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Dienstag, 30. September 2014

Albenrezension: Kraftklub- In Schwarz

Kraftklub ist eine Band aus Chemnitz. Fünf junge Männer, die irgendetwas zwischen Indie, Rap und Rockmusik machen. Klingt nicht sonderlich spektakulär, ist es aber. Mit "Ich will nicht nach Berlin" hatten sie ihren ersten großen Erfolg und ihr Album "Mit K" steht, so weit ich es sehe, in mindestens jedem zweiten CD-Regal meiner Generation, als deren "Sprachrohr" die fünf immer wieder gerne bezeichnet werden. Und das nicht ohne Grund. Die Texte sprechen mir, und auch den meisten anderen aus der Seele. Hipster nerven, wenn sie alle gleich aussehen aber ja doch so individuell sindund die Zeit der Jugend unserer Eltern war einfach cooler. "Wir sind zu jung to rock'n roll". Leider. Aber wenigstens gibt es jemanden, der diesem Gefühl Ausdruck verleiht.
Kraftklub geht direkt ins Ohr und ihre Konzerte und unzählige Festival-Auftritte sind legendär. Ich selbst durfte sie beim Deichbrand 2013 erleben und war schlichtweg begeistert.
"Mit K" erschien Anfang 2012 und ist ein verdammt gutes Debüt. Nicht nur ihre Fans, sondern fast jeder kann die Ohrwürmer wie "Kein Liebeslied" oder "Ritalin" mitsingen und viele kennen jeden Song des Albums.
"Kommt das Album dieses Jahr? Wir glauben nicht!" Und wie lange haben wir auf etwas neues gewartet. Seid letztem Jahr ist klar, die Jungs arbeiten an etwas neuem. Aber wann das erscheinen würde, stand immer in den Sternen. Plötzlich tauchte auf Youtube eine neue deutsche Band namens "In schwarz" mit ihrem Song "Hand in Hand" auf. Der Song ist vor allem laut und sehr rockig- und er gefiel dem Publikum. Es wurde gemunkelt, eine berühmte deutsche Band stecke hinter dem Synonym. In der letzten Folge "Circus Halligalli" vor der Sommerpause wurde das Geheimnis endlich gelüftet. Es handelt sich um die Chemnitzer und ihr neues Album "In Schwarz" würde am 12.09.2014 erscheinen. Endlich! Wie lange haben wir darauf gewartet!

Dementsprechend aufgeregt war ich dann auch, als ich endlich hineinhören konnte :) Seht hier, was ich zu "In Schwarz" denke:
1. Unsere Fans- Die zweite Auskopplung des Albums war schon ein paar Wochen vor Erscheinungsdatum öffentlich. Die Band nimmt ihre Fans und damit auch sich selbst und vor allem den großen Erfolg auf die Schippe. Sie sind eben von einer Insiderband zu richtigem Mainstream geworden. Humor kennt man schon von "Mit K" und macht einen guten Start für ein Album.

2. Alles wegen Dir- "Aber irgendwas is' anders. Warum bin ich gut gelaunt?"Auf eine sympathische, vielleicht auch verkorkste Art und Weise wird besungen, wie jemand anders es schafft, dass sogar ein Montagmorgen gut ist. Der eingängige Refrain macht den Song zum Ohrwum des Albums.

3. Wie ich- Mein Lieblingslied der Scheibe. Das kennt doch jeder: Man ist nicht mit sich selbst zufrieden und alle anderen kriegen alles besser hin als man selbst. Diese Sorgen nimmt dann auch noch niemand so richtig ernst.  Das beschreibt "Wie Ich" perfekt. Die Lyrics sprechen  mir wirklich aus dem Herzen. Daumen hoch!

4. Zwei Dosen Sprite- Berühmt sein hat wohl auch seine Schattenseiten und man stellt es sich meistens anders vor, als es wirklich ist. Der Song ist da sehr ehrlich. "Der rote Teppich ist dreckig, voller Kotze und Bier". Ein bisschen wie Jammern auf hohem Niveau, aber wenigstens auch ehrlich. Definitiv nicht mein Liebling des Albums.

5.Schüsse in die Luft- Super! Kritisch gegen alle die ihren Tag mit dem Schauen von Reality-TV verbringen und dabei vergessen, dass es Dinge gibt, gegen die es sich zu wehren lohnt. Diese gewisse "deutsche Haltung" gegenüber Problemen wird kritisiert. Man ist oft alleine, wenn man auf etwas aufmerksam machen will. Ein sehr starker Song, den man sich unbedingt anhören muss! Die Strophen haben tolle Texte und der Refrain bringt alles auf den Punkt und klingt dabei auch noch gut.

6. Für immer- "Ich bin für immer allein!", aber trotzdem glücklich. Ja, das geht. Beim Titel erwartet man etwas trauriges, aber man bekommt einen positiven und optimistischen Song, natürlich nicht ohne Witz. Man will direkt mitsingen und bekommt gute Laune beim hören. So geht es jedenfalls mir :)

7.Mein Rad- Fahrraddiebe sind schlechte Menschen. Es gibt, niemanden, der nicht an seinem Fahrrad hängt und wenn es dann weg ist, macht das traurig. "Mein Rad" ist eine Hymne für alle, deren geliebter Drahtesel geklaut wurde, die im Refrain wunderbar laute Gitarren enthält und einer echt starken Bridge.

8. Vorm Proberaum- Kein Song, sondern eine Tonaufnahme. Ich finde es irgendwie unnötig, aber das soll wohl lustig sein. Vielleicht fehlt mir irgendwas, um das cool zu finden...

9.Blau- "Immer wenn ich blau bin, dann ruf ich bei dir an". Ja das kennt wohl jeder irgendwie. Entweder, weil man nachts um 3 unsanft aus dem Schlaf gerissen wird und sich unverständliche Philosophien anhören muss oder, weil man selbst eher unleserliche whatsapp-Nachrichten am nächsten Morgen im Chat sieht, für die man am liebsten in Grund und Boden versinken will. Erinnert mich in die Strophen teilweise ein wenig an "Liebe" von "Mit K" und klingt auch typisch Kraftklub. In den Strophen mehr Sprechgesang und ein nach Indie klingender Refrain. Wer die Band mag und kennt, dem gefällt das Lied und kann es direkt der Band zuordnen.

10. Hand in Hand- Herrlich laut und rockig. Der Song klingt erstmal überhaupt garnicht nach Kraftklub. Starker Gitarreneinsatz, lautes Schlagzeug und mehr Schreien als Singen sind eher kein Markenzeichen der Band-bis jetzt. Sollte wohl auch so sein, denn das ist ja das Lied, dass unter dem Synonym "In Schwarz" veröffentlicht wurde. Im Songtext kann man dann aber wieder bekanntes hören.  "Ich bin eigentlich nur einem Mädchen hinterhergerannt". "Hand in Hand" gefällt mir richtig gut und hat mich auch so verdammt gespannt aus das Album gemacht. Kraftklub sind zwar noch die Alten, aber sie haben sich doch schon entwickelt.

11. Meine Stadt ist zu laut- Protest gegen das Aussterben der Clubkultur mithilfe von einer guten Portion Ironie. So geht es doch wirklich am besten:)

12.Schöner Tag feat. Casper- Dass diese beiden Stimmen zusammen gut klingen würde, hätte ich tatsächlich nie erwartet, aber das klingt wirklich sehr gut und hat etwas Besonderes. Noch ein Song, der eine wunderbare Stil-Mischung enthält. Der Anfang klingt schon nach Hardcore und dann gibt es natürlich auch irgendwie ein bisschen Indie, vor allem im Refrain. Zusätzlich kommt dann auch noch Caspers Rap. Das alles macht den Song irgendwie einzigartig, was auch durch den sehr ironischen Galgenhumor der Lyrics unterstützt wird. Ein sehr starker Song!

