Meinung
Und wieder einmal: WOW! Die Bücher von Chrsitopher Paolini sind einfach toll!
 Die Story ist zwar manchmal etwas zäh, besonders während Eragon sich in Farthen Dur befindet. Und trotzdem wird es zum Ende immer spannender und man kann wirklich nicht mehr aufhören zu Lesen. Das Ende war sogar so unerwartet für mich, dass ich das Gefühl hatte, da fehlt noch was. das hat mich richtig heiß auf den vierten Teil gemacht.
Schade finde ich, dass das Buch nicht so viele lustiger Stellen wie im zweiten Teil. Aber ich denke das liegt daran, dass die Geschichte einfach immer dunkler wird, und auch alle Geschehnisse werden von Mal zu Mal grausamer. Da wäre so viel Humor vielleicht sogar etwas fehl am Platz.
Was wirklich sich wirklich extrem verbessert hat, ist der Schreibstil von Christopher Paolini, wenn das überhaupt möglich ist. Es ist so unbeschreiblich gut geschrieben, sodass man sich alles perfekt vorstellen kann, weil er alles so genauestens beschreibt. Einigen Leuten gefällt das zwar nicht so sehr, aber für mich ist es das, was die Eragon-Saga ausmacht. Diesen besonderen Schreibstil findet man in keinem anderen Fantasy-Buch, das in eine fiktiven Welt spielt.

Insgesamt ist der dritte Teil der Reihe meiner Meinung nach zwar der schwächste der Reihe, hat jedoch immer noch Weltklasse-Niveau und ist natürlich ein Must-Read für alle Eragon-Fans. Und alle anderen lassen sich bestimmt auch schnell mit dem Drachenreiter-Virus infizieren. Traut euch!

Montag, 30. Juli 2012

Wieder da :)

Soo...Nach einer Woche Urlaub bin ich nun wieder zuhause. Mein Urlaub war echt schön und ich hatte viel Zeit zum Lesen, was heißt, dass ich Eragon3 eendlich durchgelesen habe und mit dem vierten Teil der reihe auch schon halb durch bin. Die Rezension zum dritten Teil bekommt ihr, sobald ein wenig mehr Zeit habe.
Vielleicht ist das soar schon heute Abend.
Wie sind euro Sommerferien bis jetzt gelaufen? Oder haben einige von euch sogar schon wieder Schule? Ich persönlich bein sehr froh, dass ich jetzt, wo das Wetter so schön ist noch 5 freie Wochen zu haben, von denen ich noch zwei auf der Ferieninsel Ameland als Betreuerin unserer Ferienfreizeit verbringen werde.

Genießt die Sonne!
Inky

Samstag, 21. Juli 2012

(Sommer)Ferien!!

Warum ich den Sommer im Posttitel eingeklammert habe, wird allen anderen Norddeutschen wohl klar sein...Es ist kalt und regnet. Im JULI!! Bitte was soll das?!
Trotzdem freue ich mich natürlich über die Ferien und genieße meine Freiheit, bevor nächstes Schuljahr der Oberstufenstress beginnt...
Deshalb geht es morgen auch erstmal 10 Tage lange an die Elbe. In Hamburg und Lüneburg shoppen,  das Miniaturwunderland und auch der Dungeon in Hamburg stehen dann an. Und natürlich auch gaanz viel lesen! Ich werde zusätzlich zu meinem aktuellen Buch "Eragon-die Weisheit des Feuers" nehme ich noch "Eragon- Das Erbe der Macht" und "Der Märchenerzähler" mit und hoffe, dass ich euch bald die Rezensionen posten kann! Außerdem habe ich bei der Zeugnisaktion eines großen Elektromarktes in der Gegend auch richtig abgestaubt! Für jede 1 gab es einen 1-Euro-Gutschein und für jede 2 50ct. Das machte bei mir dann 13,50 Euro, sodass ich mir zwei neue CD's leisten können: "MTV Unplugged in New York" von Sportfreunde Stiller und "Does this look infected?" von  Sum41. Zu denen gibt es nach dem Urlaub auch Rezensionen, damit ich genügend Zeit hab, um sie genauestens durchzuhören...

Schöne Ferien
Inky

Donnerstag, 12. Juli 2012

Eine reine Herzensangelegenheit...

