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Mittwoch, 24. September 2014

Rezension: A long way down-Nick Hornby







Inhalt:
Was in diesem Buch passiert, ist schnell erzählt. Es ist Silvester und vier Menschen, die verschiedener nicht sein könnten, treffen den Entschluss, ihr Leben sei nicht mehr lebenswert. Sie wollen alle vom Dach des Topper House in London springen- und treffen sich dort. Auf diesem Dach in dieser Nacht entsteht wohl eine der seltsamsten Truppen der Literatur. Martin, ein auf Abwege geratener Frühstücksfernsehen-Moderator. Jess, ein junges, trotziges und impulsives Mädchen mit Familienproblemen. Mauree, eine Frau in den Fünfzigern, deren Leben auf der Stelle stehen zu scheint und JJ, ein junger Amerikaner, dessen Traum vom Rock'n Roll geplatzt zu sein scheint.
Sie entscheiden sich, vorerst nicht zu springen und zu sehen, wie sich ihr Leben in einer gewissen Zeit ändern kann.

Meine Meinung:
Die Geschichte klingt zunächst ein wenig merkwürdig. Vier Menschen, die sich alle das Leben nehmen wollen, treffen sich auf einem Dach und entscheiden sich dagegen.  So kann man es zusammenfassen. Viel mehr passiert eigentlich auch nicht. Jedenfalls nichts großartig spannendes. Es gibt keinen großen Showdown oder Stellen mit einem Cliffhanger. Jetzt könnte man das Buch natürlich als langweilig abstempeln, wenn man es nicht gelesen hat jedenfalls.
Denn das Besondere an "A long way down" ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Nick Hornby spielt mit den Perspektiven aller vier Hauptcharaktere und erschafft sie dabei so realistisch, dass man meinen könnte, sie könnten einem direkt auf der Straße begegnen. Jeder von ihnen hat so viele besondere Eigenarten, dass man sie einfach irgendwie lieb gewinnen muss. Ich behaupte, dass eigentlich jeder Leser sich in einer Weise mit einem der Vier identifizieren kann. Ich kann verraten, mir kam alles, was JJ gesagt hat so vor, als wenn ich es hätte ebenfalls sagen können. Ich konnte alles, was er gesagt und getan hat unglaublich gut nachvollziehen.
Durch seinen sehr offenen Schreibstil wirkt das Buch lebensecht und das ist, denke ich, der Punkt, der dafür sorgt, dass es einem so nahe geht. Es regt zum Nachdenken über das eigene Leben an und gibt dabei immer wieder neue Impulse und Anregungen. Das ist sehr spannend und interessant, denn es wird aufgrund der Suizid-Thematik ständig die Frage aufgeworfen, wie lebenswert ein Leben ist, und besonders beeindruckt hat mich dann auch, welche Faktoren, die Vier dazu gebracht haben, nicht zu springen. Es ist beeindruckend, welch winzige Unterschiede im Endeffekt einen so großen machen können.
"A long way down" gehört zu den Büchern, über die ich mit Abstand am meisten nachgedacht habe und, die mich auch nachhaltig in meiner Sicht auf die Dinge beeinflusst haben.
Meiner Meinung nach ist dies ein Buch, dass jeder mindestens einmal gelesen haben sollte. Ich denke, ich werde es definitiv noch häufiger zur Hand nehmen.

Heippa,
Inken

Montag, 15. September 2014

Rezension: Türkisgrüner Winter von Claire Bartsch

"Türkisgrüner Winter" ist die Fortsetzung zu "Kirschroter Sommer". Das sollte man auch wirklich vorher gelesen haben, denn die beiden Bücher schließen direkt aneinander an und es gibt kaum mehr Verweise auf das, was vorher passiert.


Der Inhalt:
Nachdem Emily und Elyas sich nach dem Zelten endlich ein wenig näher gekommen waren, und Emily endlich beschlossen hatte, zu ihren Gefühlen für Elyas zu stehen, behandelt dieser sie auf der Halloween-Party plötzlich wie Luft. Keine Sticheleien und keine zu offensichtlichen Annäherungsversuche mehr. Emily ist verwirrt. Was hat das nun zu bedeuten? Ausgerechnet jetzt meldet sich auch ihre Internetbekanntschaft Luca nicht mehr.
Wie geht es mit Elyas und Emily und ihrer unglaublich komplizierten Beziehung voller Missverständnisse nun aus?