13.Deine Gang- Zum Schluss noch etwas, dass wieder typisch Kraftklub klingt und dabei natürlich noch einmal die "ganz Harten" veräppelt. Das Leben macht doch viel mehr Spaß, wenn sich erlaubt uncool zu sein:)

Ihr merkt schon, das Album gefällt mir sehr gut. Es lohnt sich wirklich, mal reinzuhören und ist ein würdiger Nachfolger für "Mit K". Kraftklub sind ein wenig älter geworden. Das hört man auch, aber trotzdem finden treue Fans immernoch den typischen Klang und Humor in den Songs wieder. Ich finde, die Jungs haben mit "In Schwarz" alle richtig gemacht. Am besten gleich die Deluxe-Version bestellen, denn die enthält noch drei echt gute Bonus-Songs:)
Hier könnt ihr mal in das Album reinhören.
Zum Schluss noch einmal "Hand in Hand" bei Circus Halligalli, damit ihr seht, womit alle überrascht wurde, falls ihr es verpasst haben solltet :)






Mittwoch, 24. September 2014

Rezension: A long way down-Nick Hornby







Inhalt:
Was in diesem Buch passiert, ist schnell erzählt. Es ist Silvester und vier Menschen, die verschiedener nicht sein könnten, treffen den Entschluss, ihr Leben sei nicht mehr lebenswert. Sie wollen alle vom Dach des Topper House in London springen- und treffen sich dort. Auf diesem Dach in dieser Nacht entsteht wohl eine der seltsamsten Truppen der Literatur. Martin, ein auf Abwege geratener Frühstücksfernsehen-Moderator. Jess, ein junges, trotziges und impulsives Mädchen mit Familienproblemen. Mauree, eine Frau in den Fünfzigern, deren Leben auf der Stelle stehen zu scheint und JJ, ein junger Amerikaner, dessen Traum vom Rock'n Roll geplatzt zu sein scheint.
Sie entscheiden sich, vorerst nicht zu springen und zu sehen, wie sich ihr Leben in einer gewissen Zeit ändern kann.

Meine Meinung:
Die Geschichte klingt zunächst ein wenig merkwürdig. Vier Menschen, die sich alle das Leben nehmen wollen, treffen sich auf einem Dach und entscheiden sich dagegen.  So kann man es zusammenfassen. Viel mehr passiert eigentlich auch nicht. Jedenfalls nichts großartig spannendes. Es gibt keinen großen Showdown oder Stellen mit einem Cliffhanger. Jetzt könnte man das Buch natürlich als langweilig abstempeln, wenn man es nicht gelesen hat jedenfalls.
Denn das Besondere an "A long way down" ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Nick Hornby spielt mit den Perspektiven aller vier Hauptcharaktere und erschafft sie dabei so realistisch, dass man meinen könnte, sie könnten einem direkt auf der Straße begegnen. Jeder von ihnen hat so viele besondere Eigenarten, dass man sie einfach irgendwie lieb gewinnen muss. Ich behaupte, dass eigentlich jeder Leser sich in einer Weise mit einem der Vier identifizieren kann. Ich kann verraten, mir kam alles, was JJ gesagt hat so vor, als wenn ich es hätte ebenfalls sagen können. Ich konnte alles, was er gesagt und getan hat unglaublich gut nachvollziehen.
Durch seinen sehr offenen Schreibstil wirkt das Buch lebensecht und das ist, denke ich, der Punkt, der dafür sorgt, dass es einem so nahe geht. Es regt zum Nachdenken über das eigene Leben an und gibt dabei immer wieder neue Impulse und Anregungen. Das ist sehr spannend und interessant, denn es wird aufgrund der Suizid-Thematik ständig die Frage aufgeworfen, wie lebenswert ein Leben ist, und besonders beeindruckt hat mich dann auch, welche Faktoren, die Vier dazu gebracht haben, nicht zu springen. Es ist beeindruckend, welch winzige Unterschiede im Endeffekt einen so großen machen können.
"A long way down" gehört zu den Büchern, über die ich mit Abstand am meisten nachgedacht habe und, die mich auch nachhaltig in meiner Sicht auf die Dinge beeinflusst haben.
Meiner Meinung nach ist dies ein Buch, dass jeder mindestens einmal gelesen haben sollte. Ich denke, ich werde es definitiv noch häufiger zur Hand nehmen.

Heippa,
Inken

Montag, 15. September 2014

Rezension: Türkisgrüner Winter von Claire Bartsch

"Türkisgrüner Winter" ist die Fortsetzung zu "Kirschroter Sommer". Das sollte man auch wirklich vorher gelesen haben, denn die beiden Bücher schließen direkt aneinander an und es gibt kaum mehr Verweise auf das, was vorher passiert.


Der Inhalt:
Nachdem Emily und Elyas sich nach dem Zelten endlich ein wenig näher gekommen waren, und Emily endlich beschlossen hatte, zu ihren Gefühlen für Elyas zu stehen, behandelt dieser sie auf der Halloween-Party plötzlich wie Luft. Keine Sticheleien und keine zu offensichtlichen Annäherungsversuche mehr. Emily ist verwirrt. Was hat das nun zu bedeuten? Ausgerechnet jetzt meldet sich auch ihre Internetbekanntschaft Luca nicht mehr.
Wie geht es mit Elyas und Emily und ihrer unglaublich komplizierten Beziehung voller Missverständnisse nun aus?

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil, "Kirschroter Sommer" schon verschlungen habe, konnte ich nicht mehr mit der Fortsetzung warten. Diese Bücher sind etwas ganz besonderes. Eigentlich ist die Handlung eher klischeehaft. Sie treffen sich und können sich aufgrund eines tragischen Ereignis in der Vergangenheit nicht mehr leiden, jedenfalls oberflächlich, denn eigentlich haben die beiden natürlich noch Gefühle füreinander. Was jetzt kommt, könnte man meinen, könnte auch Teil des sonntagnachmittäglichen Fernsehprogramms sein. Falsch gedacht!
Carina Bartsch hat diese Geschichte unglaublich wundervoll gestaltet. Mit ihrem sehr detaillierten und vor allem authentischem Stil, macht sie die Ich-Erzählerin Emily zu einem unglaublich liebenswerten Charakter. Was sie tut und sagt, konnte ich in jedem Moment nachvollziehen. Besonders ihre Gefühle werden so wunderbar beschrieben, wie ich es noch nie zuvor in einem Roman erlebt habe.
Vielleicht liegt es auch an meiner kitschigen Ader, aber ich habe das Buch verschlungen. Es hat mich mitgerissen, wie schon lange kein anderes Buch mehr und es war viel zu schnell vorbei. Ich habe direkt noch einmal den ersten Band gelesen, als ich durch war. Einfach, damit es noch nicht richtig zuende ist.
"Türkisgrüner Winter" ist absolut lesenswert! In meinen Augen wird es durch den besonderes Schreibstil etwas wirklich Einzigartiges und ich hoffe auf noch viele weitere Werke der Autorin.
Einmal habe ich gelesen, die besten Bücher seien die, von denen man denkt, man hätte sie selbst  schreiben können. Das war für mich hier definitiv der Fall.
Zusätzlich habe ich beim Lesen meine Faszination für Edgar Allen Poe entdeckt. Wer das Buch bereits gelesen hat, der weiß, was ich meine ;)

Hei hei,
Inky

Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Zorn-Vom Lieben und Sterben von Stephan Ludwig

Der Inhalt:
Ein Jugendlicher wird tot aufgefunden. Er wurde beim Mountainbike fahren beinahe komplett geköpft. Doch dieser Tote wird nicht der letzte bleiben. Komissar Zorn und der dicke Schröder beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf unvorstellbare Verstrickungen und menschliche Abgründe.