Nun kommt ein Thema, dass mir persönlich sehr am Herzen liegt. Genau in diesem Moment liegen hunderte oder vielleicht sogar tausendevon Menschen in deutsch Krankenhäusern und haben im Prinzip nur eine Chance zum Überleben: Ein neues Organ.
Nur leider wachsen die ja bekanntlich nicht auf Bäumen, man kann sie kaum in Laboren züchten und auch die von Tieren eignen sich in eher seltenen Fällen. Es gibt Menschen die sterben, weil eine ihrer Organe versagt. Das kann verhindert werden.
Deshalb gibt es diese kleine, visitenkarten große, orangene Karte, auf der man sich freiwillig als Organspender eintragen kann, sobald man 16 Jahre alt ist. Die meisten werdne jetzt denken: "Wow! Was für eine tolle Aktion!" Nu gibt es leider trotzdem viel zu wenig Organspender. Das mag daran liegen, dass man sich beim Unterschreiben des Organspendeausweises mit dem eigenen Tod auseinandersetzen muss. Das macht natürlich keiner gerne, aber man muss immer bedenken, welche Folgen es haben kann, wenn man kein Organspender ist.
Ich persönlich habe einen Organspendeausweis seit dem Tag, an dem ich 16 geworden bin. Mich haben folgende Gründe dazu bewegt:
1.Wenn ich tot bin, dann lässt sich nichts daran ändern, und ich brauche meine noch funktionsfähigen Organe dann ja eh nicht mehr.
2. Wenn ich sterben sollte, geht es meiner Familie ja sowieso schon schlecht. Wozu sie noch mehr mit der Frage der Ärzte nach meinen Organen beschäftigen?
3. Ich persönlich könnte niemals für einen Verstorbenen entscheiden, was mit ihm passieren soll, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Diese Belastung möchte ich deshalb auch niemandem aufdrängen.
4. Ich habe die Möglichkeit ein Leben zu retten.

Hier seht ihr einen unausgefüllten Organspendeausweis. Die könnt ihr übrigens im Internet und von eurer Versicherung bekommen.


Überlegt es euch mal! Man kann niemanden dazu zwingen, aber ich will wenigstens versuchen euch gut zuzureden...
Inky

Ab jetzt wird alles EASY...

Jaja, ich weiß schon: Das mit dem Lesen vernachlässige ich hier immer mehr. Das liegt aber auch daran, dass die letzten Wochen extrem stressig waren, aber jetzt kann es wieder richtig losgehen. Gestern waren Zeugniskonferenzen und folglich stehen die Noten fest. Also habe ich jetzt wieder richitg Zeit zum Lesen und auch zum Rezensionen  schreiben. Mit Eragon 3 bin ich auch fast durch also ist euch diese Rezension nächste Woche eigentlich sicher. Danach habe ich vor, direkt mit dem vierten Teil der Reihe anzufangen( EEENDLICH!), und was ich danach lesen werde, entscheide ich spontan. Jedenalls sind in einer Woche Sommerferien und ich fahre nach einem Wochenende voller Abschieds- und Geburtstagsparty mit meiner Familie in den Urlaub. Da werde ich erstmal unglaublich viel lesen und euch dann natürlich, sobald ich wieder da bin, die Rezensionen schreiben.
Und jetzt zum eigentlichen. Die Post-Überschrift hat es euch vermutlich schon verraten: Es geht um Cro. Der Raopper ist ja in letzter Zeit immer populärer geworden und jeder kennt und die meisten mögen seine Texte auch. Ich gehöre auch dazu und jetzt haltet euch fest: Morgen findet bei uns in der Nähe (Lingen/Ems) das "Umsonst und Draußen Abifestival" statt. Und Cro wird dort auftreten. Der Wahnsinn oder? Ich freu mich schon so unglaublich! Und das beste steht ja schon im Namen: Es ist umsonst!!
*Vorfreude*
Jetzt sitze ich hier in der Schule mit meinem Blogger-Kurs und im Prinzip rede alle nur von Cro. Und um euch ein wenig mit unserer Vorfreude anzustecken, gibt es jetzt noch eines der neuen Lieder des Rappers mit der Pandamaske:

Du-Cro


Achja, eine Kleinigkeit habe ich noch: Pottermore. Alle nicht-Potter-Fans einfach zum Post-Ende runterscrollen ;)