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil, "Kirschroter Sommer" schon verschlungen habe, konnte ich nicht mehr mit der Fortsetzung warten. Diese Bücher sind etwas ganz besonderes. Eigentlich ist die Handlung eher klischeehaft. Sie treffen sich und können sich aufgrund eines tragischen Ereignis in der Vergangenheit nicht mehr leiden, jedenfalls oberflächlich, denn eigentlich haben die beiden natürlich noch Gefühle füreinander. Was jetzt kommt, könnte man meinen, könnte auch Teil des sonntagnachmittäglichen Fernsehprogramms sein. Falsch gedacht!
Carina Bartsch hat diese Geschichte unglaublich wundervoll gestaltet. Mit ihrem sehr detaillierten und vor allem authentischem Stil, macht sie die Ich-Erzählerin Emily zu einem unglaublich liebenswerten Charakter. Was sie tut und sagt, konnte ich in jedem Moment nachvollziehen. Besonders ihre Gefühle werden so wunderbar beschrieben, wie ich es noch nie zuvor in einem Roman erlebt habe.
Vielleicht liegt es auch an meiner kitschigen Ader, aber ich habe das Buch verschlungen. Es hat mich mitgerissen, wie schon lange kein anderes Buch mehr und es war viel zu schnell vorbei. Ich habe direkt noch einmal den ersten Band gelesen, als ich durch war. Einfach, damit es noch nicht richtig zuende ist.
"Türkisgrüner Winter" ist absolut lesenswert! In meinen Augen wird es durch den besonderes Schreibstil etwas wirklich Einzigartiges und ich hoffe auf noch viele weitere Werke der Autorin.
Einmal habe ich gelesen, die besten Bücher seien die, von denen man denkt, man hätte sie selbst  schreiben können. Das war für mich hier definitiv der Fall.
Zusätzlich habe ich beim Lesen meine Faszination für Edgar Allen Poe entdeckt. Wer das Buch bereits gelesen hat, der weiß, was ich meine ;)

Hei hei,
Inky

Dienstag, 11. März 2014

Rezension: Zorn-Vom Lieben und Sterben von Stephan Ludwig

Der Inhalt:
Ein Jugendlicher wird tot aufgefunden. Er wurde beim Mountainbike fahren beinahe komplett geköpft. Doch dieser Tote wird nicht der letzte bleiben. Komissar Zorn und der dicke Schröder beginnen zu ermitteln und stoßen dabei auf unvorstellbare Verstrickungen und menschliche Abgründe.

Meine Meinung:
Zunächst muss ich sagen, dass ich eigentlich kein großer Fan von Krimis bin. Einmal in der Woche Tatort gucken reicht mir da...
Das Buch beginnt direkt mit dem Mord am ersten Jugendlichen. Die Ermittlungen laufen eher schleppend an. Man bekommt zu Beginn auch ein wenig mehr Einblick ins Privatleben der Komissare. Auch das ist eigentlich ganz spannend, denn beide sind sehr spezielle  Persönlichkeiten, pber die man auch gerne noch mehr erfahren würde. Danach begann das Buch, ein wenig langweilig zu werden. Es schien sehr offensichtlich, wer der Mörder ist. Nach einem kurzen spannenden Höhepunkt scheint sich der erste Verdacht auch zu bewahrheiten. Doch da war noch nicht einmal die Hälfte des Buchen erreicht. Was sollte da noch kommen? Ein wenig demotiviert las ich weiter und wurde nicht enttäuscht. Nach diesem kurzen Tief wurde es erst richtig spannend. Alles wurde über den Haufen geworfen und es wurde richtig richtig spannend. Das bleibt es auch bis zum Ende, das sehr plötzlich und abrupt kam. Es hinterließ einen kalten Schauer und ich musste schon noch ein wenig länger über das Gelesene nachdenken. Wie kommt es dazu, dass Menschen zu so etwas fähig sind? Diese Frage schwirrt mir immer noch im Kopf herum, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Buch wirklich gut gschrieben ist. Der Stil ist sehr speziell, was allem einen gewissen Charme verleiht.  Die vielen Perspektivwechsel und die exakte Beleuchtung auch eher unwichtigerer Charaktere ist wirklich sehr gut gelungen und bietet besonders gegen Ende auch immer kurze Verschnaupausen zwischen den spannenden und teils sehr grausamen Szenen.
Alles in Allem ist das Buch ein sehr gelungener, spannender Krimi, der jedoch ein wenig Anlaufzeit benötigt und in der Mitte eine kurze Schwachstelle hat. Wenn man sich an den speziellen Stil gewöhnt hat, kann man das Buch mit dem auch sehr schön gestalteten Cover garnicht mehr aus der Hand legen. Für Krimi-Fans ein absolutes Muss und auch ich denke ich möchte noch mehr von Zorn und Schröder lesen.
Und nicht vergessen: Am Ende macht alles einen Sinn ;)

Was denkt ihr zu dem Buch? Hat es einer von euch gelesen?