Meine Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass ich eigentlich kein großer Fan von Krimis bin. Einmal in der Woche Tatort gucken reicht mir da...
Das Buch beginnt direkt mit dem Mord am ersten Jugendlichen. Die Ermittlungen laufen eher schleppend an. Man bekommt zu Beginn auch ein wenig mehr Einblick ins Privatleben der Komissare. Auch das ist eigentlich ganz spannend, denn beide sind sehr spezielle  Persönlichkeiten, pber die man auch gerne noch mehr erfahren würde. Danach begann das Buch, ein wenig langweilig zu werden. Es schien sehr offensichtlich, wer der Mörder ist. Nach einem kurzen spannenden Höhepunkt scheint sich der erste Verdacht auch zu bewahrheiten. Doch da war noch nicht einmal die Hälfte des Buchen erreicht. Was sollte da noch kommen? Ein wenig demotiviert las ich weiter und wurde nicht enttäuscht. Nach diesem kurzen Tief wurde es erst richtig spannend. Alles wurde über den Haufen geworfen und es wurde richtig richtig spannend. Das bleibt es auch bis zum Ende, das sehr plötzlich und abrupt kam. Es hinterließ einen kalten Schauer und ich musste schon noch ein wenig länger über das Gelesene nachdenken. Wie kommt es dazu, dass Menschen zu so etwas fähig sind? Diese Frage schwirrt mir immer noch im Kopf herum, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Buch wirklich gut gschrieben ist. Der Stil ist sehr speziell, was allem einen gewissen Charme verleiht.  Die vielen Perspektivwechsel und die exakte Beleuchtung auch eher unwichtigerer Charaktere ist wirklich sehr gut gelungen und bietet besonders gegen Ende auch immer kurze Verschnaupausen zwischen den spannenden und teils sehr grausamen Szenen.
Alles in Allem ist das Buch ein sehr gelungener, spannender Krimi, der jedoch ein wenig Anlaufzeit benötigt und in der Mitte eine kurze Schwachstelle hat. Wenn man sich an den speziellen Stil gewöhnt hat, kann man das Buch mit dem auch sehr schön gestalteten Cover garnicht mehr aus der Hand legen. Für Krimi-Fans ein absolutes Muss und auch ich denke ich möchte noch mehr von Zorn und Schröder lesen.
Und nicht vergessen: Am Ende macht alles einen Sinn ;)

Was denkt ihr zu dem Buch? Hat es einer von euch gelesen?

Eine schöne Woche euch,
Inky :)

Freitag, 5. April 2013

Rezension: Die Tribute von Panem - Flammender Zorn von Suzanne Collins






Der Inhalt
Mit schweren Verletzungen wurden Katniss und Finnick aus der Arena mit einem Hovercraft der Rebellen befreit und nach Distrikt 13 gebracht. Dort werden sie versorgt. Distrikt 12 wurde zerstört. Katniss' Mutter, Prim und Gale konnten mit anderen Überlebenden gerettet werden. Trotz der Rettung ihrer Liebten plagt Katniss das Fehlen von Peeta, der ins Kapitol verschleppt wurde. Können sie ihn retten? Wird er der alte Peeta sein? Die Revolution nimmt immer größere Ausmaße an und Katniss soll die Titelfigur der Unruhen werden, doch sie ist sich nciht sicher, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Ihr Ziel ist bloß, sich an Päsident Snow zu rächen und ihn zu töten...

Meine Meinung
Im Gegensatz zu Teil 1 und 2 fängt der dritte Band direkt spannend an. Alles geht drunter und drüber und Katniss ist sehr aufgebracht. Ihre Emotionen kochen immer mal wieder über. Nicht nur ihre Beziehungen zu Peeta und Gale werden wichtig, sondern auch die zwischen Finnick und Annie. Das hat mir sehr gut gefallen.
Ich hatte das Gefühl, dass die Brutalität mit jeder Seite immer mehr zunimmt. Teilsweise hatte ich den Drang, die Augen wie bei einem Horrorfilm zuzukneifen. Das sagt schon was. Am meisten überrascht hat mich die Skrupellosigkeit der Rebellen. Zwar macht die Brutalität viel der Spannung aus, jedoch war mir manchmal ein wenig zu viel. Auch die Psyche der Charaktere veränderte sich stark, sodass man jeden quasi noch einmal kennen lernen konnte. Das war für mich sehr faszinierend.
Ich war so gepackt von der Handlung, dass ich garnicht aufhören wollte, zu lesen. Als es sich dem Ende neigte, ließ dieses Gefühl jedoch nach, denn das Ende hat mir wirklich schlicht und ergreifend nicht gefallen. Es gab weder dieses Gefühl der Unsicherheit nach einem schlecht ausgehendem Buch noch das Glücksgefühl, das von einem Happy-End ausgelöst wird. Ich kann mit dem Ausgang der Triologie nicht viel anfangen. Mir kommt es so vor, als ob dort etwas fehlen würde. Vielleicht sogar noch ein ganzer vierter Teil. Das Ende fühlte sich sehr erzwungen an. Und es kam viel zu abrupt. Irgendwie hat mich das Buch immer noch nicht richtig losgelassen. Der Schluss war nicht rund.
Trotzdem muss man als Panem-Fan den letzten Band natürlich gelesen haben, denn es sind viele Szenen wirklich lesenswert und bis zum dreiviertel des Buches hat mir alles auch wirklich gut gefallen :)

Rezension: Für immer der Deine - Nicholas Sparks





Der Inhalt
Bei seinem Einsatz im Irakkrieg findet Privat Logan Thybault das Foto einer jungen Frau. Seitdem er es mit sich herumträgt, überlebt er auch die gefährlichsten Dinge. Er betrachtet das Foto als seinen persönlichen Glücksbringer und ist deshalb der Meinung, der Frau auf dem Bild etwas schuldig zu sein. Also macht er sich zurück in der Heimat auf den Weg. Zu Fuß und nur begleitet von seinem Schäferhund Zeus. Dann findet er Beth. Doch was soll er ihr sagen? Wie wird sich ihre Beziehung entwickeln? Viele Probleme tun sich in der Kleinstadt in North Carolina auf...

Meine Meinung
Ich muss gestehen ich war ein wenig voreingenommen, als ich begann, das Buch zu lesen, denn ich hatte den Film zum Buch zuvor bereits im Kino gesehen und sehr begeistert von ihm. Also habe ich mich entschieden, mich einmal an Nicholas Sparks Romanen zu versuchen und ich bereue nichts!
Seine Erzähltechnik mit den wechselnden Perspektiven gefiel mit sehr gut, denn sie half dabei, jeden Charakter bis ins kleinste Detail kennen zu lernen. Dies funktionniert ohne besonders ausschweifende Beschreibungen. Ich kannte zwar die Storyline bereits, aber es gab doch noch einige Überraschungen im Gegensatz zum Film und ich habe mich sowieso in diese romantische und dramatische Geschichte verliebt. Es bleibt nicht nur bei roten Rosen sondern wird am Ende richtig spannend.
Auch wenn es zwar nicht jedermanns Sache ist, so finde ich dass Nicholas Sparks mit "Für immer der Deine" ein wunderbares Buch zum Träumen geschrieben hat, dass sich sehr leicht lesen lässt, aber trotzdem mit viel Inhalt und auch schwerer Kost, wie dem Irakkrieg, gespickt ist.
Ich empfehle es weiter!

Hier findet ihr nocheinmal meine Rezension zur Buchverfilmung "The lucky one" mit Zac Efron und Taylor Schilling :)

Montag, 18. März 2013

Rezension: Die Tribute von Panem- Gefährliche Liebe von Suzanne Collins





Der Inhalt
Nachdem Katniss und Peeta als glorreiche Sieger nach Hause zurückkehren, werden sie als Helden gefeiert. Es gibt Unruhen in Panem und die Menschen beginnen, sich gegen das Kapitol aufzulehnen. Katniss wird für die Tumulte verantwortlich gemacht und soll die aufgebrachten Menschen durch ihre Liebe zu Peeta beruhigen. Wird ihr das gelingen? Und was passiert mit ihrer Liebe zwischen ihr und Peeta? War alles nur Show? Was ist mit Gale? Katniss trägt eine große Verantwortung auf ihren Schultern. Und als mit den 75. Hungerspielen das dritte Jubeljubiläum eingeläutet wird, geschieht das Unfassbare...