Slytherin hat ja die Hausmeisterschaft gewonnen. *freu* Ich bin auch eine der Schlangen und bin natürlich auch ein wenig stolz darauf. Jedenfalls wurden wir damit belohnt, dass wir schon die ersten 4 Kapitel von "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" erkunden dürfen. Und ich muss euch sagen, es ist wirklich gut gemacht! Alle Griffindoors, Rawnclaws und Huflepuffs unter euch können sich wirklich schon auf die tollen Animationen. Soviel kann ich schonmal verraten: Die Sache mit dem fliegendem Nachtisch von Tante Petunia liegt dann in euren Händen... ;)

Soo zurück zur Realität! Ich wünsche allen, die schon Ferien haben, superschöne Ferien, und allen, die so wie ich noch in der Schule hocken müssen ein gutes Durchhaltevermögen!

GLG
Inky

Mittwoch, 11. Juli 2012

Wir haben Nachwuchs!

Im Moment finden an an meiner Schule Projekttage statt, bei denen jeder Schüler, der Lust dazu hat, anderen etwas zu zeigen, was er besonders gut kann, genau das machen kann. Dann leitet man nämlich einen Kurs, in dem man den anderen etwas beibringt. Und ich habe mich dazu entschieden, einen Kurs im Bloggen. Im Rahmen dieses Kurses haben wir eine Art Beispielblog erstellt, um die anderen ein wenig mit Blogger vertraut zu machen. Auf diesem Blog werden im Laufe der nächsten Tage alle im Kurs erstellten Blogs vorgestellt. Awesome ist zwar noch etwas provisorisch und chaotisch, aber der Blog erfüllt seinen Zweck. Vielleicht werden euch in Zukunft einige Versuch-Posts irritieren, aber es wäre einfach spitze, wenn ihr dort ab und zu mal vorbeischaut, damit die tollen neuen Blogs aus meinem Kurs auch wirklich eine Chance haben, richtig aufzublühen!
Inky

Dienstag, 3. Juli 2012

Nur damit du weißt....

Luke...

Ich habe so etwas noch nie in meinem Leben gemacht. Wie auch? Ich meine diese Situation ist ja eher nicht so...normal. Aber ich meine, wie soll das hier alles auch normal sein? Regen. Nasse Fahrbahn. Klingt normal. War's dann aber doch nicht. Und jetzt musst du geduldig sein.
Dieser unglaublich dumme Brief ist nämlich nur, damit du weißt, dass...
...du der Mensch warst, den ich am meisten liebe.
...du für immer bei mir sein wirst.
...ich glaube, dass du irgendwie trotz allem bei mir bist und ich niemals alleine bin.
...ich trotzdem bestimmt irgendwann mal jemanden anders finden werde.
...ich dachte, ich würde dir folgen.
...ich mir wünscht bei dir zu sein, anstatt hier.
...ich Angst hatte. Todesangst.
...ich danach keine Angst mehr hatte.
...keine einzige Träne wegen dir geflossen ist. Außer jetzt grade zumindest.
...das mit uns... Das war für die Ewigkeit.
...es mir leid tut, weil das Einzige, das ich sehe wenn ich an dich denke, diese Moment war, in dem dieser Kerl den Kopf schüttelte und in dein bleiches Gesicht starrte.
...du mein bester Freund warst.
...ich dich liebe. Seit immer schon. Für immer.


Ich denke jetzt weißt du alles. Nur eines fehlt noch: Ich vermisse dich. Zu Anfang hatte ich nur Leere in mir. Aber jetzt, wo ich weiß, was ich gleich tun muss, weine ich. Und ich merke, wie unglaublich unvollkommen mein Leben ist, seit du fort bist.
Nur damit du's weißt. Ich hasse ich dafür, dass du mich hier gelassen hast, denn das hier ist unerträglich...

Jess.