Eine schöne Woche euch,
Inky :)

Sonntag, 16. Dezember 2012

Rezension: Die Tribute von Panem-Tödliche Spiele von Suzanne Collins


Die Handlung
Es spielt nach dem Untergang unserer heutigen Gesellschaft. Dort, wo früher einmal Nordamerika war, befindet sich heute Panem, das in das Kapitol und 12 Distrikte aufgeteilt ist. Katniss lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Prim im Armenviertel von Distrikt 12. Seit dem Tod ihres Vaters in den Minen muss Katniss ihre kleine Familie durch illegale Jagd ernähren.
Jedes Jahr finden in Panem die Hungerspiele statt, die an den Aufstand des zerschlagenen Distrikt 13 erinnern sollen. Dabei werden ein Mädchen und ein Junge aus jedem Distrikt in eine Arena geschickt und müssen sich gegenseitig umbringen.. Der, der als letztes übrig ist, gewinnt die Spiele. Ihm oder ihr gebührt ewiger Ruhm.
Am Tag der Ernte, als die Lose gezogen werden, geschieht das Unfassbare: Prim wird als Tribut ausgewählt. Katniss handelt sofort und meldet sich freiwillig für die tödlichen Spiele. Zusammen mit dem männlichen Tribut Peeta macht sie sich auf den Weg, nicht ohne Prim zu versprechen, dass sie wiederkommen wird.
Die Spiele können beginnen...

Meine Meinung
Zunächst muss ich gestehen, dass ich mich wirklich schäme,. dass ich, als absoluter Fantasy-Fan, diese Bücher erst jetzt für mich entdeckt habe!
Die Handlung ist wirklich von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich fesselnd. Ich konnte das Buch garnicht zur Seite legen, denn jedes Mal, wenn es so wirkte, als ob es etwas ruhiger würde, passierte schlagartig etwas völlig unerwartetes.
Der Stil gefällt mir  ebenfalls besonders gut, denn alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben. Jeden Schmerz, den Katniss fühlt, kann man als Leser direkt nachempfinden. Es kam mir so vor, als wäre es mein Ohr und nicht das von Katniss, dass bei einer Explosion verletzt wurde.
Ebenso wie die Natur sind auch die Charaktere sehr liebevoll und detailliert beschrieben. Jeder hat eine ganz eigene und hervorstechende Persönlichkeit, was das Lesen sehr angenehm und interessant macht.
Die Beziehung zwischen Katniss und Peeta ist sehr besonders und ich konnte jeden Schritt, den Katniss gemacht hat, nachvollziehen und genau mitfühlen, wie sich das dünne Band zwischen den beiden langsam gesponnen hat.

Mein Fazit
Alles in Allem konnte ich wirklich keinen einzigen Kritikpunkt an dem Buch finden und kann es nur als sehr sehr lesenswert weiterempfehlen. Ich persönlich freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Reihe "Die Tribute von Panem- Gefährliche Liebe"!

Donnerstag, 22. November 2012

Rezension: Beastly- Alex Flinn


Die Handlung
Kyle Kingsbury ist ein richtiger Idiot. Reich, eingebildet und absolut makellos- denkt er jedenfalls. Er hält sich selbst für die absolute Perfektion der Spezies Mensch und zeigt das auch allen, die seiner Meinung nach nicht so unfehlbar sind wie er. Es macht ihm Spaß auf anderen rumzuhacken und genießt die Privilegien, die er durch den hohen Status seines Vater erlangt. Zusammenfassend: Er ist unausstehlich.
Alles scheint gut zu laufen: Eine heiße Freundin und die Nominierung zum Ballkönig. Doch plötzlich taucht Kendra auf, mit ihren bunten Haaren und ihrer unperfekten Figur zieht er direkt über sie her. Doch nicht ohne Folgen: Kendra ist ein Hexe und legt einen Fluch auf ihn und er verwandelt  ihn in eine hässliche Bestie. Der Fluch kann nur gebrochen werden, indem er von einem Mädchen geküsst wird, dass ihn wirklich liebt. Dies erscheint Kyle mit seinen verzerrten Wertvorstellungen jedoch eine unslösbare Aufgabe zu sein...