Meine Meinung
Mich hat schon der erste Band der Triologie umgehauen, doch Suzanne Collins hat es geschafft, mich erneut stundenlang an ihr Werk zu fesseln.
Der Anfang des Buches kam mir ein wenig langsam vor. Nicht langweilig, aber viel mehr auf die Beziehungen zwischen Katniss, Peeta und Gale konzentriert. Das war nciht unbedingt schlecht, aber nach dem fulminanten Ende von Teil 1 hatte ich ein wenig mehr Action erwartet... und wurde nicht enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass mit jedem Kapitel ein wenig mehr Brutalität hinzukommt. Es wird einfach immer immer spannender. Teilweise war ich sogar schockiert davon, auf wie grausame Art und Weise die Tribute gequält werden. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich wüsste ganz genau, was passieren wird. Und dann hat sich schlagartig alles geändert und ich habe für einen kurzen Moment garnichts mehr verstanden. Das war vermutlich auch beabsichtigt, denn  mit dem, was sich gegen Ende des Buches abspielt, konnte eigentlich niemand rechnen.
Was mir wieder sehr gut gefallen hat, ist die Gestaltung der Charaktere. Jeder hat eine ganz besondere Art und Weise. Der Stil, in dem Suzanne Collins sie beschreibt runden alles noch mehr ab. Ihre Worte zeigen dem Leser ganz genau, wie eine Person ist, charakterisieren aber auch gleichzeitig Katniss, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Mir persönlich ist Katniss übrigens sehr sympatisch, was auch ein Faktor ist, warum ich so begeistert von der Reihe bin.
Alles in Allem ist der zweite Band der Triologie wiklich gut und macht absolut Lust auf den dritten Teil, denn das Ende ist sehr offen gestaltet!
Allen, die sich noch nicht an Panem herangewagt haben, kann ich die Reihe nur empfehlen. Es ist eine perfekte Mischung aus Fantasy, Science Fiction und Romanze!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Rezension: Ruht das Licht - Maggie Stiefvater





Die Handlung
Nachdem Sam geheilt wurde und sich nie wieder in einen Wolf verwandeln  muss, können Grace und Sam für immer glücklich zusammen sein. Alles scheint perfekt, wären da nicht die neuen Wölfe, die Beck vor seiner engültigen Verwandlung erschaffen hat. Einer von ihnen ist Cole, der Leadsänger einer berühmten kanadischen Band. Das und auch seine merkwürdige Einstellung gegenüber dem Wolf-Sein machen Sam Sorgen. Plötzlich passieren auch unerklärliche Dinge mit Grace, die alles zu gefährden scheinen...

Meine Meinung
Nach dem wunderbaren ersten Teil der Triologie bin ich mit sehr großer Erwartung an das Buch herangegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn sich die Handlung komplett anders entwickelt, als ich es erwartet hätte. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, doch mit laufender Handlung bin ich immer mehr in Welt der Wölfe von Mercy Falls eingetaucht und war absolut überrascht, als das Buch schonwieder zuende war. Am liebsten würde ich jetzt sofort mit dem dritten Teil weitermachen, so spannend wird es am Ende. Was das ganze noch unterstützt ist das komplett offene Ende. Maggie Stiefvater lässt ihre Leser wirklich auf heißen Kohlen sitzen.
Wie schon im ersten Teil haben mir die Charaktere besonders gut gefallen, denn jeder von ihnen ist so eigen, dass man ihn einfach mögen muss. Sehr fasziniert hat mir Cole und seine Beziehung zu den anderen. Er macht im Buch die größte Entwicklung durch. Sehr gefehlt haben mir die Songs von Sam, die zwar vorkommen, jedoch nicht so wichtig sind, wie im ersten Teil.
Auch der ständige Perspektivenwechsel macht alles wunderbar spannend und abwechslungsreich, sodass man wirklich nicht merkt, wie weit man mit dem Buch schon ist.
Fazit: Ein Must-Read für alle Fantasy-Fans und die, die von "Nach dem Sommer" so begeistert wie ich waren. Trotzdem hat mir der erste Teil besser gefallen, aber macht euch euer eigenes Urteil ;).

Sonntag, 16. Dezember 2012

Rezension: Die Tribute von Panem-Tödliche Spiele von Suzanne Collins


Die Handlung
Es spielt nach dem Untergang unserer heutigen Gesellschaft. Dort, wo früher einmal Nordamerika war, befindet sich heute Panem, das in das Kapitol und 12 Distrikte aufgeteilt ist. Katniss lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Prim im Armenviertel von Distrikt 12. Seit dem Tod ihres Vaters in den Minen muss Katniss ihre kleine Familie durch illegale Jagd ernähren.
Jedes Jahr finden in Panem die Hungerspiele statt, die an den Aufstand des zerschlagenen Distrikt 13 erinnern sollen. Dabei werden ein Mädchen und ein Junge aus jedem Distrikt in eine Arena geschickt und müssen sich gegenseitig umbringen.. Der, der als letztes übrig ist, gewinnt die Spiele. Ihm oder ihr gebührt ewiger Ruhm.
Am Tag der Ernte, als die Lose gezogen werden, geschieht das Unfassbare: Prim wird als Tribut ausgewählt. Katniss handelt sofort und meldet sich freiwillig für die tödlichen Spiele. Zusammen mit dem männlichen Tribut Peeta macht sie sich auf den Weg, nicht ohne Prim zu versprechen, dass sie wiederkommen wird.
Die Spiele können beginnen...

Meine Meinung
Zunächst muss ich gestehen, dass ich mich wirklich schäme,. dass ich, als absoluter Fantasy-Fan, diese Bücher erst jetzt für mich entdeckt habe!
Die Handlung ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich fesselnd. Ich konnte das Buch garnicht zur Seite legen, denn jedes Mal, wenn es so wirkte, als ob es etwas ruhiger würde, passierte schlagartig etwas völlig unerwartetes.
Der Stil gefällt mir  ebenfalls besonders gut, denn alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben. Jeden Schmerz, den Katniss fühlt, kann man als Leser direkt nachempfinden. Es kam mir so vor, als wäre es mein Ohr und nicht das von Katniss, dass bei einer Explosion verletzt wurde.
Ebenso wie die Natur sind auch die Charaktere sehr liebevoll und detailliert beschrieben. Jeder hat eine ganz eigene und hervorstechende Persönlichkeit, was das Lesen sehr angenehm und interessant macht.
Die Beziehung zwischen Katniss und Peeta ist sehr besonders und ich konnte jeden Schritt, den Katniss gemacht hat, nachvollziehen und genau mitfühlen, wie sich das dünne Band zwischen den beiden langsam gesponnen hat.

Mein Fazit
Alles in Allem konnte ich wirklich keinen einzigen Kritikpunkt an dem Buch finden und kann es nur als sehr sehr lesenswert weiterempfehlen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Reihe "Die Tribute von Panem- Gefährliche Liebe"!

Donnerstag, 22. November 2012

Rezension: Beastly- Alex Flinn


Die Handlung
Kyle Kingsbury ist ein richtiger Idiot. Reich, eingebildet und absolut makellos- denkt er jedenfalls. Er hält sich selbst für die absolute Perfektion der Spezies Mensch und zeigt das auch allen, die seiner Meinung nach nicht so unfehlbar sind wie er. Es macht ihm Spaß auf anderen rumzuhacken und genießt die Privilegien, die er durch den hohen Status seines Vater erlangt. Zusammenfassend: Er ist unausstehlich.
Alles scheint gut zu laufen: Eine heiße Freundin und die Nominierung zum Ballkönig. Doch plötzlich taucht Kendra auf, mit ihren bunten Haaren und ihrer unperfekten Figur zieht er direkt über sie her. Doch nicht ohne Folgen: Kendra ist ein Hexe und legt einen Fluch auf ihn und er verwandelt  ihn in eine hässliche Bestie. Der Fluch kann nur gebrochen werden, indem er von einem Mädchen geküsst wird, dass ihn wirklich liebt. Dies erscheint Kyle mit seinen verzerrten Wertvorstellungen jedoch eine unslösbare Aufgabe zu sein...