Ich stehe wie angewurzelt vor dem Loch im Boden und starre auf die längliche Holzkiste. Da liegt er nun. Mein Luke.
 Glatte Fahrbahn wegen des Regens. Scharfe Kurve, und die Reifen des Motorrads rutschten immer weiter zur Seite. Wie in Zeitlupe, Es fällt. Ich klammerte mich an ihn, doch er entglitt meinen nassen Händen und mit dem Aufprall schlitterte er über die Fahrbahn. Reglos blieb er liegen. Ich wollte aufstehen und ihm helfen, aber ich konnte nicht. Irgendwas drückte auf meine Beine und alles wurde schwarz. Als ich aufwachte war er schon tot....
Wieder fühlt es sich an, als ob das Motorrad auf meine Beine drückt. Noch bevor ich in das weiche Gras falle, lasse ich den nachblauen Briefumschlag in das Grab segeln. Ich breche in Tränen aus. Jemand setzt sich neben mich. Es ist Mike, Lukes Bruder. Er nimmt mich in den Arm und ich spüre wie auch er weint. So sitzen wir am Grabesrand und halten die ganze Beerdigung auf. Aber niemand traut sich, auch nur eine Bemerkung zu machen, oder uns wenigstens anzuschauen. Irgendwann kommen dann meine besten Freunde, Anna und Jack, die uns nacheinander hochziehen und langsam in eine einsamere Ecke des Friedhofs bringen...



Jaja ich weiß...sehr kurz und sehr kitschig aber ich musste es mal eben loswerden :)

Sonntag, 1. Juli 2012

Retro Rock Revolution

Kurze Definition meinerseits ;) : Ich habe beschlossen, dass meine Definition von Retro-Musik Lieder sind, vor deren Erscheinungsjahr eine große 19 steht. Deshalb gibt es hier eben nur noch solche ;)
Achja, wenn ihr bestimmte Einfälle oder Wünsche zu dieser Rubrik habt, dann meldet  euch einfach bei mir. Ich freue mich auf eure Ideen!
Soo dann gibts jetzt das heutige Lied:
Aufgrund des herrlichen Wetters hab eich beschlossen, einen wunderbar alten Sommerhit zu posten, nämlich den des Jahres 1965. Das sagt euch vermutlich nicht viel...Also hie einmal einige Stichpunkte, die eigentlich alles verraten sollten:
England,
Pilze
 und wie sollte es anders sein:
AbbeyRoad!

Na? Wisst ihr was ich meine? :D

Hier kommen die Beatles mit "Rock'n Roll Music"!!

Da fühlt man doch schon den Petty-Coat an den Beinen, oder? :)

Es lebe der Rock'n Roll!!


Samstag, 30. Juni 2012

Endlich.

Heute morgen wurde ich -wie immer- geweckt und war einfach nur müde. Wollte liegen bleiben und schlafen. Meine Motivation stieg nicht gerade an, als mir in den Sinn kam, dass Deutschland ja gestern wirklich verloren hatte. Trauma Italien. Das nützte alles nichts, ich musste ja so oder so aufstehen. Also quälte ich mich aus meinem traumhaft warmen und kuscheligen Bett und  schlurfte in Zeitlupe zum Fenster. Als ich es öffnete, war ich überrascht. Anstatt der Gänsehaut, die ich jeden morgen von der kalten Brise, die in mein Zimmer strömt, empfing mich ein angenehm warmer aber dennoch frischer Luftzug. Das lies mich meine Müdigkeit vergessen und ich ging hinunter, um zu schauen, wie warm es wirklich ist. 21,5 Grad. Ich machte einen Freudensprung und suchte mir Klamotten raus. Eine kurze Jeans und eines meiner Lieblingsoberteile: Ein weites graues, bedrucktes T-Shirt mit Puff-Ärmeln. Wunderbar luftig und bequem. Fertig angezogen und geschminkt ging ich also zur Schule, musste eine Deutscharbeit und einen laaangen Geschichts-Film über mich ergehen lassen, war aber immernoch gut gelaunt und freute mich auf das bervorstehende Wochenende.
Endlich ist Sommer! Das muss ausgenutzt werden. Endlich kaann ich meine Sommerkleider wieder rausholen. Endlich wieder lange Grill-Abende und Lagerfeuer. Endlich wieder schwimmen. Endlich wieder barfuß im Gras liegen und mit meinen Zehen in der kalten Erde graben, während ich ein Buch lese. Endlich! Endlich! Endlich!
Weil ich erst morgen so richtig in dieses Sommerfeeling starten kann, weil meine Eltern weg sind und ich meinen Bruder nicht allein lassen sollte, nutzte ich meine Freizeit, schnappte mir meinen Mp3-Player und Laika und ging mit ihr los. Ich atmete die warme Sommerluft ein und genoss den Geruch nach Blumen. Spontan entschied ich mich, durch einen kleinen Trampelpfad zwischen einem Mais- und einem Weizenfeld zu gehen. Am Rand der Felder wuchsen viele verschiedene Gräser und auch meinen Lieblingsblumen-Kornblumen. Kurzerhand pflückte ich ein paar Gräser und Blumen und klaute ein bisschen Weizen (pssscht ;) ) und machte mich zuhause daraus einen kleinen Sommerstrauß, der jetzt mein Zimmer schmückt. Endlich ist Sommer!!!