Meine Meinung
Wie ihr vermutlich auch schon aus der Inhaltsangabe erkannt habt, erinnert das ganze Buch an das Märchen "Die Schöne und das Biest". Das war für mich der ausschlaggebende Grund, das Buch zu lesen, denn als kleines Kind habe ich das Märchen wirklich geliebt. Entsprechend hatte ich auch hohe Erwartungen, die im Bezug auf die Grundgeschichte wirklich voll und ganz erfüllt worden sind. Es ist eben ganz genau wie das Märchen, nur eben in modern und auf unsere Altersklasse umgeschrieben.
Durch den Stil, der eben sehr jugendlich gehalten ist, wirkt alles sehr realistisch. Auch gibt es Stilunterschiede zwischen den Figuren, was sie sehr authentisch wirken lässt. Zum Beispiel spricht Will, der Lehrer sehr gehoben, was sich durch den Unterricht irgendwann auf Kyle überträgt. An der Sprache, die er verwendet, kann man seine persönliche Wandlung gut erkennen.
Insgesamt sind alle Charaktere zwar etwas überspitzt, was jedoch meiner Meinung nach typisch für den Märchen-Stil ist, und trotzdem nachvollziehbar und nicht zu unauthentisch.
Ein Kritikpunkt ist für mich der Chat, der zwischen den einzelnen Teilen auftaucht. Wahrscheinlich soll das den modernen Akzent noch mehr unterstützen, aber mir kam das ein wenig übertrieben und unnötig vor.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Für alle Märchenliebhaber und Träumer wie mich ist "Beastly" eine tolle Lektüre für kalte und dunkle Herbsttage!

Sonntag, 23. September 2012

Rezension: Eragon- Das Erbe der Macht von Christopher Paolini






Vorerst die Rezensionen zum ersten, zweiten und dritten Band der Reihe, für alle die noch Eragon-Jungfrauen sind, was ich wirklich niemandem wünsche. Die Bücher sind unglaublich gut!

Die Handlung
Nach der Eroberung von Feinster und Oromis' und Glaedrs tragischen Tod in Gil'ead machen die Varden nicht mehr Halt und gehen in die Offensive in ihrem Krieg gegen den dunklen König Galbatorix. Nacheinander greifen die Rebellen die großen Städte des Imperiums an und treffen auf immer teuflischere Fallen. Währenddessen versuchen Eragon und Saphira  zum Eldunari, dem Herz der Herzen eines Drachen, von Glaedr Kontakt aufzunehmen, jedoch ist der alte und weise Drache so sehr in seinem Kummer vertieft, dass er mit niemandem sprechen will. Doch nicht nur das bereitet Eragon  Sorgen. Er hat Angst vor der direkten Konfrontation mit Galbatorix und seinem Stiefbruder Murtagh und ihn plagen große Selbstzweifel. Dazu kommen noch seine unerwiderten Gefühle für die Elfe Arya und seine Sorgen um seine letzten Verwandten, den Cousin Roran und seine Verlobte Katrina.
Und da ist ja auch immer noch die noch nicht ganz erfüllte Prophezeihung der Werkatze Solembum, die sein Leben zu bestimmen scheint.
Alles in allem scheinen Eragon und seine Drachendame Saphira alleine vor einer gar unlösbaren Aufgabe zu stehen....

Meine Meinung
Das Buch beginnt mitten in einer Szene, sodass sich der Leser erst einfinden muss. Das sorgt für Verwirrung und bringt die Hektik des Buches gut zur Geltung. Denn nichts ist mehr, wie es in den anderen Bänden war. Denn in den ersten drei Büchern gab es zwischendurch immer wieder Ruhephasen, in denen nicht so viele wichtige Dinge passiert sind. Die fehlen im  vierten Teil gänzlich. Alles wirkt dunkel und bedrohlich, wad die Atmosphäre des Buches wirklich nicht gerade angenehm macht. Aber genau das finde ich positiv. Christopher Paolini schafft es, die Aufbruchsstimmung in Alagaesia genau zu beschreiben, wobei wir auch schon beim genialen Schreibstil sind. Einerseits wird alles exakt beschrieben, wie in einer Gebrauchsanleitung für ein technisches Gerät, aber andererseit gelingt es dem Autoren die tiefsten und verzweifelten Emotionen so zu verpacken, als würden sie nicht von dem Charakter, sondern direkt vom Leser gefühlt werden.
Alle, also wirklich alles Charaktere, außer natürlich  Galbatorix, verändern sich während des Buches extrem, was alles noch zusätzlich spannend macht. Man kann nie vorhersehen, wer wie handelt.
Diese finale Endzeit-Stimmung voller Blut, Schlachten und Tod wird zusätzlich auch noch mit den tiefsten Gefühlen  gespickt, was für mich als kleine Romantikerin die perfekte Mischung ist, die mich dann doch öfter als gewollt zu Tränen gerührt hat, denn auf einmal habe ich sogar begonnen, mich um Roran zu sorgen, der mir in den vorherigen Teilen sehr unsympatisch war.
Ein Manko ist für mich nur, dass das Ende irgendwie kein richtiger Abschluss ist. Alles ist noch so offen, und für mich sieht es irgendwie so aus, als ob da noch was kommen muss. Nur so ein Gefühl, das mich jetzt, wo ich das Buch durch hab, absolut nervt.
Alles in allem ist Eragon-Das Erbe der Macht ein sehr gelungenes Buch und das gebührende Finale, das eingefleischten Fans noch die klitzekleine Hoffnung auf eine eventuelle Fortsetzung lässt!
Und wer an dieser Stelle immernoch nicht von der Reihe überzeugt ist, dem empfehle ich, es einfach mal mit dem ersten Teil zu probieren. Es lohnt sich!!