Meine Meinung
Wie ihr vermutlich auch schon aus der Inhaltsangabe erkannt habt, erinnert das ganze Buch an das Märchen "Die Schöne und das Biest". Das war für mich der ausschlaggebende Grund, das Buch zu lesen, denn als kleines Kind habe ich das Märchen wirklich geliebt. Entsprechend hatte ich auch hohe Erwartungen, die im Bezug auf die Grundgeschichte wirklich voll und ganz erfüllt worden sind. Es ist eben ganz genau wie das Märchen, nur eben in modern und auf unsere Altersklasse umgeschrieben.
Durch den Stil, der eben sehr jugendlich gehalten ist, wirkt alles sehr realistisch. Auch gibt es Stilunterschiede zwischen den Figuren, was sie sehr authentisch wirken lässt. Zum Beispiel spricht Will, der Lehrer sehr gehoben, was sich durch den Unterricht irgendwann auf Kyle überträgt. An der Sprache, die er verwendet, kann man seine persönliche Wandlung gut erkennen.
Insgesamt sind alle Charaktere zwar etwas überspitzt, was jedoch meiner Meinung nach typisch für den Märchen-Stil ist, und trotzdem nachvollziehbar und nicht zu unauthentisch.
Ein Kritikpunkt ist für mich der Chat, der zwischen den einzelnen Teilen auftaucht. Wahrscheinlich soll das den modernen Akzent noch mehr unterstützen, aber mir kam das ein wenig übertrieben und unnötig vor.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Für alle Märchenliebhaber und Träumer wie mich ist "Beastly" eine tolle Lektüre für kalte und dunkle Herbsttage!

Samstag, 13. Oktober 2012

Rezension: Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis





Die Handlung
Anna und ihre Freunde stehen kurz vor ihrem Abitur. Langsam geht es in die heiße Phase. Die letzten Klausuren werden geschrieben und dann fängt das große Lernen an. Jedoch scheint einen die Aufregung nicht gepackt zu haben: Tannatek. Oder auch "Der polnische Kurzwarenhändler". Keiner weiß, wie er mit Vornamen heißt, und das interessiert auch niemanden, aber irgendwann nähert sich Anna ihm an. Sie findet heraus, dass er Abel heißt und eine kleine Schwester hat. Auch, wenn ihre Freunde ihr immer wieder abraten, so verliebt sie sich langsam in den geheimnisvollen Jungen und erfährt immer mehr über ihn und seine kleine Schwester Micha. Das alles bringt jedoch nicht nur Antworten, sondern auch immer mehr Fragen mit sich.  Wo ist Abels Mutter? Was hat der Deutschlehrer damit zu tun? Und was hat es mit den geheimnisvollen Morden an Personen, die gefährlich werden könnten auf sich? Als die Lage immer brenzlicher wird, muss Anna sich eine elementare Frage stellen: Liebt sie einen Mörder?

Meine Meinung:
Zunächst begann das Buch für mich etwas schleppend und verwirrend. Man musste sich erst richtig einlesen, bevor man jede Figur einordnen konnte und sich mit dem Perspektivwechsel zurechtzufinden. Aber wenn man diese Hürde erst übersprungen hat, wird man genau wie Anna von Abels Märchen in den Bann gezogen, und will garnicht mehr aufhören zu lesen.  Insgesamt wird es von Kapitel zu Kapitel spannender, und es gibt keine langatmigen Stellen, die man am liebsten überblättern würde, wie man sie in vielen Büchern dieser Art findet, bis es dann zum endgültigen und dramatischen Showdown kommt, der mich echt umgehauen hat. Aber ich will ja nicht zu viel verraten.
Die Charaktere sind Antonia Michaelis wirklich gut gelungen. Jeder hat seine eigene Art zu sprechen und handeln und dabei ist jeder von ihnen so besonders und eigenartig, dass es eine sehr bunte Mischung ergibt, die mir persönlich sehr gefallen hat. Nur finde ich, dass Gitta ein wenig überspitzt dargestellt war mit ihrem ständigen "Mein Kind". Das war übertrieben, aber ihre Entwicklung gegen Ende des Buches war dafür umso besser gestaltet und wichtiger für den Handlungsverlauf.
Der Stil ist sehr gut gestaltet. Er hat etwas Trauriges und Dunkles, genau das, was das Buch ausmacht. Zwischendurch ist alles in sehr kindlicher Märchensprache gehalten, wenn Abel sein Märchen erzählt. Dieser Wechsel ist ebenfalls sehr gut gelungen.
Was mich noch gestört hat, waren die vielen Auszüge aus Leonard Cohen Songs. Meiner Meinung nach haben sie an einigen Stellen den Lesefluss unterbrochen. Das könnte auch daran liegen, dass ich nur eines der Lieder kannte. Dafür passte das "Hallelujah" dann ungemein gut ans Ende. Ein positiver Punkt an den Liedern ist, dass das dem Buch so sein eigener traurig schöner Sountrack gegeben wird. Aber bei diesem Punkt bin ich ja eben zwiegespalten.
Insgesamt ist "Der Märchenerzähler" ein unglaublich spannendes, romantisches und auch trauriges Buch, das auf jeden Fall Leuten gefällt, die es auch mal ein wenig schauriger und psycho mögen, denn insgesamt ist es sehr dunkel und ich habe keine Stelle gefunden, die lustig oder auch nur absolut sorgenfrei war.
Also: Daumen hoch!

Sonntag, 23. September 2012

Rezension: Eragon- Das Erbe der Macht von Christopher Paolini






Vorerst die Rezensionen zum ersten, zweiten und dritten Band der Reihe, für alle die noch Eragon-Jungfrauen sind, was ich wirklich niemandem wünsche. Die Bücher sind unglaublich gut!

Die Handlung
Nach der Eroberung von Feinster und Oromis' und Glaedrs tragischen Tod in Gil'ead machen die Varden nicht mehr Halt und gehen in die Offensive in ihrem Krieg gegen den dunklen König Galbatorix. Nacheinander greifen die Rebellen die großen Städte des Imperiums an und treffen auf immer teuflischere Fallen. Währenddessen versuchen Eragon und Saphira  zum Eldunari, dem Herz der Herzen eines Drachen, von Glaedr Kontakt aufzunehmen, jedoch ist der alte und weise Drache so sehr in seinem Kummer vertieft, dass er mit niemandem sprechen will. Doch nicht nur das bereitet Eragon  Sorgen. Er hat Angst vor der direkten Konfrontation mit Galbatorix und seinem Stiefbruder Murtagh und ihn plagen große Selbstzweifel. Dazu kommen noch seine unerwiderten Gefühle für die Elfe Arya und seine Sorgen um seine letzten Verwandten, den Cousin Roran und seine Verlobte Katrina.
Und da ist ja auch immer noch die noch nicht ganz erfüllte Prophezeihung der Werkatze Solembum, die sein Leben zu bestimmen scheint.
Alles in allem scheinen Eragon und seine Drachendame Saphira alleine vor einer gar unlösbaren Aufgabe zu stehen....