Ich verbinde viele Dinge mit dem Sommer, also schreibe ich es einfach mal auf^^
Sommer ist für mich...

...Vogelzwitschern
...Blumenduft
...Sommerregen und -Gewitter
...Ahoij-Brause :D
...Himbeeren
...Eis
...Schwimmen
...Freiheit
...Lachen
...Spaß
...Freunde
...Ameland!!!!!
 ...
Wie ist das bei euch? Bitte vervollständigt die Liste. Wenn genug kommentieren, dann mache ich mal eine Art Sammel-Post, wo ihr dann alle Vorschläge sehen könnt. Das macht doch gleich Vorfreude auf die baldigen Sommerferien :).

Genießt die Sonne!

Sonntag, 24. Juni 2012

Retro Rock Revolution

Wie letzte Woche angekündigt, will ich jetzt nach Möglichkeit einmal in der Wocher ein wirklich wirklich altes Lied posten, das einige von euch vielleicht sogar gar nicht kennen. Mir liegt diese alte Musik nämlich sehr am Herzen, denn sie ist der Grundstein für sämtliche aktuelle Chart-Musik - auch wenn man das meist gar nicht vermutet...
Heute gibt es jedenfall aufgrund der ganzen positiven Kommentare und der Tatsache, dass bald Sommerferien sind, ein weiteres Lied von Pink Floyd. Das kennt ihr ganz bestimmt! Es ist eine etwas andere Schulreform und ich denke, dass es jedem von uns wirklich mal so geht, dass man einfach keine Lust mehr auf die Schule hat. Lehrer können Stümper sein und das wusste man 1979 auch schon.
Wisst ihr schon welches Lied ich meine? Es heißt  "Another brick in the wall". Kennt ihr garantiert:).
Unnütze Info :) : Es wurde von den Ramones, Marilyn Manson und Korn gecovert und das will schon was über die Qualität des Songs aussagen, oder?

Hier hab ihr jetzt auch endlich das Lied:






Ich erinnere noch einmal an die Weiterschreib-Aktion, an der ihr euch gerne beteiligen könnt und sogar sollt! Alle Infos findet ihr im letzten Post und/oder bei Lina !!

Schönes Rest-Wochenende!
Inky

Dienstag, 19. Juni 2012

Fortsetzung folgt...

Ich habe auf Lina's Blog ein supertolle Aktion entdeckt. Sie hat einen Anfang zu einer Geschicht geschrieben, und jetzt liegt es an ihren Lesern, dass diese Geschichte weitergeht. Ich habe mich gleich mal drangesetzt und geschrieben. Mir persönlich gefällt die Geschichte gut *höhö*.
Aalso: Hier findet ihr den Anfang der Geschichte. Jetzt folgt meine Fortsetzung. Und jetzt seid ihr dran! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr meine Version weiterschreiben, denn das hier hat noch laange kein Ende! Oder vielleicht fällt euch ja selbst eine Fortzsetzung zu Linas Anfang ein. Ich würd emich natürlich sehr geehrt fühlen,wenn ihr meine Version weiterschreibt. Egal was ihr macht, kommentiert dann bitte den Link zu eurer Version, und wozu der gehört unter Linas Post. Mich würde natürlich auch interessieren, was ihr so macht, also kommentiert das hier auch direkt drunter^^ Ich bin neugierig, wie es weitergeht, und welche Variationen dabei so rauskommen. Ich freu mich schon!