Samstag, 22. September 2012

Kurzer Zwischenbericht!

Soo... Schule ist immernoch anstrengend und so^^ Im Prinzip ist alles wie immer. Aaaaber heute habe ich mich endlich hingesetzt und Eragon- Das Erbe der Macht zuende gelesen. Schonmal so viel: WOW! Unglaublich! Ich bin fassungslos. Soo viele spannende Überraschungen. Das Buch hat mich richtig mitgerissen. Vielleicht schaffe ich heute ja noch die Rezension. Ich hoffe es! Denn die nächsten Wochen wird es hier vermutlich sehr ruhig werden. Die Klausurenphase fängt an. Na toll! Aber natürlich lese ich trotzdem weite und mache mich gleich heute Abend an den "Märchenerzähler" von Antonia Michaelis. Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen? Ich bin schon richtig gespannt auf den Thriller.

Ich wünsche euch einen schönen Samstagabend!
Inky

Dienstag, 31. Juli 2012

Rezension: Eragon-Die Weisheit des Feuers (Christopher Paolini)





Hier findet ihr nocheinmal meine Rezensionen zum ersten Band Eragon-Das Vermächtnis der Drachenreiter und zum zweiten Eragon-Der Auftrag des Ältesten

Der Inhalt
Nach der Schlacht auf den brennenden Steppen sollten sich Eragon und sein Drache Saphira eigentlich ausruhen, denn das Zusammentreffen mit Murtagh und seinem Drachen Dorn hätte den beiden beinahe das Leben gekostet. Außerdem hat Eragon vieles zu verkraften, denn Murtagh offenbarte ihm viele Geheimnisse über seine Vergangenheit: Die beiden sind Brüder und ihr Vater ist Morzan, einer der 13 Abtrünnigen, die dem bösen Tyrannen Galbatorix bei seiner Machtübernahme geholfen haben.
Dennoch hat Eragon eine Pflicht zu erfüllen. Er hat seinem Cousin Roran geschworen, seine Geliebte Katrina aus den Fängen der gruseligen Ra'zac zu befreien. Also machen die beiden sich auf den Weg nach Dras Leona. Jedoch ist der junge Drachenreiter nicht nur Roran verpflichtet, sondern auch Nasuada, der Anführerin der Varden, die ihn nach Farthen Dur schicken will, um die Wahl des neuen Zwergenkönigs zu kontrollieren.Dabei müssen sich Eragon und Saphira voneinander trennen, was beiden so gar nicht gefällt. Und wie immer wenn Eragon alleine ist, garät er in gefährliche Schwierigkeiten...
Und eigentlich will er doch am liebsten zusammen mit Saphira nach Ellesmera fliegen, um dort seine Ausbildung als Drachenreiter zu beenden. Und immer wieder geschehen viele unerwartete Dinge...

Meine Meinung
Und wieder einmal: WOW! Die Bücher von Chrsitopher Paolini sind einfach toll!
 Die Story ist zwar manchmal etwas zäh, besonders während Eragon sich in Farthen Dur befindet. Und trotzdem wird es zum Ende immer spannender und man kann wirklich nicht mehr aufhören zu Lesen. Das Ende war sogar so unerwartet für mich, dass ich das Gefühl hatte, da fehlt noch was. das hat mich richtig heiß auf den vierten Teil gemacht.
Schade finde ich, dass das Buch nicht so viele lustiger Stellen wie im zweiten Teil. Aber ich denke das liegt daran, dass die Geschichte einfach immer dunkler wird, und auch alle Geschehnisse werden von Mal zu Mal grausamer. Da wäre so viel Humor vielleicht sogar etwas fehl am Platz.
Was wirklich sich wirklich extrem verbessert hat, ist der Schreibstil von Christopher Paolini, wenn das überhaupt möglich ist. Es ist so unbeschreiblich gut geschrieben, sodass man sich alles perfekt vorstellen kann, weil er alles so genauestens beschreibt. Einigen Leuten gefällt das zwar nicht so sehr, aber für mich ist es das, was die Eragon-Saga ausmacht. Diesen besonderen Schreibstil findet man in keinem anderen Fantasy-Buch, das in eine fiktiven Welt spielt.