Meine Meinung
Das Buch beginnt mitten in einer Szene, sodass sich der Leser erst einfinden muss. Das sorgt für Verwirrung und bringt die Hektik des Buches gut zur Geltung. Denn nichts ist mehr, wie es in den anderen Bänden war. Denn in den ersten drei Büchern gab es zwischendurch immer wieder Ruhephasen, in denen nicht so viele wichtige Dinge passiert sind. Die fehlen im  vierten Teil gänzlich. Alles wirkt dunkel und bedrohlich, wad die Atmosphäre des Buches wirklich nicht gerade angenehm macht. Aber genau das finde ich positiv. Christopher Paolini schafft es, die Aufbruchsstimmung in Alagaesia genau zu beschreiben, wobei wir auch schon beim genialen Schreibstil sind. Einerseits wird alles exakt beschrieben, wie in einer Gebrauchsanleitung für ein technisches Gerät, aber andererseit gelingt es dem Autoren die tiefsten und verzweifelten Emotionen so zu verpacken, als würden sie nicht von dem Charakter, sondern direkt vom Leser gefühlt werden.
Alle, also wirklich alles Charaktere, außer natürlich  Galbatorix, verändern sich während des Buches extrem, was alles noch zusätzlich spannend macht. Man kann nie vorhersehen, wer wie handelt.
Diese finale Endzeit-Stimmung voller Blut, Schlachten und Tod wird zusätzlich auch noch mit den tiefsten Gefühlen  gespickt, was für mich als kleine Romantikerin die perfekte Mischung ist, die mich dann doch öfter als gewollt zu Tränen gerührt hat, denn auf einmal habe ich sogar begonnen, mich um Roran zu sorgen, der mir in den vorherigen Teilen sehr unsympatisch war.
Ein Manko ist für mich nur, dass das Ende irgendwie kein richtiger Abschluss ist. Alles ist noch so offen, und für mich sieht es irgendwie so aus, als ob da noch was kommen muss. Nur so ein Gefühl, das mich jetzt, wo ich das Buch durch hab, absolut nervt.
Alles in allem ist Eragon-Das Erbe der Macht ein sehr gelungenes Buch und das gebührende Finale, das eingefleischten Fans noch die klitzekleine Hoffnung auf eine eventuelle Fortsetzung lässt!
Und wer an dieser Stelle immernoch nicht von der Reihe überzeugt ist, dem empfehle ich, es einfach mal mit dem ersten Teil zu probieren. Es lohnt sich!!

Donnerstag, 6. September 2012

Rezension: Sportfreunde Stiller- MTV Unplugged in New York


Die Band
Die drei Jungs von Sportfreunde Stiller kommen allesamt aus der Eifel und kennen sich Peter und Florian kennen sich schon aus ihrer Zeit als Hobbykicker beim SV Gemering. Der dritte im Bunde ist der Keyboarder Rüde. Der Namensgeber der Band ist der ehemalige Fußballtrainer der beiden Freunde Peter und Florian, Hans Stiller. Sie brachten seit 2000 bereits 5 Alben auf, von denen eines nur mit Fußball-Songs vollgepackt ist. Ihren größten Erfolg hatten sie mit den Songs "54,74,90,2006" und "Ein Komliment", aber es gibt in ihren Alben noch viel mehr Schätze zu finden.

Das Album
Das Album ist die live-Aufnahme eines MTV Ungplugged Konzertes der Band mit den Special Guests Kate Nash und Udo Jürgens. Erschienen ist es im Mai 2009 und auf dieser Version findet man das Best-Of aller aufgeführten Tracks, was einen Umfang von  13 Songs ergibt.

Die Songs
1. Ich, Roque- Ein Wortspiel. Die Veränderung des Begriffs Rock wird besungen. Mir gefällts.
2.Ein Kompliment- Egal ob Freundschaft oder Liebe. Das Lied ist perfekt um seine Gefühle auszudrücken.
3.Lass mich nie mehr los- Wunderschöne Melodie und perfekter Text. Gehört zu meinen Lieblingsliedern.
4.7 Tage 7 Nächte- Nicht ganz mein Fall, aber das Ende ist cool gemacht.
5. Rock'n Roll Queen- Feat. Kate Nash. Zweisprachig und rockig. Gefällt mir! Ein echter Ohrwurm.
6.Fast wie von selbst- Noch so eine schöne Ballade mit einem tollen Text.
 7. Der Titel vom nächsten Kapitel- Es spricht mir so sehr aus der Seele.
8.Wunderbaren Jahren- Etwas nostalgisch aber ich mag es wirklich gern.
9.iVamos!- Obwohl es nicht jedermanns Sache ist, mag ich spanischen Gesang echt gerne.
10. Wie lange sollen wir noch warten- Zeit für einen Aufbruch. Das ist doch immer mal gut oder?
11. Alles Roger- Verwirrung in unserer modernen Welt.
12.Siehst du das genauso- Bestimmt steckte jeder schonmal in so einem Gefühlschaos. Das ist der perfekte  Soundtrack dazu.
13. Ich war noch niemals in New York-  Feat Udo Jürgens. Ein Klassiker mal ganz modern. Man beachte den Titel des Albums. Dieses Lied ist mit viel Humor ausgesucht.

    Meine persönlichen Favoriten sind wie immer rot markiert.
Mein Fazit
Das ganze Album ist ein bunter Mix aus fröhlichen,humorvollen Liedern und ernsteren Balladen. Alle Texte sind perfekt, finde ich jedenfalls und wir Deutschen können wirklich stolz darauf sein, dass es die Sportfreunde Stiller gibt.
Alles sehr gelungen und man kann die CD wirklich immer und immer wieder hören, ohne dass sie nervt!

Inky

Dienstag, 31. Juli 2012

Rezension: Eragon-Die Weisheit des Feuers (Christopher Paolini)





Hier findet ihr nocheinmal meine Rezensionen zum ersten Band Eragon-Das Vermächtnis der Drachenreiter und zum zweiten Eragon-Der Auftrag des Ältesten

Der Inhalt
Nach der Schlacht auf den brennenden Steppen sollten sich Eragon und sein Drache Saphira eigentlich ausruhen, denn das Zusammentreffen mit Murtagh und seinem Drachen Dorn hätte den beiden beinahe das Leben gekostet. Außerdem hat Eragon vieles zu verkraften, denn Murtagh offenbarte ihm viele Geheimnisse über seine Vergangenheit: Die beiden sind Brüder und ihr Vater ist Morzan, einer der 13 Abtrünnigen, die dem bösen Tyrannen Galbatorix bei seiner Machtübernahme geholfen haben.
Dennoch hat Eragon eine Pflicht zu erfüllen. Er hat seinem Cousin Roran geschworen, seine Geliebte Katrina aus den Fängen der gruseligen Ra'zac zu befreien. Also machen die beiden sich auf den Weg nach Dras Leona. Jedoch ist der junge Drachenreiter nicht nur Roran verpflichtet, sondern auch Nasuada, der Anführerin der Varden, die ihn nach Farthen Dur schicken will, um die Wahl des neuen Zwergenkönigs zu kontrollieren.Dabei müssen sich Eragon und Saphira voneinander trennen, was beiden so gar nicht gefällt. Und wie immer wenn Eragon alleine ist, garät er in gefährliche Schwierigkeiten...
Und eigentlich will er doch am liebsten zusammen mit Saphira nach Ellesmera fliegen, um dort seine Ausbildung als Drachenreiter zu beenden. Und immer wieder geschehen viele unerwartete Dinge...

Meine Meinung
Und wieder einmal: WOW! Die Bücher von Chrsitopher Paolini sind einfach toll!
 Die Story ist zwar manchmal etwas zäh, besonders während Eragon sich in Farthen Dur befindet. Und trotzdem wird es zum Ende immer spannender und man kann wirklich nicht mehr aufhören zu Lesen. Das Ende war sogar so unerwartet für mich, dass ich das Gefühl hatte, da fehlt noch was. das hat mich richtig heiß auf den vierten Teil gemacht.
Schade finde ich, dass das Buch nicht so viele lustiger Stellen wie im zweiten Teil. Aber ich denke das liegt daran, dass die Geschichte einfach immer dunkler wird, und auch alle Geschehnisse werden von Mal zu Mal grausamer. Da wäre so viel Humor vielleicht sogar etwas fehl am Platz.
Was wirklich sich wirklich extrem verbessert hat, ist der Schreibstil von Christopher Paolini, wenn das überhaupt möglich ist. Es ist so unbeschreiblich gut geschrieben, sodass man sich alles perfekt vorstellen kann, weil er alles so genauestens beschreibt. Einigen Leuten gefällt das zwar nicht so sehr, aber für mich ist es das, was die Eragon-Saga ausmacht. Diesen besonderen Schreibstil findet man in keinem anderen Fantasy-Buch, das in eine fiktiven Welt spielt.