Hier meine Fortsetzung:

...Sie wusste nicht, warum sie eigentlich dort war. Es brachte doch eh nichts. Sie lief durch den Strom der Menschen. Ohne auch nur auszusehen. In der Klasse saß sie und starrte an die monotone, langweilige beige Wand, von der die Farbe langsam aber sicher abbröckelte. Gedankenverloren strick sie mit ihren Fingerspitzen über das raue abgenutze Holz ihres alten Schultisches. Vorne im Raum redete der Lehrer. "Polynomdivision...Binom...". Es musste wohl Mathe sein. Egal. Wer braucht schon Mathe in einer Welt, in der man nicht gesehen wird?! Da nützt Einem Mathe extrem wenig. Sie könnten besser lehren, wie man es schafft zu reden. Oder zu lachen.  Sie schaute auf. Um sie herum saßen ihre Klassenkameraden. Einige lachten. Andere schauten irritiert zur Tafel, als würde dort auf chinesisch unterrichtet werden. Wieder andere tippten voller Elan auf ihrem Taschenrechner herum. So war sie auch einmal. Mila konnte lachen. Mila war gut in Mathe. Mila hatte Freunde. Aber Mila ist gestorben. Und zurückgeblieben ist nur ihr leerer, sich immernoch bewegender Körper. Sie fragte sich oft. Wie die anderen das überleben konnten. Sie waren nicht nurnoch Körper. Sie waren hier. Mila nicht. Aber sie vermisste Mila auch nicht. Sie hatte immerzu geschrien. Nur geschrien und geschrien. Manchmal auch geweint. Sie hatte Blut an den Händen. Überall Blut. Dann ging Mila weg und lies sie hier zurück. Ganz leer...
Mila war schon immer sehr sensibel gewesen. Vielleicht war sie einfach nicht so stark wie die anderen. Deshalb sind die noch hier, dachte sie manchmal.
Alle anderen sprachen über das, was letztes Jahr passiert ist. Wie sie sich fühlen. Sie weinten und hielten sich in den Armen. Mila nicht. Mila wollte in niemandes Arm sein. Denn derjenige, in dessen Armen sie immer war, war auch fort. Aber nicht wie Mila. Er war weg. Für immer. Und diejenige, die das am besten verstehen sollte, die war auch fortgegangen. Dann hat es Mila nicht mehr ausgehalten. Sie ist weggegangen.
Während der Pause lief sie durch die Schule. Auch hier ist alles noch da.Die Klingel überhört sie. Sie läuft einfach weiter und bleibt vor einem Musikraum stehen. Die Tür stand einen Spal offen. Sie schaute herein. Dort saß ein Junge am Klavier. Er hatte die Augen geschlossen und spielte-wunderschön. Einige Zeit bemerkte er sie nicht. Aber als das Lied zu Ende war, sah er ihr direkt und unverwandt in die Augen, so als wäre sie da. Er nickte ihr zu und fragte, warum sie denn da an der Tür steht. Er ist neu hier. Kennt noch keinen.Ob sie nicht reinkommen will. Sie ging in den Raum und schloss die Tür. Er hatte wirklich mit ihr gesprochen. Er nahm sie war. Er lächelte. Das holte Mila zurück. Langsam, ganz langsam kroch sie in ihren Körper zurück. Zögerlich breitete sich eine Wärme in ihr aus. Sie wusste noch nicht, ob das gut oder schlecht war.
Der Junge spielte weiter. Schaute sie an und lächelte. Sie schwieg. Und hörte zu. Und mit jedem Ton den er spielte erinnerte sie sich ein wenig. Schüsse. Laut. PENG PENG PENG! Schreie Erbärmliche Schreie der Angst. Damals hielt sie ihn in den Armen. Irgendwie falsch herum. Und Schüsse. Und Schreie. Stille. Dann wieder Schreie. Unendlich lange.

Und zum ersten Mal konnte sie über diesen Tag wirklich weinen. Nur ein kleine Träne rollte ihre Wange herab. Es war nicht Milas leises Weinen oder ihre innerlichen Hilfeschreie, nein. Mila weinte wirklich, denn sie war zurück. Und das sah auch der Junge. Sein Lächeln erstarb und er stand auf....

Wie gefällt es euch? Und jetzt: Haut in die Tasten und schreibt drauflos! Es gibt kein richtig und falsch. Ihr seid jetzt Herr über die Lage! Soll es nun ein Thriller oder eine Liebesgeschichte werden? Das liegt in eurer Hand!...