Insgesamt ist der dritte Teil der Reihe meiner Meinung nach zwar der schwächste der Reihe, hat jedoch immer noch Weltklasse-Niveau und ist natürlich ein Must-Read für alle Eragon-Fans. Und alle anderen lassen sich bestimmt auch schnell mit dem Drachenreiter-Virus infizieren. Traut euch!

Mittwoch, 13. Juni 2012

Rezension: Twelve-Nick McDonell


                                                          "Can we please all stand and have
                                                            a moment of silence for those
                                                            students who died, And can we
                                                            now have a moment of silens for
                                                            those students who killed them."


Inhalt:
White Mike lebt in New York. Er war ein guter Schüler und wollte nach Harvard gehen-bis seine Mutter gestorben ist. Krebs. White Mike nahm sich eine Auszeit von der Schule. Und rutschte ab. Jetzt ist Mike Drogendealer und versorgt die reichen Jugendlichen von der Upper East Side, die in den Ferien von den Colleges kommen, mit Gras, denn sie wollen nur eins: Party! Er kennt jeden Kiffer und weiß von jeder Party. Und er ist reich, aber das macht ihm nichts. Er mach nur seinen Job. Doch plötzlich taucht die neue Modedroge Twelve auf und alles wird durcheinander gewürfelt. Die Welt der Jugendlichen wird auf den Kopf gestellt, und  am Ende nimmt das Schicksal für alle, auch wenn sie aus unterschiedlichen Welten stammen,  den selben Lauf, denn die Schönste lädt zur Silvesterparty ein....

Meine Meinung:
Respekt! Ich habe zunächst zwei Gründe um das zu sagen: 1.: Nick McDonell war gerade eben siebzehn, als er Twelve geschrieben hat. Hinter den ganzen Lebensweisheiten, die man in dem Buch mitnehmen kann, vermutet man keinen Jugendlichen, sondern eher einen älteren Autoren. 2.: Noch nie hat mich eine Schullektüre so mitgerissen. Ich war richtig gefesselt von dieser dunklen Seite von New York!
Zu Beginn ist die Geschichte wirklich sehr verwirrend, denn es kommen sehr viele Charaktere vor, und in jedem Kapitel ändert sich die Perspektive. Doch das macht das Buch aus. Zunächst versteht man gar nichts, und dann klärt sich alles. Und trotzdem ist alles richtig spannend und andauernd passieren unerwartete Dinge, die einen wirklich umhauen.
Der Schreibstil ist wirklich etwas ganz besonderes und verstärkt die dunkle Wirkung des Buches noch einmal. Jedoch weiß ich nicht, inwiefern sich der Übersetzer an den Stil gehalten hat, denn ich habe das Buch auf Englisch gelesen.
Sex, Drugs and Rock'n Roll- und noch viel mehr. Twelve enthält wirklich alle Aspekte, die in einem guten Jugendbuch vorkommen können und es ist trotzdem nicht zu viel!

Kleiner Tipp:
Macht es wie ich. Lest das Buch auf Englisch. Es ist nicht  wirklich schwer und in der Reclam-Ausgabe findet man sinnvoll eingesetzte Vokabel-Hilfen, die ein flüssiges Lesen ohne Wörterbuch möglich machen. Außerdem ist diese Ausgabe viel günstiger (6.80€). Ich bin der Meinung, dass ein Buch in Originalsprache  immer noch ein bisschen besser ist als in der Übersetzung.

Meine Lieblingsstelle im Buch findet ihr auf der Zitate-Seite ;)

Sonntag, 15. April 2012

SuB Zuwachs und ein Freudenschrei!