Insgesamt ist der dritte Teil der Reihe meiner Meinung nach zwar der schwächste der Reihe, hat jedoch immer noch Weltklasse-Niveau und ist natürlich ein Must-Read für alle Eragon-Fans. Und alle anderen lassen sich bestimmt auch schnell mit dem Drachenreiter-Virus infizieren. Traut euch!

Mittwoch, 13. Juni 2012

Rezension: Twelve-Nick McDonell


                                                          "Can we please all stand and have
                                                            a moment of silence for those
                                                            students who died, And can we
                                                            now have a moment of silens for
                                                            those students who killed them."


Inhalt:
White Mike lebt in New York. Er war ein guter Schüler und wollte nach Harvard gehen-bis seine Mutter gestorben ist. Krebs. White Mike nahm sich eine Auszeit von der Schule. Und rutschte ab. Jetzt ist Mike Drogendealer und versorgt die reichen Jugendlichen von der Upper East Side, die in den Ferien von den Colleges kommen, mit Gras, denn sie wollen nur eins: Party! Er kennt jeden Kiffer und weiß von jeder Party. Und er ist reich, aber das macht ihm nichts. Er mach nur seinen Job. Doch plötzlich taucht die neue Modedroge Twelve auf und alles wird durcheinander gewürfelt. Die Welt der Jugendlichen wird auf den Kopf gestellt, und  am Ende nimmt das Schicksal für alle, auch wenn sie aus unterschiedlichen Welten stammen,  den selben Lauf, denn die Schönste lädt zur Silvesterparty ein....

Meine Meinung:
Respekt! Ich habe zunächst zwei Gründe um das zu sagen: 1.: Nick McDonell war gerade eben siebzehn, als er Twelve geschrieben hat. Hinter den ganzen Lebensweisheiten, die man in dem Buch mitnehmen kann, vermutet man keinen Jugendlichen, sondern eher einen älteren Autoren. 2.: Noch nie hat mich eine Schullektüre so mitgerissen. Ich war richtig gefesselt von dieser dunklen Seite von New York!
Zu Beginn ist die Geschichte wirklich sehr verwirrend, denn es kommen sehr viele Charaktere vor, und in jedem Kapitel ändert sich die Perspektive. Doch das macht das Buch aus. Zunächst versteht man gar nichts, und dann klärt sich alles. Und trotzdem ist alles richtig spannend und andauernd passieren unerwartete Dinge, die einen wirklich umhauen.
Der Schreibstil ist wirklich etwas ganz besonderes und verstärkt die dunkle Wirkung des Buches noch einmal. Jedoch weiß ich nicht, inwiefern sich der Übersetzer an den Stil gehalten hat, denn ich habe das Buch auf Englisch gelesen.
Sex, Drugs and Rock'n Roll- und noch viel mehr. Twelve enthält wirklich alle Aspekte, die in einem guten Jugendbuch vorkommen können und es ist trotzdem nicht zu viel!

Kleiner Tipp:
Macht es wie ich. Lest das Buch auf Englisch. Es ist nicht  wirklich schwer und in der Reclam-Ausgabe findet man sinnvoll eingesetzte Vokabel-Hilfen, die ein flüssiges Lesen ohne Wörterbuch möglich machen. Außerdem ist diese Ausgabe viel günstiger (6.80€). Ich bin der Meinung, dass ein Buch in Originalsprache  immer noch ein bisschen besser ist als in der Übersetzung.

Meine Lieblingsstelle im Buch findet ihr auf der Zitate-Seite ;)

Freitag, 25. Mai 2012

Ich rebelliere!!! mit einer Filmrezension

Normalerweise sind Hollywoodfilme meist die besten. Da widerspricht mir vermutlich niemand. Doch jetzt gehen die Filmproduzenten in den Beverly Hills einfach zu weit: Da schaue ich ganz in Ruhe Fernsehen und was muss ich in der Werbung sehen? Ein Filmtrailer zu LOL. Ein neuer Mädchenfilm mit Miley Cyrus. Klingt ja auf den ersten Blick ganz unspektakulär, jedoch nicht, wenn man weiß, dass dieser Film nicht neu ist. Ganz im Gegenteil. Es ist ein noch nicht einmal alter französischer Jugendfilm, der zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Kennt ihr diesen Film? Wenn ihr ihn kennen solltet, werdet ihr merken: Das geht gar nicht!! Besonders nicht mir Miley Cyrus als Lola. Ihr Charakter passt einfach nicht zum Film.
Und hier meine Filmrezension zum "richtigen" LOL:

Die Handlung:
Die Hauptfigur des Films ist Lola. Sie geht zusammen mit ihren Freundinnen Stéphane und Charlotte und ihrem besten Freund Mael auf ein Lycée in Paris. Direkt nach den Sommerferien macht ihr fester Freund Athur mit ihr Schluss. Nur dumm, dass Mael und Athur beste Freunde sind. Das belastet die Freundschaft der beiden zunächst, doch später kommen sie sich immer näher und-wie ein Wunder- verlieben sie sich ineinander. Alles scheint  perfekt, wenn da nicht, der Stress mit ihrer Mutter Anne und der Schulzicke Isabelle.
Meine Meinung:
Wunderbar! LOL ist wunderbar witzig, spannend und rührend zugleich. Es ist eine realistische Darstellung des Lebens der Jugendlichen und ist auf keinen Fall übertrieben. Die Handlung ist einfach wunderschön und bringt einen wirklich zum Träumen. Auch der Soundtrack zum Film ist einfach wunderbar. Das Leitlied "Little Sister" gehört zu meinen Lieblingsliedern und ihr könnt es unten  anhören.
Die Schauspieler sind alle eher unbekannt, weil sie französische Nachwuchsschauspieler sind. Dennoch könnten vielleicht eure Eltern die Schaulspielerin von Lolas Mutter kennen, den Sophie Marceau spielt die Hauptrolle im Tanzfilm "LaBoum-Die Fete".

Und hier noch das Lied:
                                           Leider nur ein Cover, klingt aber doch auch ganz gut oder? :)


Soo... was denkt ihr nun? Hollywood-Cover mit Miley Cyrus oder französische Originalproduktion?
Also meine Meinung ist klar...

Schönes laaannges Wochenende!
Inky

Sonntag, 29. April 2012

Filmrezension:The lucky one-Für immer der Deine





"The lucky one" ist die Verfilmung zum gleichnamigen Roman von Nicholas Sparks.
Die Handlung
Nach einer Nachtaktion, die Marine Seargent Logan Thybault nur knapp überlebt, findet er in den Trümmern mitten im Kriegsgebiet im Irak ein Foto eine Frau. Er versucht den Soldaten zu finden, dem es gehört, ist jedoch nicht erfolgreich. Also steckt er es ein und ist der festen Überzeugung, dass es ihn in allen brenzlichen Situationen, die er eigentlich nicht hätte überleben können, beschützt. Als er wieder zu hause ist. Lebt er unter einem enormen psychischem Druck, denn er kann die schwere Zeit nicht vergessen.
Schließlich macht er sich auf den Weg, um die wunderschöne Frau zu finden, um sich bei ihr zu bedanken. Doch das ist erst der Anfang...
Meine Meinung
Ich habe das Buch nicht gelesen, und kann deshalb nicht sagen, wie nah die Verfilmung am Buch ist.
Ich bin mit sehr vielen Vorurteilen in den Film gegangen, denn ich verbinde Nicholas Sparks mit sehr kitschigen und langweiligen Romanen. Das Vorurteil wurde gänzlich gebrochen. Natürlich war es sehr kitschig und auch ein bisschen vorhersehbar, aber von der ersten bis zur letzten Minuten spannend.
Der Film ist sehr emotional gestaltet, was auch auf den Zuschauer übertragen wird. Wir mussten lachen und grinsen, fingen an zu Träumen und haben sogar an manchen Stellen richtig geweint.
Auch der Soundtrack ist einfach wunderschön.
Zac Efron konnte sein Klischee als singenden Basketball-Bubie brechen, und konnte in der Rolle als starker Soldat seine männliche Seite zeigen :)

Fazit: "The lucky one" ist wirklich sehenswert, wenn man Lust auf  richtig romantischen Liebesfilm mit Hintergrund hat!