Soo zunächst erstmal die beiden Bücher, die ich neuerdings besitze:

Kurzbeschreibung

Tu das nicht, mach dies nicht, sitz still, komm her – Regeln über Regeln bestimmen den Alltag von Eddie. Er wächst mit seiner Mutter auf, zerrissen zwischen Sehnsucht und Hass. In der Schule beachtet ihn niemand. Darum bemerkt auch niemand sein besonderes Interesse an Rebecca. Um sie ganz für sich zu haben, entführt er sie und versteckt sie in einer Waldhütte, um mit ihr nach seinen Regeln zu spielen. Damit beginnt für Rebecca ein wahrer Albtraum. Sie kann sich befreien und fliehen. Doch dann begeht sie einen Fehler und wird wieder gefangen. Je öfter Rebecca glaubt, ihrem Peiniger entkommen zu sein, desto tiefer gerät sie in seine Fallen. Und selbst als sie bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wird, scheinbar gerettet, wartet er schon an ihrem Bett, um da zu sein, wenn sie aufwacht … (amazon.de)


Kurzbeschreibung

Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - ein hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen. "Ich bin eine Bestie. Eine Bestie. Kein Wolf oder Bär, kein Gorilla oder Hund, sondern eine entsetzliche Kreatur mit aufrechtem Gang - ein Wesen mit Reißzähnen und Klauen. Aus jeder Pore sprießen mir Haare. Ich bin ein Monster. Du glaubst wohl, ich erzähle Märchen? Falsch. Ich lebe in New York. In der Gegenwart. Ich bin keine Missbildung, bin nicht krank. Aber ich werde für immer so bleiben - bin ruiniert - es sei denn ..."(amazon.de)

Was haltet ihr von den Büchern? Ich finde, sie klingen absolut fesselnd!

So und jtzt noch mein Freudenschrei:
Pottermore ist eenlich offen!! JUHUUU! Ich habe mich auch schon angemeldet. Meine Benutzername ist AugeNerhegeb10361 und bin ein Slytherin. Und meinen Zauberstab finde ich auch einfach super: Lärche,Einhornhaar, vierzehneinhalb Zoll, saust sehr gut. KLingt doch toll oder? Ich bin schon ganz stolz ;)
 Wer von euch ist schon angemeldet? Ich würde mich gerne mit euch anfreunden;). Wenn ihr mir eine Anfrage, schickt, kommentiert bitte mit eurem Benutzenamen unter diesem Post, damit ich ein bisschen den Überblick behalte, wer wer ist ;).
Danke :)

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!
Inky

Ic                                                                                                                                                                 

Montag, 9. April 2012

SuB-Zuwachs und ein Award :)


Jaja Geburtstage sind wirklich was Feines :) . Ich habe ein neues Buch bekommen, und zwar "Please don't hate me" von A.S. King. Zusätzlich habe ich auch noch einen 10 Euro Buchgutschein bekommen. Davon werde ich mir "Beastly" kaufen. Kennt ihr das Buch? Wie findet ihr es? Empfehlenswert?



Ich habe von Julia einen wunderschönen Award verliehen bekommen, über den ich mich wirlich sehr freue. Jedoch habe ich vor Kurzem beschlossen, keine Awards mehr weiter zu geben, weil ich es shcöner finde, wenn mir persönlich gesagt wird, was die Leute schön oder auch nicht so gut auf meinem Blog finden... Trotzdem bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei Julia und hoffe, ihr besucht einmal ihren wunderschönen Blog!
Liebste Grüße
Inky

Montag, 2. April 2012

Rezension: Eragon- Der Auftrag des Ältesten-Christopher Paolini


                                                           "Dunkelheit bricht herein....
                                                           Schwerter klirren aufeinnander....
                                                           Das Böse regiert."

"Der Auftrag des Ältesten" ist der zweite Teil der Eragon Saga und die Fortsetzung zu "Das Vermächtnis der Drachenreiter". Die Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.
Der Inhalt:
Stark geschwächt gehen Eragon und Saphira aus der Schlacht um Farthen Dur. Dadurch, dass er es geschafft hat, Durza zu töten, konnte Eragon seine Kräfte beweisen und die Anführer der Varden, Zwerge und Elfen setzen alle ihren Hoffnungen in den jungen Drachenreiter. Kurz nachdem die Varden begonnen haben, das Schlachtfeld aufzuräumen, taucht ein letzter Trupp Urgals auf und greifen an. Dabei wird Ajihad, der Anführer der Varden getötet und Eragon gerät direkt in die Machtspiele des Ältestenrat. Nachdem er diese Hürde bewältigt hat, macht er sich zusammen mit Orik und Arya auf den weg in die Elfenstadt Ellesmera, um seine Ausbildung fortzusetzen und, um herauszufinden, was es mit seiner Vision vom unversehrten Krüppel auf sich hat. Doch nicht nur das macht ihm zu schaffen, sondern auch seine starken Gefühle zu der schönen Elfe Arya, die sie nicht erwidert. Währenddessen wird Galbatorix immer stärker und richtet seine Gewalt mithilfe der ihm dienenden Ra'zac gegen Eragons Cousin Roran und seinen Geburtsort Carvahall. Die unheimlichen schwarzen Wesen zerstören das gesamte Dorf und entführen Rorans Geliebte, sodass er Rache schwört und einen wagemutigen Plan verfolgt. Doch der dunkle König baut seine Streitmacht immer aus und dunkler Schatten breiten doch über Alagaesia aus...
Meine Meinung:
Großes Lob an Christopher Paolini! Das Buch ist wirklich super gelungen. Wie auch im ersten Teil gefällt mir besonders der Schreibstil ganz besonders. Alles ist bis ins kleinste Detail beschrieben und man kann sich alles ganz toll vorstellen und in die Welt von Eragon, Saphira und Roran eintauchen.
Die Handlung ist wirklich spannend, jedoch ist der Anfang meiner Meinung nach ein bisschen langatmig, jedenfalls, wenn man ihn mit dem Anfang des ersten Teils vergleicht. Dort fängt es nämlich sofort absolut spannend an. Ich persönlich finde die Geschichte von Roran etwas langatmig und zu sehr betont.
Die Charaktere sind extrem gut gelungen. Besonders die Entwicklung von Eragon ist sehr deutlich geworden. Dieser Sprung vom armen und eher einfältigen Bauernjungen zum gelehrten Drachenreiter hat mich persönlich sehr fasziniert und beeindruckt. Auch die Gefühle von Eragon und Saphira waren für mich immer sehr verständlich, auch wenn es immer wieder große Überraschungsmomente gibt.
Insgesamt ist Eragon-Der Auftrag des Ältesten ein sehr emotionsgeladenes Buch. Das heißt, dass nicht alleine um die Mysterien der Drachenreiter und den Kampf von Gut und Böse geht, sondern auch um Liebe, Familie, Hass, Trauer und Existenzängste geht, was diesen Teil der Reihe wirklich zu etwas sehr Besonderem macht.
Definitiv ist das Buch eine gebührende Fortsetzung zum wirklich genialen ersten Band!
Für alle Fantasy-Fans ein definitives Must-Read!!

Samstag, 28. Januar 2012

Rezension: We all fall down-Eric Walters


                                                              " Ring around the rosie!
                                                                A pucket full of poisies
                                                                Ashes, ashes
                                                                We all fall down"
                                                                       
                                                                    Die Story
 Will geht in die neunte Klasse einer Highschool in der Nähe von New York. Für einen Montag ist ein Praktikumstag angesetzt und Will entschließt sich dazu, mit seinem Vater zur Arbeit zu fahren. Dieser arbeitet in einem Büro eines großen Wirtschaftskonzerns im Wold Trade Center. Will ist ziemlich lustlos, da er das Gefühl hat, dass seinem Vater die Arbeit wichtiger ist als seine Familie. Gerade im Büro seines Vater angekommen, hört Will einen lauten Knall. Rauch steigt aus dem Nachbarturm. Ein Flugzeug  hat den Turm getroffen. Nach einiger Zeit wird auch ihr Turm erschüttert. Die Geschichte kennt wohl jeder. Es ist der elfte September 2001...

                                                             Meine Meinung
Oh mein Gott! Noch niemals hat ein Buch so etwas in mir ausgelöst.  Ich hatte während des gesamten Buches Angst. Manchmal hatte ich das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Die Tatsache, dass man die ganze Zeit weiß, was passieren wird, hebt die Anspannung noch viel mehr. Will ist zum Zeitpunkt des Unglückes nur ein Jahr jünger als ich jetzt. Durch den Schreibstil von Eric Walters, kann sich perfekt in seine Lage und Gedanken hineinversetzen. Es ist etwas komplett anderes, als die sämtlichen Reportagen, Interviews und Katastrophenfilme über 9/11. Noch nie kam mir dieses Thema so nah, obwohl ich mich wirklich sehr damit beschäftigt habe, bevor ich das Buch gelesen habe.
Zum Cover gibt es nicht viel zu sagen, finde ich. darauf ist einfach ein Flugzeug abgebildet. Passend. Mehr nicht.
Achja, obwohl das Zitat englisch ist,ist das Buch auf deutsch, also keine Panik ;)
Es ist absolut unmöglich "We all fall down" wegzulegen, denn es ist atemberaubend spannend. Ich empfehle es definitiv weiter, jedoch sollte beachtet werden, dass es nichts für schwache Nerven ist. Die Altersempfehlung auf Amazon.de von 13 Jahren ist meiner Meinung nach aboluter Blödsinn. Ich würde es ab 15 empfehlen.