Mittwoch, 4. April 2012

Rezension: Nach dem Sommer-Maggie Stiefvater

Der Inhalt:
Als Kind wurde Grace von den Wölfen, die im Wald hinter ihrem Haus leben, angegriffen. Die Tiere hätten sie problemlos töten können, wäre da nicht dieser besondere wolf gewesen- ihr Wolf. Seitdem wartet sie jeden Winter auf die Wölfe. Sie beobachtet sie, will sich ihrem Wolf nähern und baut eine Art Bindung zu ihm auf. Im Sommer verschwinden die Wölfe immer und Grace sehnt sich nach dem Winter. Doch dieses Jahr ist alles anders. Als Grace Sam kennenlernt, ist es bereits September und die Temperaturen sinken. Endlich können die beides sich so nah sein, wie sie es sich seit Jahren wünschen, doch es scheint, als würde den beiden Verliebten die Zeit wie Sand durch die Finger laufen.
Meine Meinung_
Trotz der ganzen Begeisterung für dieses Buch muss ich gestehen, war ich am Anfang etwas enttäuscht. Ich bin wohl mit zu hohen Erwartungen an die Sache rangegangen-dachte ich. Grace war mir irgendwie etwas unsympathisch und ich konnte mich auch nicht so recht mit Sams Wolfsgedanken abfinden und fand es schwer, in die Geschichte einzusteigen. Aber nach ein paar Kapiteln konnte ich Grace' Gedanken total nachvollziehen und begann, die Wölfe genauso zu lieben wie sie. Der Schreibstil von Maggie Stiefvater ist wirklich supertoll! Besonders ihre teils sogar etwas poetische Wortwahl hat mich sehr fasziniert.
Die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel spannender, obwohl diese teilweise nur eine halbe Seite lang sind, und manche Szenen doppelt beschrieben, dass heißt einmal aus Grace' und einmal aus Sams Perspektive, sind. Besonders dieser Perspektivenwechsel macht das Buch so faszinierend. 
Die Charaktere sind alle perfekt ausgewählt und beschrieben. Jeder hat seine ganz eigene Art, die man irgendwie in sein Herz schließt. Ich persönlich habe mich sofort im ersten Kapitel aus Sams Menschensicht in ihn verliebt. Er hat irgendwie alles, was man sich von einem tollen Jungen wünscht.
Das Buch ist so unglaublich spannend und emotionsgeladen, dass man überhaupt nicht ansprechbar ist, während man liest. Es hat mich sogar so sehr beeindruckt, dass ich sogar im Bus vor versammelter Mannschaft weinen musste, weil es mich so berührt hat.
Das Buch ist absolut empfehlenswert und ich freue mich schon auf die Fortsetzung "Ruht das Licht"!!!

Montag, 2. April 2012

Rezension: Eragon- Der Auftrag des Ältesten-Christopher Paolini


                                                           "Dunkelheit bricht herein....
                                                           Schwerter klirren aufeinnander....
                                                           Das Böse regiert."

"Der Auftrag des Ältesten" ist der zweite Teil der Eragon Saga und die Fortsetzung zu "Das Vermächtnis der Drachenreiter". Die Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.
Der Inhalt:
Stark geschwächt gehen Eragon und Saphira aus der Schlacht um Farthen Dur. Dadurch, dass er es geschafft hat, Durza zu töten, konnte Eragon seine Kräfte beweisen und die Anführer der Varden, Zwerge und Elfen setzen alle ihren Hoffnungen in den jungen Drachenreiter. Kurz nachdem die Varden begonnen haben, das Schlachtfeld aufzuräumen, taucht ein letzter Trupp Urgals auf und greifen an. Dabei wird Ajihad, der Anführer der Varden getötet und Eragon gerät direkt in die Machtspiele des Ältestenrat. Nachdem er diese Hürde bewältigt hat, macht er sich zusammen mit Orik und Arya auf den weg in die Elfenstadt Ellesmera, um seine Ausbildung fortzusetzen und, um herauszufinden, was es mit seiner Vision vom unversehrten Krüppel auf sich hat. Doch nicht nur das macht ihm zu schaffen, sondern auch seine starken Gefühle zu der schönen Elfe Arya, die sie nicht erwidert. Währenddessen wird Galbatorix immer stärker und richtet seine Gewalt mithilfe der ihm dienenden Ra'zac gegen Eragons Cousin Roran und seinen Geburtsort Carvahall. Die unheimlichen schwarzen Wesen zerstören das gesamte Dorf und entführen Rorans Geliebte, sodass er Rache schwört und einen wagemutigen Plan verfolgt. Doch der dunkle König baut seine Streitmacht immer aus und dunkler Schatten breiten doch über Alagaesia aus...
Meine Meinung:
Großes Lob an Christopher Paolini! Das Buch ist wirklich super gelungen. Wie auch im ersten Teil gefällt mir besonders der Schreibstil ganz besonders. Alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben und man kann sich alles ganz toll vorstellen und in die Welt von Eragon, Saphira und Roran eintauchen.
Die Handlung ist wirklich spannend, jedoch ist der Anfang meiner Meinung nach ein bisschen langatmig, jedenfalls, wenn man ihn mit dem Anfang des ersten Teils vergleicht. Dort fängt es nämlich sofort absolut spannend an. Ich persönlich finde die Geschichte von Roran etwas langatmig und zu sehr betont.
Die Charaktere sind extrem gut gelungen. Besonders die Entwicklung von Eragon ist sehr deutlich geworden. Dieser Sprung vom armen und eher einfältigen Bauernjungen zum gelehrten Drachenreiter hat mich persönlich sehr fasziniert und beeindruckt. Auch die Gefühle von Eragon und Saphira waren für mich immer sehr verständlich, auch wenn es immer wieder große Überraschungsmomente gibt.
Insgesamt ist Eragon-Der Auftrag des Ältesten ein sehr emotionsgeladenes Buch. Das heißt, dass nicht alleine um die Mysterien der Drachenreiter und den Kampf von Gut und Böse geht, sondern auch um Liebe, Familie, Hass, Trauer und Existenzängste geht, was diesen Teil der Reihe wirklich zu etwas sehr Besonderem macht.
Definitiv ist das Buch eine gebührende Fortsetzung zum wirklich genialen ersten Band!
Für alle Fantasy-Fans ein definitives Must-Read!!

Dienstag, 31. Januar 2012

Filmrezension: Ziemlich beste Freunde

Driss lebt in einem heruntergekommennen Viertel in Paris und will Arbeitslosengeld beantragen. Dafür braucht er jedoch 3 Absagen von potenziellen Arbeitgebern. Also geht er zu einem Vorstellungsgespräch als Pfleger für den reichen Querschnittsgelähmten Phillipe. Er geht davon aus, dass er nicht qualifiziert genug für den Job ist und sagt auch direkt, dass er die Stelle eigentlich gar nicht will. Jedoch findet Phillipe die offene und direkte Art von Driss sehr positiv und stellt ihn ein. So erleben die beiden zusammen eine unvergessliche und komische Zeit, denn Driss gibt Phillipe das Gefühl ganz normal zu sein.
Die Handlung des Films klingt wirklich etwas abgefahren, ist aber wirklich toll. Die Witze sind zum Schießen komisch, aber trotzdem hat der film eine ernstere Botschaft. Eigentlich gibt es nicht viel über diesen Film zu sagen. Man muss ihn sich einfach angucken. Ein wunderbarer Film für einen lustigen Kinotag mit Freunden:)

Die Besetzung:
Francois Cluzet-Phillipe
Omar Sy- Driss
Audrey Fleurot-Magalie